Verbraucherzentrale Hessen warnt vor irreführender Werbung zur Fettreduktion durch Ultraschall-Behandlung
"Schlank und straff bequem im Liegen, ohne OP und harter Diät", "Fett weg durch Ultraschall", "DIE Alternative zur Fettabsaugung". So oder ähnlich bewerben einige Figur- oder Schlankheitsstudios Behandlungen mit Ultraschall. Sie suggerieren Abnehmwilligen, dass Fettpolster und Cellulite mit Hilfe von Ultraschallwellen gezielt, sofort und dauerhaft schwinden. Die Verbraucherzentrale Hessen beurteilt derartige Werbeaussagen als grobe Verbrauchertäuschung. Sie hat hierzu bereits verschiedene hessische Anbieter erfolgreich abgemahnt.
Tipps und Ratgeber der Verbraucherzentrale Hessen zu Einkauf, Vorratshaltung und Resteverwertung
Kurz vor Weihnachten werden wieder vorsorglich viele Kühl- und Vorratschränke prall mit Lebensmitteln gefüllt. Gerade wer Gäste erwartet, will von Frischobst bis Räucherlachs alles im Hause haben. Auch darf für die Zubereitung der Festtagsspeisen nichts fehlen. Nach den Feiertagen landen dann oft zu viel Gekauftes und zu viel Gekochtes im Müll, obwohl vieles noch genießbar wäre. Die Verbraucherzentrale Hessen unterstützt mit verschiedenen Angeboten den verant-wortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln: Die Verbraucherinformation "Lebensmittel wegwerfen oder noch genießen?" auf www.verbraucher.de, Rubrik Ernährung gibt hilfreiche Tipps. Das Nachschlage- und Kochbuch "Kreative Resteküche" gibt Tipps zur Einkaufsplanung und Vorratshaltung und liefert Rezepte zur einfachen, leckeren Resteverwertung.
"Ohne Zuckerzusatz", "ungesüßt" und "natur": So lautet die Werbung direkt vorne auf der Verpackung vieler Getreidedrinks. Doch wer einen neutral schmeckenden Milchersatz auf Getreidebasis erwartet, kann mit den Produkten unangenehme Überraschungen erleben. Rund ein Drittel der Getränke weist nämlich laut der Nährwertkennzeichnung im Kleingedruckten einen unerwartet hohen Zuckergehalt auf und schmeckt süß. Zu diesem Ergebnis kommt ein Marktcheck der Verbraucherzentrale Hessen im Oktober 2011 in Frankfurt. "Die Anbieter dürfen mit der Werbung auf Getreidedrinks keine falschen Erwartungen wecken und sollten klar und deutlich kennzeichnen, dass und wie viel Zucker enthalten ist", fordert Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen.
Die im Marktcheck begutachteten Getreide- und Sojadrinks
Pressemitteilung
31. Oktober 2011
Essen mit allen Sinnen:
Wissen und Praxis zur Kinderernährung für Tageseltern und Eltern
"Früh übt sich" gilt für das Essen und Trinken in der Familie und in der Kindertagespflege. Ernährungsgewohnheiten werden an die eigenen und die betreuten Kinder weiter gegeben und Geschmacksvorlieben wie Süßes oder Salziges in den ersten Lebensjahren geprägt. Hier setzen die hessenweiten Workshops "Essen mit allen Sinnen" der Verbraucherzentrale Hessen an. Sie unterstützen Tagesmütter, -väter und Eltern praxisnah bei der gesundheitsbewussten, kindgerechten Verpflegung ihrer Schützlinge. Neu in den Workshops für Eltern ist, dass auch unter Anleitung gekocht wird. Das kürzlich wieder gestartete Fortbildungsangebot wird durch das Hessische Sozialministerium gefördert.
Am 12.11.2011 findet eine Veranstaltung für Tageseltern in Kooperation mit der pme Familienservice GmbH im Beratungszentrum Frankfurt der Verbraucherzentrale Hessen statt. Am 19.11.2011 folgt ein Eltern-Workshop im Frankfurter "Haus der Volksarbeit".
Das Verbraucherportal Lebensmittelklarheit.de ist erfolgreich gestartet. 100 Tage nach Start der Plattform ziehen die Verbraucherzentralen und das Bundesverbraucherministerium eine positive Zwischenbilanz: Bei den Verbrauchern ist das Informationsangebot auf überwältigende Resonanz gestoßen - bisher sind mehr als 3800 Produktmeldungen eingegangen. Die Lebensmittelwirtschaft, die den Start der Internetseite scharf kritisiert hatte, reagiert immer öfter durchaus konstruktiv auf die Kritik der Kunden: Die meisten Hersteller nehmen die Hinweise der Verbraucher ernst, einige haben die Aufmachung oder Kennzeichnung ihrer Produkte bereits geändert. Das Bundesverbraucherministerium (BMELV) fördert das Portal im Rahmen der Initiative "Klarheit und Wahrheit bei der Kennzeichnung und Aufmachung von Lebensmitteln". Träger des Projektes sind die Verbraucherzentrale Hessen und der Verbraucherzentrale Bundesverband vzbv.
Irreführende Werbung für "Safrasan-Schlank-Methode" geht unter wechselnder Flagge weiter
Verbraucherzentrale Hessen warnt vor faulen Tricks des Anbieters
"Trotz der von Ihnen veranlassten Abmahnung taucht die irreführende Werbung für die Safrasan-Schlank-Methode wieder massiv in Fernsehzeitschriften auf. Wie ist das möglich?"
So und ähnlich lauten zurzeit zahlreiche Beschwerden an die Verbraucherzentrale Hessen. "Der Ärger der Verbraucher ist verständlich. Die häufig im Ausland ansässigen Anbieter von dubiosen Schlankheits- und Nahrungsergänzungsmitteln umgehen Abmahnungen mit faulen Tricks", erklärt Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. Die Firmen wechseln einfach Namen und Sitz oder auch die Produktnamen. Damit wird die zuvor eingegangene Verpflichtung, bestimmte irreführende Werbeversprechen für ein Produkt zu unterlassen, wertlos. "Wir warnen daher generell davor, der Werbung für angebliche Wundermittel Glauben zu schenken", so Schauff.
Verbraucherzentrale Hessen informiert über Mengenkennzeichnung bei Lebensmittelzutaten
"Wie viele Erdbeeren enthält der Erdbeerdrink? Besteht die Geflügelsalami wirklich aus Geflügelfleisch? Welcher Heringssalat enthält am meisten Hering?" Das fragt sich so mancher kritische Verbraucher beim Einkauf. Die längst bestehende, verpflichtende Mengenkennzeichnung von wertgebenden Zutaten kann den Produktvergleich erleichtern. "Doch einige Ausnahmen und Auslegungsspielräume in der sogenannten QUID-Regelung sorgen auch für Verwirrung", kritisiert Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen.
Angebote und Aktionen der Verbraucherzentrale Hessen zum Fairen Handel
"Fair ist mehr!" Unter diesem Motto feiern die Fairen Wochen 2011 bundesweit ihren zehnten Geburtstag. In den Aktionen vom 16. bis 30. September soll der Mehrwert des Fairen Handels veranschaulicht werden: Das große Spektrum an Leistungen reicht von mehr Lebensqualität und Gerechtigkeit bis hin zu mehr Produktqualität und Genuss. Davon profitieren sowohl die Erzeuger in den südlichen Ländern der Welt als auch die Konsumenten.
