Finanzen im Griff



Konten, Karten und Kredite

Der Dispo-Kredit ist überzogen. Gleichzeitig wird die monatliche Leasingrate für das neue Auto fällig. Darüber hinaus steht die Rückzahlung eines privaten Kreditbetrages an, den man sich von einem guten Freund geliehen hat.

Wenn man doch nur die persönliche Finanzkrise noch aufschieben könnte, z.B. durch einen Anruf bei dem Inserenten in der Tageszeitung, der einem "Bargeld sofort" verspricht. Spätestens jetzt fragt sich mancher, ob er nicht doch besser auf das Angebot des freundlichen Maklers, der ein prima Angebot für eine rendite-orientierte, sichere und zugleich schnell verfügbare Anlageform in seinem Portfolio hatte, eingegangen wäre.

Ob es um die Auswahl des passenden Girokontos, die Aufnahme eines Kredites, die verschiedenen Formen der Versicherungen oder den Abschluss von Sparverträgen zur Vermögensbildung geht - nicht jeder hat bei der Menge der Angebote den Durchblick.

Verbraucherinformation "Finanzen im Griff" (57 kb, pdf)


Schritt für Schritt aus der Verschuldung - Eine kleine Anleitung für die richtige Vorgehensweise

Herr S. hat schon seit vielen Jahren finanzielle Probleme. Arbeitslosigkeit und die Trennung von seiner Ehefrau führten dazu, dass er verschiedene Kredite nicht mehr bedienen konnte. Endlich hat er eine neue Arbeitsstelle gefunden. Aber er fürchtet, dass seine Gläubiger, sobald sie von der neuen Arbeitsstelle erfahren, versuchen werden über Lohnpfändungen an ihr Geld zu kommen. Und eine Lohnpfändung während der Probezeit, da ist Herr S. sich sicher, bedeutet den Verlust seines Arbeitsplatzes.

Die Anzeige einer Firma für Schulden- und Vermögensverwaltung "Schluss mit den Schulden, keine Pfändungen mehr! Sie zahlen nur noch an eine Stelle!" verspricht die Lösung seiner Probleme. In einem "Beratungsgespräch" erfährt Herr S., dass sich die Verwaltungsgesellschaft um seine Angelegenheiten kümmern werde.

Auf Drängen des Beraters verpflichtet er sich zur Zahlung einer relativ hohen monatlichen Rate an die Verwaltungsgesellschaft - im Glauben, dass damit auch seine Gläubiger zufrieden gestellt werden. Vier Monate später steht der Gerichtsvollzieher vor der Tür und will Herrn S. eine eidesstattliche Versicherung abnehmen. Herr S. ist verwirrt, er hatte doch monatlich Geld überwiesen. Auf Nachfrage bei der Verwaltungsgesellschaft wird ihm mitgeteilt, dass von seinen Raten, wie vertraglich vereinbart, zunächst eine einmalige Grundgebühr, monatlich anfallenden Verwaltungskosten und die Vergütung für den beauftragten Rechtsanwalt bezahlt wurden.

Im Ergebnis hat Herr S. viel Geld bezahlt, ohne dass eine Einigung mit seinen Gläubigern erfolgt oder Schulden getilgt wurden.

Dieser Weg ist also nicht empfehlenswert. Was tun, wenn einem die Schulden über den Kopf wachsen?

Verbraucherinformation "Schritt für Schritt aus der Verschuldung" (43 kb, pdf)



Das Pfändungsschutzkonto - Kontopfändung und mögliche Schuldnerschutzmaßnahmen

Immer häufiger versuchen Gläubiger im Wege einer Kontopfändung an ihr Geld zu kommen. Für die Kontoinhaber hat das zur Folge, dass sie nicht mehr oder nur noch sehr eingeschränkt über ihr Konto verfügen können.

>> mehr zum Pfändungsschutzkonto