Täglich bringen Schüler und Lehrkräfte Berge von Süßwarenverpackungen, Getränkedosen, Joghurtbecher oder Papier-, Aluminium- bzw. Frischhaltefolien für Pausenbrote von zu Hause mit. Diese Abfälle machen einen beträchtlichen Teil der etwa 450 kg Haushaltsabfälle aus, die jeder von uns jährlich in Deutschland verursacht.
Wichtig ist vor allem, bereits beim Einkauf darauf zu achten (Verwendung von Pfandflaschen, keine einzeln eingepackten Kleinstmengen kaufen) und die Lebensmittel möglichst ohne Verpackung an die Schüler abzugeben. Allerdings müssen in der Praxis häufig Kompromisse zwischen dem „Idealen“ und dem „Möglichen“ gemacht werden. Stellen Sie unbedingt geeignete Abfallbehälter zur Verfügung und sensibilisieren Sie die Schüler für die Getrenntsammlung, damit eine sachgemäße Verwertung von Einwegverpackungen gewährleistet ist.
Verwenden Sie grundsätzlich Mehrweggeschirr - oder essbare Schälchen. Pfand auf Einwegverpackungen kann helfen, dass der Müll nicht überall liegen bleibt.
Bei den Getränken gilt: Egal, ob Plastik oder Glas – Mehrwegflaschen haben gegenüber Dosen oder Einwegflaschen die Nase vorn. Glasflaschen werden in der Regel öfter wieder verwendet. Glasflaschen sind aber aufgrund ihres höheren Bruchrisikos in Schulen nicht unproblematisch. Vergleichbar mit Mehrwegflaschen sind in der Ökobilanz Getränkekartons und Schlauchbeutel für Milch. Empfehlenswert sind auch Trinkwasserspender oder Brunnen, die aber regelmäßig gewartet und auf ihren Keimgehalt überprüft werden müssen.
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