Die Verbraucherzentrale Hessen lädt in ihre Beratungsstellen ein, den Fairen Handel und seine Produkte kennenzulernen.
Verbraucherzentrale Hessen kritisiert massive Bewerbung der Hersteller
"Gesundheitsplus für die Wachstumsphase", "20mal mehr Eisen als Kuhmilch": Die Hersteller von "Kindermilch" reden Eltern ein, dass der eiweißreduzierte Kuhmilchersatz ab dem zwölften Lebensmonat gesünder für ihren Sprössling sei als das Original. "Der tatsächliche Nutzen von Kindermilch für gesunde Kleinkinder ist nicht nachgewiesen", kritisiert Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. "Gleichzeitig müssen Eltern für die Ersatzmilch deutlich tiefer in die Tasche greifen als für normale Kuhmilch."
Neues Internetportal der Verbraucherzentralen sorgt für mehr
Durchblick und Dialog bei der Lebensmittelkennzeichnung
Mit dem Internetportal www.lebensmittelklarheit.de schaffen die Verbraucherzentralen eine neue Informations- und Austauschplattform über die Kennzeichnung und Aufmachung von Lebensmitteln. Den offiziellen Startschuss gaben heute in Berlin Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner, vzbv-Vorstand Gerd Billen und Projektleiter Hartmut König von der Verbraucherzentrale Hessen.
Ratgeber der Verbraucherzentrale Hessen liefert Tipps und Rezeptideen für vollwertiges, leckeres Essen und Trinken
Für Eltern ist es heute nicht leicht, sich und ihre Kinder gesund und lecker zu versorgen. Das unüberschaubare Angebot an Lebensmitteln in den Supermärkten, Fastfood an jeder Straßenecke, Werbespots in den Medien aber auch Zeitdruck verleiten zum Kauf von Fertigprodukten. Der jetzt in der 12. Auflage erschienene Ratgeber " Bärenstarke Kinderkost" will hier Abhilfe schaffen. Der aktualisierte Ernährungsratgeber für Eltern gibt Aufschluss über gesundes Essen und Trinken für Zwei- bis 14-Jährige. Er zeigt auf, wie vollwertige Mahlzeiten in den zuweilen hektischen Alltag integriert werden können. Die 100 einfachen und leckeren Rezepte vom Frühstück bis zum Abendessen wurden bereits mit kleinen Gourmets gekocht und getestet. Daher kommen sie auch bei vielen Kindern gut an.
Marktcheck der Verbraucherzentrale Hessen deckt höchst verwirrende Regionalwerbung für Lebensmittel auf
Fast jeder dritte Deutsche bevorzugt inzwischen Lebensmittel, die in der Region aus heimischen Rohstoffen erzeugt werden. Handel und Hersteller bewerben ihre Produkte daher auch verstärkt mit regionalen Herkunftsangaben. Die Verbraucherzentrale Hessen hat im Mai 2011 im Rhein-Main-Gebiet Angebotsprospekte und Produkte auf Regionalwerbung hin überprüft. Fazit: Bei rund 90 Prozent der vermeintlichen Regionalprodukte bleibt die Herkunft der Rohstoffe im Dunkeln. Zum Teil nimmt die Regionalwerbung absurde Züge an: So finden sich unter Werbeslogans wie "Aus unserer Region" oder "So schmeckt Hessen…" griechischer Feta oder französische Zwiebeln. Die Verbraucherzentrale Hessen fordert daher gesetzlich verbindliche Kriterien für die Regionalkennzeichnung von Lebensmitteln.
Kreative Ernährungsbildung in der Kita: Workshop der Verbraucherzentrale Hessen für pädagogische Fachkräfte in Gelnhausen 27.4.2011
Um ein gesundheitsförderndes Ernährungsverhalten zu entwickeln und Genuss und Spaß am Essen zu haben, brauchen Kinder Unterstützung und gute Vorbilder. Bei der Ernährungsbildung sind nicht nur die Eltern gefragt, sondern in zunehmendem Maße auch die Kindertagesstätten. Hier bedarf es einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Einrichtung. Der Workshop „Essen und Trinken mit Spaß und Fantasie“ der Verbraucherzentrale Hessen unterstützt pädagogische Fachkräfte aus hessischen Kitas dabei, Aktionen zur Ernährungsbildung mit Kindern und Eltern kreativ zu gestalten.
Ein Workshop in Kooperation mit dem Jugendamt des Main-Kinzig-Kreises findet am Donnerstag, den 19. Mai 2011 von 9 bis 15 Uhr statt. Veranstaltungsort ist das Main-Kinzig-Forum, Barbarossastraße 24 in Gelnhausen. Anmeldungen werden erbeten unter ernaehrung@verbraucher.de oder (069) 97 20 10 - 80 (Fax).
Verbraucherzentrale Hessen fordert Kennzeichnungspflicht für alle aufgetauten Fleischzubereitungen
Spätestens zu Ostern wird vielerorts die Grillsaison eröffnet. Wer dann Schwenksteaks, Hackbraten & Co. an der Fleischtheke oder beim Metzger verlangt, erwartet selbstverständlich Frischfleisch. Doch häufig war das Ausgangsmaterial schon mal eingefroren. Das muss jedoch bei späterer Verarbeitung nicht mehr gekennzeichnet werden. "Die geltenden gesetzlichen Regelungen bieten Verbrauchern keine klare Orientierung", so Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. "Wir fordern, dass prinzipiell alle Fleischzubereitungen aus aufgetautem Fleisch gekennzeichnet werden müssen, egal ob das Fleisch vor oder nach der Herstellung gefroren war."
"Glutenfrei" - irreführende Werbung für Lebensmittel im Internet birgt Gesundheitsrisiken
Verbraucherzentrale Hessen fordert schärfere Kennzeichnungsvorschriften und Kontrollen
In Deutschland leidet etwa einer von 200 Menschen an einer Unverträglichkeit gegenüber Gluten. Betroffene müssen das Getreideeiweiß konsequent meiden, sonst drohen Folgeerkrankungen. Kein Wunder also, dass das Angebot an glutenfreien Lebensmitteln wächst. Besonders Internetanbieter bewerben Backwaren, Babybreie & Co. aber häufig als glutenfrei, obwohl die Produkte glutenhaltiges Getreide enthalten. Das ergab ein Marktcheck der Verbraucherzentrale Hessen im März 2011. "Verbraucher werden damit nicht nur getäuscht, sondern auch möglichen Gesundheitsrisiken ausgesetzt", so Andrea Schauff, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Hessen. "Der Gesetzgeber muss umgehend ausreichende Kennzeichnungsvorschriften für den Internethandel mit Lebensmitteln schaffen und die Angebote besser kontrollieren."
Krank statt schlank? - Dubiose Abnehmpillen aus dem Internet
Online-Umfrage der Verbraucherzentralen zum Kauf von Schlankheitsmitteln
Im Internet tummeln sich die unterschiedlichsten Anbieter von Diätpillen, -pulvern und -getränken. Unter den Angeboten finden sich viele äußerst fragwürdige Produkte mit problematischen Inhaltsstoffen. Die Verbraucherzentralen starten heute eine Online-Umfrage, an der sich hessische Verbraucher unter www.verbraucher.de beteiligen können. "Wir rufen Verbraucher auf, uns ihre Erfahrungen beim Kauf von Schlankheitsmitteln aus dem Internet zu schildern. Damit können sie unsere Aufklärungsarbeit auf diesem Gebiet unterstützen", so Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen.
