Geld

Die Schuldenkrise: Wie sicher ist mein Geld?


Eine Reihe von Ereignissen hat das Vertrauen vieler Anleger in die Sicherheit von Geldanlagen beschädigt. Die Finanzkrise hat sich mittlerweile zu einer weltweiten Schuldenkrise entwickelt.
Damit Sie entscheiden können, was für Ihren Geldbeutel gut ist, beantworten wir hier die wichtigsten Fragen.

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Kontoführungsgebühren für Darlehensverträge unzulässig

Kunden können zuviel gezahlte Entgelte zurückfordern
Auf Klage der Verbraucherzentrale NRW hat der Bundesgerichtshof ein Entgelt als unzulässig verworfen, das eine Bank im Rahmen eines Privatdarlehens für die Kontoführung erhebt. Das höchste Gericht sieht wie die Verbraucherzentrale in der Kontoführung keine Sonderleistung für die Kunden.

Nach Auffassung der Verbraucherzentrale gilt die BGH-Entscheidung für sämtliche Darlehensverträge. Wem ein solches Entgelt in Rechnung gestellt wurde, der kann die Beträge mit Hilfe unseres Musterbriefs zurückverlangen.

Verbraucherinformation
"Kontoführungsgebühren für Darlehensverträge unzulässig"
(24 kb, pdf)

Musterbrief Rückforderung Kontoführungsentgelte (Word-Dokument)


Scoring

Unternehmen drücken Kunden Stempel auf
Die meisten Verbraucher haben einen, aber die wenigsten kennen ihn:
den sogenannten Scorewert, mit dem die Zahlungsfähigkeit des Verbrauchers prognostiziert wird. Auskunfteien berechnen ihn, Telefonanbieter, Banken, Versandhäuser und andere benutzen ihn.

Doch welche Folgen hat ein schlechter Score-Wert für Verbraucher? Kann ich diesen Wert berichtigen lassen? Wie werden die Auskunftsrechte von Verbrauchern von den Auskunfteien und Unternehmen umgesetzt?
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Entgelt für Zwangskontoauszug unzulässig


Banken dürfen kein Entgelt verlangen, wenn sie dem Kunden unaufgefordert einen Kontoauszug zusenden. Das hat das Landgericht Frankfurt am Main mit Urteil vom 8. April 2011 (Aktenzeichen: 2-25 O 260/10) in einem Klageverfahren gegen die Deutsche Bank entschieden. Das Urteil ist zwischenzeitlich rechtskräftig, da die Deutsche Bank darauf verzichtet hat, Berufung einzulegen.

Verbraucherinformation "Entgelt für Zwangskontoauszug unzulässig"
(35 kb, pdf)

Musterbrief Rückforderung von Entgelten für nicht abgeholte Kontoauszüge
(Word-Dokument)


Zahlungsverkehr

Grundlagen und Überblick anhand der wichtigsten Fragen
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) - das sogenannte Kleingedruckte - sind im Verbraucheralltag allgegenwärtig. Mit AGB können Anbieter die Bedingungen für eine Vielzahl von Verträgen regeln. Auch Banken und Sparkassen nutzen diese Möglichkeit schon seit vielen Jahren und haben zum 31. Oktober 2009 eine Neuauflage ihrer AGB in Kraft gesetzt.
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Finanzmarktwächter: Vertriebsvergütungen


Sowohl das Wertpapierhandelsgesetz als auch die einschlägige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (BGH) schreiben vor, dass Verbraucher erfahren sollen, welche Provisionen Geldinstitute für die Finanzvermittlung erhalten. Nur so können die Kunden einschätzen, wie groß das Eigeninteresse ihrer Bank an einer konkreten Anlageempfehlung ist. Neben der Offenlegung von Provisionen verlangt das Bürgerliche Gesetzbuch von Auftragnehmern, erlangte Provisionen an den Kunden zurückzuzahlen.

Verbraucherinformation "Per Musterbrief Licht ins Dunkel der Provisionen bringen" (51 kb, pdf)

Musterbrief Offenlegung von Vertriebsvergütung bei Geldanlagen (Word-Dokument)

Hintergrundinformation "Initiative Finanzmarktwächter" (56 kb, pdf)

Verbraucherkredite mit Restschuldversicherungen

Umfrage: Wie teuer ist der Kredit wirklich?
Verbraucherkredite werden allzu häufig nur mit Restschuldversicherungen verkauft. Dabei treiben diese Versicherungen die Kreditkosten in die Höhe. Doch nicht immer ist der Abschluss dieser Versicherung notwendig – zum Beispiel, wenn das Ausfallrisiko der Bank anders abgesichert werden kann. Und nicht immer sind die Kosten für diese Versicherungen von vornherein transparent.
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spar

Einlagensicherung



Viele Verbraucher sind verunsichert und fragen bei der Verbraucherzentrale Hessen nach, was genau und in welchem Umfang abgesichert ist. Die wirtschaftliche Schieflage einzelner Banken und die Zunahme von Angeboten ausländischer Banken hier im Markt, werfen die Frage der Einlagensicherung auf.   <mehr>

Klimabewusste Geldanlagen



Wer sein Geld in nachhaltige und dem Klimaschutz dienende Anlagen investieren möchte, findet dafür immer mehr Möglichkeiten. Mittlerweile decken die Angebote fast die ganze Palette von Finanzprodukten ab.
Der aktuelle Flyer "Klimabewusst Geld anlegen" der Verbraucherzentrale bietet einen Überblick.