Verbraucherzentrale Hessen fordert eindeutige Kennzeichnung für Röstkaffees mit Zuckerzusatz
Wer im Kaffeeregal nach dem vertrauten Päckchen Kaffee greift, erhält mitunter nur knapp 90 Prozent Röstkaffee. Der Rest besteht aus billigen Zuckerstoffen wie Maltodextrin oder Karamell. Die neuen unscheinbaren Hinweise auf den Verpackungen wie „Röstkaffee mit Karamell“ sind für Verbraucher leicht zu übersehen, weil die gewohnten Kaffeeverpackungen, Markennamen und Abbildungen von ganzen Kaffeebohnen die neue Zusammensetzung verschleiern. Doch von den so genannten Melange-Kaffees profitieren allein die Hersteller: Sie sparen nicht nur am teuren Rohstoff Kaffee, sondern müssen auch weniger Kaffeesteuern abführen. Die Verbraucherzentrale Hessen fordert eine gut sichtbare, eindeutige Verkehrsbezeichnung für die neuen Kaffeeerzeugnisse.
Verbraucherzentrale Hessen zeigt Allergie-Ausstellung in der Stadtteilbibliothek Bornheim in Frankfurt
Bei einem ist es Milch, beim anderen sind es Hausstaub, Nickel oder Blütenpollen - schätzungsweise leiden 25 bis 30 Prozent der Bundesbürger an allergischen Erkrankungen. Die Tendenz ist steigend, Kinder sind besonders betroffen. Die Ausstellung "Allergien: Besser schützen - wirksam vorbeugen" der Verbraucherzentralen veranschaulicht, wie sich Allergieauslöser meiden lassen und wie der Verlauf von Erkrankungen günstig beeinflusst werden kann. Die Verbraucherzentrale Hessen und die Stadtteilbibliothek Bornheim laden am Dienstag, den 8.2.2011 um 17.00 Uhr Ausstellungseröffnung mit Einführungsvortrag und Führung ein. Die Veranstaltung findet in den Räumen der Stadtteilbibliothek Bornheim in der Arnsburger Straße 24, 60385 Frankfurt statt. Dort ist die Ausstellung noch bis zum 18.2.2011 zu sehen.
Leckeres Weihnachtsmenü auch ohne eingeflogenen Spargel oder Rotbarsch
Verbraucherzentrale Hessen fordert Kennzeichnung von Flugwaren
Zum Weihnachtsmenü soll es etwas Besonderes sein. Aber was krönt die Tafel? Ist es der hessische Gänsebraten oder vielleicht doch Frischfisch aus dem fernen Afrika? Über Geschmack lässt sich nicht streiten, über Klimaschutz aber schon. Viele frische, leicht verderbliche Lebensmittel gelangen nämlich per Flugzeug aus anderen Kontinenten zu uns und Flugtransporte sind besonders belastend für das Klima. Welche Lebensmittel eingeflogen werden, erfahren Verbraucher in der Regel aber nicht. Die Verbraucherzentrale Hessen fordert daher die Kennzeichnung von Flugware. Ihr neuer Flyer „Klima schonen Flugware kennzeichnen“ fasst wichtige Verbraucherinformationen über Flugimporte von Lebensmitteln zusammen.
Etwa jeder siebte Deutsche leidet an einer Milchzuckerunverträglichkeit (Laktoseintoleranz). Nicht zufällig wächst das Sortiment laktosefreier Spezialprodukte stetig. Deren Hersteller suggerieren Betroffenen häufig, dass sie nur mit diesen Produkten die typischen Verdauungsbeschwerden umgehen können. Fakt ist aber, dass viele von Natur aus laktosearme Käsesorten und auch Butter häufig gut vertragen werden. Die entsprechenden laktosefreien Spezialprodukte sind daher oft überflüssig und zum Teil mehr als doppelt so teuer wie herkömmliche Vergleichsprodukte. "Hersteller dürfen die schwierige Lebenssituation von Betroffenen nicht weiter ausnutzen", so Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. "Wir fordern daher klare Kennzeichnungsvorschriften für den Laktosegehalt von Lebensmitteln."
Verbraucherzentrale Hessen: Kriterien für Herkunft und
Qualität bei staatlichen Landeszeichen teils mangelhaft
Gesetzlich verbindliche Kriterien für die Regionalkennzeichnung von Lebensmitteln fordern die Verbraucherzentralen und der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). Wie eine aktuelle Studie im Auftrag der Verbraucherzentralen zeigt, ist nicht einmal bei den öffentlich mitfinanzierten Landesprogrammen die regionale Herkunft der Produkte sichergestellt. "In Schleswig-Holstein und Thüringen etwa müssen verarbeitete Produkte nur zur Hälfte aus Zutaten regionaler Herkunft bestehen", erläutert Hartmut König, Ernährungsexperte der Verbraucherzentrale Hessen. "Wir brauchen eindeutige, am besten einheitliche Vorgaben für die Regionalkennzeichnung."
Ratgeber der Verbraucherzentrale Hessen hilft bei Resteverwertung, Einkauf und Vorratshaltung
Oft landen zu viel eingekaufte Lebensmittel und Essensreste im Hausmüll. Insgesamt werden in Deutschland jährlich 10 bis 20 Tonnen essbare Lebensmittel weggeworfen - sowohl im Handel und bei den Herstellern als auch in den privaten Haushalten. Der neue Ratgeber der Verbraucherzentrale Hessen "Kreative Resteküche" schafft hier Abhilfe. Er liefert Tipps und Rezepte, mit denen sich aus Essensresten schmackhafte Mahlzeiten zaubern lassen. Das Werk unterstützt Verbraucher zusätzlich bei der cleveren Einkaufsplanung und Vorratshaltung.
Verbraucherzentrale Hessen fordert klare gesetzliche Vorgaben und konsequente Marktüberwachung
Wer im Supermarkt schnell die Preise von Joghurt oder die Ergiebigkeit von Tütensuppen vergleichen will, hat oft schlechte Karten: Der Lebensmitteleinzelhandel setzt nämlich die Pflicht zur Grundpreisangabe nur unzureichend um. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktueller bundesweiter Marktcheck der Verbraucherzentralen. Demnach fehlen über die Hälfte der Grundpreisangaben gänzlich, werden falsch oder anhand einer falschen Bezugsgröße berechnet. Aufgrund der Ergebnisse fordert die Verbraucherzentrale Hessen klare gesetzliche Vorgaben für die Gestaltung der Preisetiketten am Regal sowie eine konsequente Überwachung der Preisangaben.
Essen mit allen Sinnen: Workshops zur Kinderernährung für Tageseltern und Eltern
Verbraucherzentrale Hessen und Hessisches Sozialministerium bieten neue Fortbildungen an
"Früh übt sich" gilt für das Essen und Trinken in der Familie und in der Kindertagespflege. Geschmacksvorlieben wie Süßes oder Salziges werden bereits im frühen Kindesalter festgelegt, Ernährungsgewohnheiten an die eigenen und die betreuten Kinder weiter gegeben. Mit ihren Workshops "Essen mit allen Sinnen" unterstützt die Verbraucherzentrale Hessen daher Tagesmütter, -väter und interessierte Eltern praxisnah bei der gesunden, kindgerechten Verpflegung ihrer Schützlinge. Wegen der großen Nachfrage bietet die Verbraucherzentrale in diesem Jahr nicht nur weitere Fortbildungen für Tageseltern in ganz Hessen an, sondern auch Elternabende. Auftakt ist ein Workshop für ca. 20 Tagesmütter und -väter in Kooperation mit der pme Familienservice GmbH am Samstag, den 30.10.2010 im Beratungszentrum Frankfurt der Verbraucherzentrale Hessen.
Essen und Trinken mit Spaß und Fantasie - Kreative Ernährungsbildung in der Kita
Workshop der Verbraucherzentrale Hessen für pädagogische Fachkräfte in Frankfurt
Um ein gesundheitsförderndes Ernährungsverhalten zu entwickeln und Genuss und Spaß am Essen zu haben, brauchen Kinder Unterstützung und gute Vorbilder. Bei der Ernährungsbildung sind nicht nur die Eltern gefragt, sondern in zunehmendem Maße auch die Kindertagesstätten. Hier bedarf es einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Einrichtung. Der Workshop "Essen und Trinken mit Spaß und Fantasie" der Verbraucherzentrale Hessen unterstützt pädagogische Fachkräfte aus hessischen Einrichtungen dabei, Aktionen zur Ernährungsbildung mit Kindern und Eltern kreativ zu gestalten.
Der Workshop findet statt am Dienstag, den 9. November 2010 von 9 bis 15 Uhr in der Verbraucherzentrale Hessen, Beratungszentrum Frankfurt, Große Friedberger Straße 13-17. Anmeldungen werden erbeten unter ernaehrung@verbraucher.de oder (069) 97 20 10 - 80 (Fax).
Mittagsverpflegung gut geplant - Speiseplanung in der Kita
Fortbildung der Verbraucherzentrale Hessen für Kindertagesstätten in Frankfurt
Kindertagesstätten ergänzen zunehmend die Ernährungserziehung in der Familie. Sie übernehmen einen Teil der Verantwortung dafür, dass die ihnen anvertrauten Kinder gesundheitsfördernde Essgewohnheiten entwickeln. Die neue Werkstattreihe der Verbraucherzentrale Hessen unterstützt pädagogische Fach- und Hauswirtschaftskräfte aus hessischen Einrichtungen dabei, ihre Schützlinge vollwertig zu verpflegen und Ernährungsbildung im Alltag einzubinden.
Verbraucherzentrale Hessen eröffnet Allergie-Ausstellung in Frankfurt
Bei einem ist es Milch, beim anderen sind es Hausstaub, Nickel oder Blütenpollen - schätzungsweise leiden 25 bis 30 Prozent der Bundesbürger an allergischen Erkrankungen. Die Tendenz ist steigend, Kinder sind besonders betroffen. Die Ausstellung "Allergien: Besser schützen - wirksam vorbeugen" der Verbraucherzentralen zeigt auf, wie sich Auslöser von Allergien meiden lassen und wie sich der Verlauf von Erkrankungen günstig beeinflussen lässt. Die Ausstellung ist vom 27.9. bis zum 8.10.2010 im Beratungszentrum Frankfurt der Verbraucherzentrale Hessen in der Großen Friedberger Straße 13-17 zu sehen.
Klimafrühstück zum Hessischen Tag der Nachhaltigkeit
Verbraucherzentrale Hessen und Kultusministerium informieren in fünf hessischen Schulen
Welche Auswirkungen hat mein eigenes Ernährungs- und Konsumverhalten auf das Klima? Das erfahren Siebt- bis Neuntklässler heute in fünf hessischen Schulen beim Klimafrühstück der Verbraucherzentrale Hessen. Danach tragen sie ihr neues Wissen rund um Essen und Klimaschutz gleich weiter. Sie informieren jüngere Jahrgänge der eigenen Schule oder interessierte Passanten an Aktionsständen in ihrer Stadt. Die gemeinsamen Aktionen an Schulen in Bad Hersfeld, Darmstadt, Dillenburg, Grünberg und Kassel veranstalten das Hessische Kultusministerium und die Verbraucherzentrale anlässlich des Hessischen Nachhaltigkeitstages. Sie finden im Rahmen des Projektes „Hessen Nachhaltig 100 Schulen für den Klimaschutz“ statt.
Angebote und Aktionen der Verbraucherzentrale Hessen zum Fairen Handel
"Fair schmeckt mir!" So heißt das Motto der diesjährigen Fairen Wochen. Sie finden bundesweit vom 13. bis 26. September statt. Die Aktionen wollen zum Ausprobieren der leckeren Vielfalt zu Hause und in der Gastronomie ermuntern. Der Slogan bezieht sich dabei nicht nur auf den tatsächlichen Geschmack der Produkte. Auch die Idee des Fairen Handels ist gemeint: nämlich einen gerechteren Welthandel und bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen für kleinbäuerliche Familien, Handwerker und Plantagenarbeiter in den Ländern des Südens zu schaffen. Mit Infoständen, Probieraktionen und Angeboten für Schulen lädt die Verbraucherzentrale Hessen Groß und Klein in ihre Beratungsstellen ein, den Fairen Handel kennen zu lernen.
Verbraucherzentrale Hessen weist auf lückenhafte Kennzeichnungsvorschriften hin
Lebensmittel und Getränke online bestellen und liefern lassen ist bequem. Allerdings dürfen im Internet-Shop Informationen fehlen, die im Supermarkt auf den Produktverpackungen und an den Regalen vorgeschrieben sind. So erfährt der Internet-Shopper zum Beispiel meist nichts über die Zutaten und die Haltbarkeit der Waren. "Wer nicht die‚ Katze im Sack' kaufen will, sollte nur Internethändler wählen, die ausführlich zum gewünschten Lebensmittel informieren", rät Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. "Mindestens müssen Kunden aber die Pflichtangaben bekommen, die beim Einkauf vor Ort selbstverständlich sind."
Marktcheck der Verbraucherzentrale Hessen zeigt Verstöße gegen neue Kennzeichnungsvorschriften
Wer Kalbsleberwurst kauft, geht selbstverständlich davon aus, dass in der Wurst auch Kalbsleber enthalten ist. Bisher war es aber zulässig, dass Hersteller statt Kalbsleber Leber von anderen Tieren verarbeiteten. Dies war häufig Anlass für Verbraucherbeschwerden. Im Januar 2010 konnten die Verbraucherzentralen eine Änderung der Kennzeichnungsvorschriften bewirken: Seitdem muss "Kalbsleberwurst" auch zwingend Kalbsleber enthalten. Leberwurst, die Kalbfleisch und statt Kalbsleber zum Bespiel Schweineleber enthält, muss "Kalbfleisch-Leberwurst" heißen. Dass drei von vier Kalbsleberwurst-Packungen immer noch irreführend gekennzeichnet sind, belegt ein Marktcheck der Verbraucherzentrale Hessen. Sie fordert die Hersteller auf, sich umgehend an die neuen Kennzeichnungsvorschriften für Kalbs- und Kalbfleisch-Leberwurst zu halten.