Klimabewusst Geld anlegen (950 kb, pdf)


Grauer Kapitalmarkt



Für mühsam ersparte Euros bietet so manche Bank nur geringe Zinsen. Dagegen versprechen zahlreiche Anbieter hohe Renditen, teilweise durchaus seriös. Manche sind allerdings hoch riskant: Einige malen die Zukunft in zu rosigen Farben, andere sind unseriös und manchmal schlicht kriminell. Anleger werden unter Zeitdruck gesetzt und nicht ausreichend über Risiken aufgeklärt. Wie kann man Risiken erkennen und unseriösen Angeboten aus dem Weg gehen?

Grauer Kapitalmarkt (36 kb, pdf)


(K)ein Girokonto für Jedermann!
Gibt es ein Recht auf ein Girokonto?



Besonders Menschen in finanziell schwierigen Situationen haben oft kein Girokonto. Die Folge: Der Zahlungsverkehr wird für sie enorm aufwändig und verhältnismäßig teuer. Doch viele Banken weigern sich, Menschen mit finanziellen Schwierigkeiten ein Girokonto einzurichten.

(K)ein Girokonto für Jedermann! (22 kb, pdf)


Richtig finanzieren! - Verbraucherkredite



Eine neue Wohnungseinrichtung, ein dringend benötigtes Auto oder der Kauf des lang ersehnten Eigenheims werden meist über Kredit finanziert. Banken und Vermittler preisen Kredite zu günstigen Konditionen an. Doch wer nicht aufpasst, wird seine Schulden nicht mehr los.
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Finanzkrise



Die häufigsten Fragen zur Kaupthing-Edge Bank (35 kb, pdf) Stand: 24.11.08

Die häufigsten Fragen zur Finanzkrise (43 kb, pdf)

Wie sicher ist mein Geld bei Banken und Sparkassen? (388 kb, pdf)

Pressemitteilung zur Finanzmarktkrise <mehr ...>


Einlagensicherung



Viele Verbraucher sind verunsichert und fragen bei der Verbraucherzentrale Hessen nach, was genau und in welchem Umfang abgesichert ist. Die wirtschaftliche Schieflage einzelner Banken und die Zunahme von Angeboten ausländischer Banken hier im Markt werfen die Frage der Einlagensicherung auf.   <mehr>

Finanzen im Griff



Konten, Karten und Kredite: Der Dispo-Kredit ist überzogen. Gleichzeitig wird die monatliche Leasingrate für das neue Auto fällig. Darüber hinaus steht die Rückzahlung eines privaten Kreditbetrages an, den man sich von einem guten Freund geliehen hat.

Schritt für Schritt aus der Verschuldung: Herr S. hat schon seit vielen Jahren finanzielle Probleme. Arbeitslosigkeit und die Trennung von seiner Ehefrau führten dazu, dass er verschiedene Kredite nicht mehr bedienen konnte. Endlich hat er eine neue Arbeitsstelle gefunden. Aber er fürchtet, dass seine Gläubiger, sobald sie von der neuen Arbeitsstelle erfahren, versuchen werden über Lohnpfändungen an ihr Geld zu kommen. Und eine Lohnpfändung während der Probezeit, da ist Herr S. sich sicher, bedeutet den Verlust seines Arbeitsplatzes.

Das Pfändungsschutzkonto - Kontopfändung und mögliche Schuldnerschutzmaßnahmen: Wer Schulden hat, kann sich jetzt besser vor Kontopfändungen schützen. Seit 01.07.2010 kann jeder sein Girokonto in ein Pfändungsschutzkonto - auch P-Konto genannt - umwandeln lassen. Doch das sollte gut überlegt werden. Neben vielen Vorteilen bringt das P-Konto auch Nachteile mit sich.

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Wie vermehre ich mein Geld?



Wenn es um die Geldanlage geht, kann Unwissenheit teuer werden. Wer sich allein auf den vermeintlich guten Rat von Finanzprofis verlässt, stellt hinterher nicht selten fest, dass die Empfehlungen für ihn nicht optimal gewesen sind. <mehr>


Bank- und Kreditkarten

Vorteile und Risiken

Alle Bankkunden haben eine Bankkarte. Manche dieser Karten sind mit zusätzlichen Funktionen ausgestattet (Geldkarte). Zusätzlich nutzen viele Verbraucher Kreditkarten. Insgesamt ersetzt das "Plastikgeld" zunehmend das Bargeld.
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Rücklastschriften

Der BGH hat am 08.03.2005 verdeckte Entgelte für Rücklastschriften für unzulässig erklärt

Banken und Sparkassen, die aufgrund fehlender Kontodeckung Lastschriften nich einlösen, berechnen ihen Kunden oftmals für die Nichtausführung ein Entgelt, meist zwischen 2,50 Euro und 10,00 Euro. Dabei setzen sich die Banken und Sparkassen über die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (BGH) hinweg.

BGH-Urteil vom 08.03.2005 zu Rücklastschriften (128 kb, pdf)

Musterbrief Rücklastschrift (25 kb, doc)


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