Irreführende Werbung für "Safrasan-Schlank-Methode" abgemahnt
Initiative der Verbraucherzentrale Hessen erfolgreich
"Jetzt können Sie schlank werden, selbst wenn Sie gerne reichlich essen... Ernährungs-Spezialisten entdeckten, dass die Pflanze Safran schlank macht…Die Wirksamkeit ist erwiesen…".
So und ähnlich lauteten die Werbeversprechen des Anbieters Lakeside Trading GmbH für die "Safrasan-Schlank-Methode". Die Verbraucherzentrale Hessen bezeichnet die großformatige Werbeanzeige im Fernsehmagazin rtv als grobe Verbrauchertäuschung. Sie veranlasste die erfolgreiche Abmahnung der Schweizer Firma und der rtv-Redaktion. Diese müssen die irreführende Werbung für das Schlankheitsmittel seit Juni 2010 unterlassen.
"Über den Tellerrand… - Ernährungsbildung im Kita-Alltag"
Fortbildung der Verbraucherzentrale Hessen für Kindertagesstätten in Frankfurt
Kindertagesstätten ergänzen zunehmend die Ernährungserziehung in der Familie. Sie übernehmen einen Teil der Verantwortung dafür, dass die ihnen anvertrauten Kinder gesundheitsfördernde Essgewohnheiten entwickeln. Die neue Werkstattreihe der Verbaucherzentrale Hessen unterstützt pädagogische Fach- und Hauswirtschaftskräfte aus hessischen Einrichtungen dabei, ihre Schützlinge vollwertig zu verpflegen und Ernährungsbildung im Alltag einzubinden.
Verbraucherzentrale Hessen: Angaben über Herkunftsländer der Rohstoffe bleiben unzureichend
Ab 1. Juli 2010 müssen alle verpackten Bio-Lebensmittel europaweit das neue EU-Bio-Logo tragen. Zwölf weiße Sterne, die auf grünem Grund ein Blatt darstellen, sollen diese Bio-Produkte in Europa einheitlich kennzeichnen. Voraussetzung: Die Zutaten stammen zu mindestens 95 Prozent aus ökologischer Landwirtschaft. Das freiwillige deutsche Bio-Siegel kann zusätzlich weiter genutzt werden. Gleichzeitig bleiben die Verbandszeichen der deutschen Bioanbauverbände sowie regionale und private Siegel gültig. "Im Öko-Label-Dschungel ändert sich für Verbraucher nicht viel. Die Angaben über die Herkunftsländer der Rohstoffe bleiben unzureichend", so Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen.
Verbraucherzentrale Hessen rät zum Check der Zutaten auf Eis-Verpackungen und in Eisdielen
Beim Trend, traditionelle durch billigere Zutaten zu ersetzen, mischen auch die Eishersteller kräftig mit. Vor allem in industriell hergestelltem Eis wird an Milch und Sahne gespart. Stattdessen werden - meist unbemerkt von den Verbrauchern - billige pflanzliche Fette und Zusatzstoffe verwendet. Bei verpacktem Eis verrät die kleingedruckte Zutatenliste, was alles drin steckt. In der Eisdiele hilft nur die Sortenbezeichnung weiter. "Milch-Eis" und "Creme-Eis" bieten die höchsten Milchanteile. Die Bezeichnung "Eis" sagt nichts über die Qualität aus. "Im Zweifel sollten Verbraucher direkt nachfragen", rät Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. Sie fordert eindeutige Kennzeichnungsvorschriften für Speiseeis-Imitate.
Verbraucherzentrale Hessen gibt Tipps zur Vorbeugung von Lebensmittelinfektionen im Haushalt
Jährlich werden in Deutschland über 200.000 Erkrankungen durch den Verzehr verdorbener Lebensmittel gemeldet. Die Dunkelziffer wird auf das Zehnfache geschätzt. Das Risiko für Lebensmittelinfektionen steigt bei sommerlichen Temperaturen rasch an. Krankheitserreger können sich dann besonders auf rohen tierischen Produkten, nicht vorschriftsmäßig gekühlten oder unzureichend erhitzten Speisen schnell vermehren. Die Verbraucherzentrale Hessen gibt Tipps für den hygienischen Umgang mit Lebensmitteln im Haushalt.
Saisonkalender der Verbraucherzentrale Hessen unterstützt beim regionalen Einkauf
Südafrikanische Weintrauben zu Pfingsten, marokkanische Tomaten zu Weihnachten - so sieht mancher Einkauf aus. Gleichzeitig bieten viele Supermärkte auch jetzt, wo frische Blattsalate und Spargel Saison haben, weiter Importware an. Weite Lebensmitteltransporte, insbesondere per Flugzeug, belasten jedoch das Klima. Das gleiche gilt, wenn heimische Produkte außerhalb der Saison in beheizten Treibhäusern angebaut werden. Mit dem Saisonkalender "Heimisches Obst und Gemüse" unterstützt die Verbraucherzentrale Hessen alle, die mit dem Einkauf von regionalen, frischen Saisonprodukten das Klima schonen und ihren Gaumen verwöhnen wollen.
Ratgeber der Verbraucherzentrale Hessen unterstützt eilige Eltern mit Ernährungstipps und Rezepten
Ob Milchriegel, Bärchenwurst oder Mini-Joghurts in bunten Bechern - in jedem Supermarkt finden Eltern eine breite Palette an Kinderlebensmitteln. Doch die sind oft zu süß, zu fett und nicht so gesund, wie es die Werbung verspricht. Wie sich gesundes, leckeres Essen im oftmals stressigen Alltag einfach und schnell zubereiten lässt, erläutert der aktualisierte Ratgeber "Mahlzeit, Kinder!". "Denn Kinder brauchen keine speziellen Lebensmittel", so Andrea Schauff, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Hessen. "Eine ausgewogene Vollwerternährung reicht vollkommen aus."
Verbraucherzentrale Hessen gibt Tipps zum Spargeleinkauf
Ob auf dem Bauernmarkt, beim mobilen Verkaufsstand oder direkt beim Erzeuger: Bis zum 24. Juni gibt es wieder heimischen Spargel aus den südhessischen Anbaugebieten. Aufgrund der kurzen Transportwege ist hessischer Spargel nicht nur klimafreundlicher als importierter, sondern in der Regel auch erntefrisch. Die Verbraucherzentrale Hessen rät Spargelfans beim Einkauf auf den klaren Nachweis von Ursprungsland und Anbaugebiet und auf bestimmte Frischekriterien zu achten.
Aktion Lesbare Etiketten: Kleingedrucktes für Senioren teilweise kaum zu entziffern
Verbraucherzentrale Hessen startet Mitmach-Aktion
Wer sich gesund und kalorienbewusst ernähren möchte, muss wissen, was in Lebensmitteln enthalten ist. Doch nicht nur Senioren beschweren sich immer häufiger über das unleserliche Kleingedruckte auf den Verpackungen: Zutatenlisten oder Mindesthaltbarkeitsdaten werden so klein gedruckt, dass manchmal nur eine Lupe hilft, um sie zu entziffern. Daher starten die Verbraucherzentralen und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen BAGSO gemeinsam die Mitmach-Aktion "Lesbare Etiketten". Auf der Homepage www.fitimalter.de können sich Konsumenten über Produkte beschweren, deren Inhaltsstoffe nicht deutlich sichtbar oder schlecht lesbar auf der Verpackung stehen. Schwarze Schafe und positive Produktbeispiele werden dort veröffentlicht.
Verbraucherzentrale Hessen fordert Konsequenzen der Lebensmittelüberwachung
Fisch ist nicht nur in der österlichen Fastenzeit beliebt, sondern verdrängt schon seit Jahren so manches Schnitzel aus der Pfanne. Doch wer sich beim Einkauf von Frischfisch über Fanggebiet oder Herkunftsland und Produktionsmethode informieren will, hat oft schlechte Karten: Zwei Drittel der Angebote an Frischfisch sind im Einzelhandel nur unvollständig gekennzeichnet. Das zeigte ein Marktcheck der Verbraucherzentrale Hessen im März 2010 in Frankfurt und Gießen. "Die Lebensmittelüberwachung muss die Fischkennzeichnung konsequent kontrollieren und Verstöße ahnden", fordert Andrea Schauff, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Hessen.
Verbraucherzentrale Hessen rät zum Blick auf die Zutatenliste der Lebensmittelverpackungen
Vanillejoghurt ohne Vanille, Tiefkühlbeeren, die fruchtiger schmecken als frisch geerntete - mit Aromen aufgepeppte Fertig-Lebensmittel füllen mehr und mehr die Regale der Supermärkte. Dabei werden natürliche Zutaten wie Erdbeeren, Pistazien oder Fleisch ganz oder teilweise durch Aromen ersetzt. "Hier hilft nur der kritische Blick auf die Zutatenliste", rät Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. "Denn auf Dauer verzehrt, kann mit Aromen Aufgepepptes auch gesundheitliche Nachteile bringen", so Schauff weiter. "In jedem Fall geht das natürliche Geschmacksempfinden verloren. Aromatisiertes verleitet außerdem zum Mehressen und begünstigt damit Übergewicht."
Verbraucherzentrale Hessen startet in Frankfurt neues Fortbildungsangebot
Kindertagesstätten ergänzen zunehmend die Ernährungserziehung in der Familie. Sie übernehmen Mitverantwortung dafür, dass die betreuten Kinder gesundheitsfördernde Essgewohnheiten entwickeln. Denn in Kindertagesstätten spielen und lernen Kinder viele Stunden am Tag und nehmen bis zu drei Mahlzeiten ein. Mit ihren neuen dreiteiligen Werkstattgesprächen unterstützt die Verbaucherzentrale Hessen pädagogische Fach- und Hauswirtschaftskräfte aus hessischen Kindertagesstätten dabei, die Kinder vollwertig zu verpflegen und Ernährungsbildung im Alltag zu integrieren. Die Werkstattgespräche sind Teil eines vielfältigen Bildungsangebotes im Rahmen des Projektes „FIT KID Die Gesund-Essen-Aktion für Kitas“.
Die kostenlose dreiteilige Wertstattreihe startet am Dienstag, den 16. März 2010 von 9 bis 15 Uhr im Beratungszentrum Frankfurt/Rhein-Main, Große Friedberger Straße 13-17. Anmeldungen werden erbeten an ernaehrung@verbraucher.de oder (069) 97 20 10 - 80 (Fax). Die Werkstattgespräche können auch einzeln gebucht werden.
Verbraucherzentrale fordert Verbot der Eisenanreicherung von Lebensmitteln
Wer dauerhaft zu viel Eisen aufnimmt, erhöht möglicherweise sein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Diabetes. Trotzdem werden schon seit einigen Jahren Lebensmittel mit Eisen angereichert. Ein Marktcheck der Verbraucherzentrale Hessen im September 2009 in Frankfurt kommt zu alarmierenden Ergebnissen: Eisenzusätze sind zwar nur in wenigen, dafür aber in bei Kindern beliebten Produktgruppen zu finden. Besonders häufig, hoch und für Verbraucher ungenügend gekennzeichnet sind die Eisenzusätze in Frühstückscerealien. "Gerade Kindern droht unbemerkt eine riskante Überdosis Eisen" warnt Andrea Schauff, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Hessen. Sie fordert ein generelles Verbot der Eisenanreicherung von Lebensmitteln.
Metabolic Balance® - kein Lichtblick am Diätenhimmel
Verbraucherzentrale Hessen hält Stoffwechseldiät für wissenschaftlich nicht nachvollziehbar
"Metabolic Balance®", so heißt das kostspielige Stoffwechselprogramm, das derzeit ganz im Diätentrend liegt. Der Stoffwechsel soll angeblich mit einem individuell abgestimmten Ernährungsplan ins Gleichgewicht gebracht werden. Die Anbieter des Diätprogramms versprechen nicht nur die dauerhafte Lösung von Gewichtsproblemen, sondern auch mehr Gesundheit, Vitalität und Leistungsfähigkeit für Jung und Alt. "Die Verbraucherzentrale Hessen beanstandet das höchst fragwürdige und alltagsuntaugliche Diätkonzept, dem die wissenschaftliche Basis fehlt", so Ernährungsexpertin Andrea Schauff. "Wir empfehlen eine schrittweise Ernährungsumstellung, die auf Dauer im Alltag durchzuhalten und abwechslungsreich ist.
Verbraucherzentrale Hessen empfiehlt nachhaltiges Seafood zum Sylvesterbuffet
Trendiges Seafood wie Krebsfleisch, Garnelen oder Sushi ist auf Sylvesterbuffets oft ein Muss. „Wer allerdings billigeres Surimi anstelle von echten Garnelen auftischt, ahnt häufig nicht, welchen Qualitätsverlust er in Kauf nimmt“, so Andrea Schauff, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Hessen. Bei Surimi handelt es sich um ein Lebensmittelimitat aus zerkleinertem Fischmuskeleiweiß. Die Masse lässt sich dann zum Beispiel zu Krebsfleisch- oder Garnelenimitaten formen. Geschmack, Farbe und Form erhalten die Kunstprodukte nur durch einen Mix aus Bindemitteln und Zusatzstoffen. Die Verbraucherzentrale Hessen rät zum Genuss von Meerestieren aus nachhaltiger Fischerei, erkennbar an dem blauen MSC-Siegel, oder aus Bio-Aquakultur.
Riskant gefärbten Süßkram für Kinder und Allergiker meiden!
Verbraucherzentrale Hessen fordert Verbot von Azofarbstoffen
Ob Geleefrüchte, Zuckerstreusel oder Limonaden: knallbunt gefärbt, sprechen sie besonders Kinder an. Die Süßwaren und
-getränke enthalten aber häufig gesundheitlich riskante Azofarbstoffe wie Tartrazin oder den Farbstoff Chinolingelb. Die synthetischen Zusatzstoffe, die sich hinter E-Nummern verbergen, können nicht nur Allergie auslösend wirken. Sie stehen auch im Verdacht, die Aktivität und Aufmerksamkeit von Kindern zu beeinträchtigen. Anstatt Azofarbstoffe und Chinolingelb vorsorglich für Lebensmittel zu verbieten, schreibt die EU ab Juli 2010 für betroffene Produkte lediglich einen unscheinbaren Warnhinweis auf den Verpackungen vor. Verbraucher sollten beim vorweihnachtlichen Einkauf von Süßwaren und Backdekor die Zutatenlisten kritisch prüfen. Die Verbraucherzentrale Hessen empfiehlt unbedenkliche, mit Frucht- und Pflanzenkonzentraten gefärbte Alternativen oder Bioprodukte, die generell keine künstlichen Farbstoffe enthalten. Außerdem hilft der Ratgeber "Was bedeuten die E-Nummern" beim Aufspüren aller kritischen Zusatzstoffe in der Zutatenliste.
"Joschi hat´s drauf. Nicht vergessen. Gutes
Essen."
Verbraucherzentrale Hessen und Kindertagesstätte St. Sturmius setzen Aktionsprogramm für gesunde Kinderernährung fort
Durch finanzielle Förderung der Stadt Fulda kann das Projekt "Joschi hat´s drauf. Nicht vergessen. Gutes essen." in der Fuldaer Kindertagesstätte St. Sturmius bis Juni 2010 fortgesetzt werden. Seit Juni 2009 setzt die Kindertagesstätte das Aktionsprogramm der Verbraucherzentrale Hessen um. Es richtet sich speziell an Kindertagesstätten, in denen verschiedene Kulturen und Essgewohnheiten zusammen treffen. Denn aktuelle Studien belegen, dass gerade die Jüngsten aus Haushalten mit geringem Einkommen und Migrationshintergrund häufig von Übergewicht und Fehlernährung betroffen sind. Eine ausgewogene Ernährung ist jedoch Voraussetzung dafür, dass Kinder sich altersgemäß entwickeln und gesund bleiben. Abschluss der ersten Projektphase bildete heute ein Eltern-Kind-Nachmittag zum Thema Kinderlebensmittel in den Räumen der Kindertagesstätte.
Irreführende Werbung für Nahrungsergänzungsmittel „Dr. Hittich Blasen-Kraft“ abgemahnt
Initiative der Verbraucherzentrale Hessen erfolgreich
„Eine Formel der Natur hilft. Dieses Wundermittel stärkt Ihre Blase völlig natürlich.“ So und ähnlich lauteten die irreführenden Werbeversprechen der Firma GreenPower für das Nahrungsergänzungsmittel „Dr. Hittich Blasen-Kraft“. Die großformatige Werbeanzeige in einer Zeitungsbeilage war der Verbraucherzentrale Hessen ein Dorn im Auge. Sie veranlasste den Verband Sozialer Wettbewerb e.V. zur Abmahnung des niederländischen Anbieters. Dieser muss die irreführenden Werbeaussagen für die Blasenkapseln auf dem deutschen Markt zukünftig unterlassen.
Eine Checkliste, wie Verbraucher irreführende Werbestrategien für Gesundheitspillen und dubiose Diäten erkennen können, sowie umfangreiche Informationen rund um das Thema hält die Verbraucherzentrale unter www.verbraucher.de in der Rubrik „Ernährung/ Nahrungsergänzungsmittel und Diäten“ kostenlos bereit.
Verbraucherzentrale Hessen und Hessisches Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit bieten neue Fortbildungstermine zur Kinderernährung für Tageseltern an
"Früh übt sich" gilt für das Essen und Trinken in der Familie und damit auch in der Kindertagespflege. Geschmacksvorlieben wie Süßes oder Salziges werden bereits im frühen Kindesalter festgelegt. Ernährungsgewohnheiten werden an die eigenen und die betreuten Kinder weiter gegeben. Mit ihren Fortbildungen "Essen mit allen Sinnen" unterstützt die Verbraucherzentrale Hessen daher Tagesmütter, -väter und interessierte Eltern praxisnah bei der gesunden, kindgerechten Verpflegung ihrer Schützlinge. Wegen der großen Nachfrage im vergangenen Jahr bietet die Verbraucherzentrale ab sofort weitere Fortbildungstermine in ganz Hessen an. Die Veranstaltungen werden durch das Hessische Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit (HMAFG) gefördert.
Verbraucherzentrale Hessen fordert staatliche Zulassung und Kennzeichnung von Nanoprodukten
Kurzratgeber informiert über Einsatz und Risiken
Anbieter von Nanoprodukten müssen dazu verpflichtet werden, die gesundheitliche Unbedenklichkeit ihrer Waren nachzuweisen, bevor diese auf den Markt kommen. Gleichzeitig muss der Gesetzgeber für strenge Zulassungsregeln, anschließende Registrierung und eine klare Kennzeichnung der Produkte sorgen, die Nanoteilchen enthalten. Anlässlich eines aktuellen Hintergrundpapiers des Umweltbundesamtes zur Nanotechnik, bekräftigt die Verbraucherzentrale Hessen erneut ihre Forderungen.
Verbraucherzentrale Hessen unterstützt beim regionalen Lebensmitteleinkauf
"Klimaschutz durch kurze Wege nah versorgen" ist das Motto des diesjährigen Tags der Regionen am 4.10.2009. Wer selbst das Klima schonen will, dem bieten sich beim Einkaufen und Essen viele Möglichkeiten. "Der saisongerechte Einkauf von regionalen Lebensmitteln verbessert die private Klimabilanz durch kurze Transportwege“, rät Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. Unterstützung beim klimagesunden Lebensmitteleinkauf bietet die Verbraucherzentrale mit elektronischen Einkaufsführern unter
www.verbraucher.de sowie Informations- und Aktionsangeboten.
Verbraucherzentralen entlarven, wie Hersteller mit Nährwertangaben geizen
Viele Lebensmittelhersteller geizen mit Angaben zum Zucker- und Fettgehalt ihrer Produkte auf den Verpackungen. Das ergab eine bundesweite Untersuchung der Verbraucherzentralen zur freiwilligen Nährwertkennzeichnung bei über 3500 Lebensmitteln von mehr als 50 Herstellern. Gerade bei zucker- und fettreichen Lebensmitteln wie Milchprodukte, Wurstwaren und Süßigkeiten fehlen oft wichtige Nährwertangaben.
"Perspektiven schaffen - Fair Handeln" ist das Motto der diesjährigen Fairen Wochen, die bundesweit vom 14. bis 27. September stattfinden. Die Verbraucherzentrale Hessen lädt während der Aktionswochen mit Infoständen, Probieraktionen sowie Angeboten für Schulen in ihre Beratungsstellen ein, den Fairen Handel kennen zu lernen.
Die Deutschen essen zu wenig Obst und Gemüse - zu diesem Ergebnis kommt die zweite Nationale Verzehrsstudie. Gleichzeitig nimmt rund ein Drittel (28 %) aller Befragten Nahrungsergänzungsmittel und mit Nährstoffen angereicherte Arzneien zu sich. Sie geben dafür 1,5 Milliarden Euro jährlich aus. Das steht für ein erfolgreiches Marketing der Vitaminlobby. "Isolierte Vitamine und Mineralstoffe können Obst und Gemüse jedoch nicht ersetzen", so Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. "Sie schaffen ein trügerisches Bild guter Versorgung".
Ratgeber-CD der Verbraucherzentrale gibt Infos und
Rezepte zu heimischem Grünzeug
Ob Pfirsiche, Kirschen, Brokkoli oder Bohnen - manch ein Obst und Gemüse, das bei uns im Supermarktregal liegt, hat schon einen weiten Flug hinter sich oder kommt aus dem Gewächshaus. Weite Transportwege und der Anbau in künstlicher Wärme belasten das Klima unnötig. Weitaus umweltfreundlicher ist es dagegen, bei der üppigen Auswahl an Freiland-Obst und -Gemüse aus der Region zuzugreifen. Denn gerade der Spätsommer wartet mit über 50 verschiedenen heimischen Obst- und Gemüsearten auf. Wer wissen will, wann welches Obst oder Gemüse bei uns reift und wie es lecker zubereitet werden kann, dem hilft die Ratgeber-CD-ROM "Obst und Gemüse à la Saison" der Verbraucherzentrale Hessen.
Verbraucherzentrale Hessen rät zu Fisch aus nachhaltigem Fang
Fisch ist für den Menschen gesund - umgekehrt gilt das leider nicht. Weltweit wurde über viele Jahre hinweg mehr Fisch gefangen als wieder nachwachsen konnte. "Verbraucher können dazu beitragen, dass sich die Bestände erholen, wenn sie Fisch aus nachhaltiger Fischerei kaufen", rät Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. Dazu zählen heimische Süßwasserfische, Zuchtfisch aus ökologischer Erzeugung und Seefisch mit dem blauen Siegel des Marine Stewardship Council (MSC).
Ratgeber der Verbraucherzentrale Hessen informiert über Zusatzstoffe in Lebensmitteln
Welcher Lebensmittel-Farbstoff kann bei Kindern zu Verhaltensauffälligkeiten führen? Wo könnte die umstrittene Nanotechnologie schon Einzug gehalten haben? Welche E-Nummern werden mit Hilfe der Gentechnik hergestellt? Welche Aromen sind künstlich und welche sind wirklich aus Früchten? Antworten auf diese Fragen liefert die Verbraucherzentrale Hessen im aktualisierten und erweiterten Ratgeber "Was bedeuten die E-Nummern?". Neu ist eine praktische Kurzfassung der E-Nummern-Liste, die als hilfreiche Einkaufsbegleiterin in die Geldbörse passt.
Marktcheck der Verbraucherzentralen: In Hessen nur knapp ein Fünftel korrekt gekennzeichnet
Die freiwillige Selbstverpflichtung zur Milchkennzeichnung von herkömmlicher Frischmilch ("traditionell hergestellt") und ESL-Milch ("länger haltbar") ist gescheitert. Nur ein Drittel der Milch ist entsprechend gekennzeichnet. Zu diesem Ergebnis kommt eine bundesweite Überprüfung der Verbraucherzentralen von über 650 Milchpackungen in 80 Lebensmittelgeschäften. In Hessen ist das Verhältnis noch schlechter. Weniger als ein Fünftel der begutachteten Packungen haben die richtige Kennzeichnung. Eine weitere Erkenntnis: Traditionelle Frischmilch wird in vielen Geschäften überhaupt nicht mehr angeboten.
Tipps der Verbraucherzentrale Hessen zu Vorratsschädlingen
Ob Dörrobstmotten im Müsli, Kornkäfer im Mehl oder Essigfliegen am reifen Obst nahezu jeder hat schon mal mit den lästigen Eindringlingen in Küche und Vorratslager gekämpft. Bei warmfeuchtem Klima während der Sommermonate vermehren sich Vorratsschädlinge schnell. „Rechtzeitig vorbeugen ist der beste Schutz“, so Hartmut König, Ernährungsexperte der Verbraucherzentrale Hessen. „Denn Gespinste, Kot oder Hautschuppen der Insekten können auch gesundheitsschädlich sein“. Die Verbraucherzentrale gibt Tipps zum Fernhalten und Vertreiben der Plagegeister ohne chemische Keule.
Verbraucherzentrale Hessen und SG Bornheim G.W. präsentieren Projekt „Kicken und Kochen“
Multikulturelle Lieblingsrezepte und Ernährungstipps für junge Sportlerinnen und Sportler
Was Kicken mit Kochen zu tun hat? Ganz einfach! Ob junge Leute fit für das Fußball-Training oder -Turnier sind, hängt auch vom bedarfsgerechten Essen und Trinken ab. Eiweißpräparate und Isodrinks sind dagegen überflüssig. Gleichzeitig kann Fußball spielen und Kochen die unterschiedlichen Kulturen und Nationalitäten in Sportvereinen verbinden. Wie sich diese Botschaften attraktiv transportieren lassen, zeigt das neue Kochbuch „Kicken und Kochen“. Das gemeinsame Werk präsentierten die Verbraucherzentrale Hessen und die Sportgemeinschaft Bornheim Grün-Weiss am Wochenende. Schauplatz war das 19. Spiel- und Sommerfest des Frankfurter Vereins auf dem Sportgelände in der Berger Straße.
Verbraucherzentrale und Eichdirektion bemängeln in Hessen viele Verstöße durch Mitwiegen von Verpackungen
Wer im Feinkostladen belgische Pralinen zum Kilopreis von rund 38 Euro einzeln auswählt, gönnt sich ein teures Vergnügen. Doch ahnt der Feinschmecker wohl kaum, dass ihm beim Abwiegen der Leckereien die Verpackung zum Pralinenpreis mit rund 1,20 Euro mitberechnet wird. Dass dem so ist, belegt die drastische Beanstandungsquote in der gemeinsamen Schwerpunktaktion "Brutto für Netto" der Hessischen Eichdirektion und der Verbraucherzentrale Hessen. Über ein Drittel der im Mai 2009 überprüften Verkaufsstellen verstieß gegen die gesetzlichen Bestimmungen. Sie wiegen bei der Auspreisung loser Lebensmittel das Verpackungsmaterial einfach mit und lassen die Kunden dafür zahlen.
Bei sommerlichen Temperaturen haben Limonaden, Fruchtsaftgetränke, Eistee & Co. Hochkonjunktur. Doch viele dieser
Erfrischungsgetränke sind mit Benzoesäuren konserviert und enthalten gleichzeitig Vitamin C. Beim Herstellungsprozess
kann sich aus dieser Kombination das gesundheitsschädliche Benzol bilden. Die Verbraucherzentrale Hessen fordert den
Gesetzgeber auf, einen Grenzwert für Benzol in Getränken und Lebensmitteln festzulegen. Verbraucher können anhand der
Zutatenliste erkennen, ob Durstlöscher Benzoesäuren (E 210 E 213) enthalten.
Verbraucherzentrale Hessen beklagt dürftiges Sortiment im Handel
Rund Dreiviertel der Bundesbürger würden laut aktuellen Meinungsumfragen bevorzugt tierische Lebensmittel kaufen, die das
Label "Ohne Gentechnik" tragen. Da keine Kennzeichnungspflicht besteht und nur wenige Anbieter die Möglichkeit einer
entsprechenden Kennzeichnung nutzen, suchen Verbraucher meist vergeblich nach Milch, Eiern, Fleisch und daraus hergestellten Produkten
ohne Gentechnik. Die Verbraucherzentrale Hessen fordert deshalb eine Kennzeichnungspflicht für alle Produkte, die ohne
gentechnisch veränderte Futtermittel erzeugt werden, und dass mehr Erzeuger auf ein Produktion ohne Gentechnik umstellen.
Zur Orientierung gibt es unter www.verbraucher.de eine Liste von Anbietern, deren Produkte ohne Gentechnik hergestellt werden.
Bärenstarke Kinderkost: einfach, schnell und lecker!
Ratgeber der Verbraucherzentrale Hessen liefert Tipps und Rezepte
Alltagshektik, ein unüberschaubares Lebensmittelangebot und die Fast-Food-Konkurrenz machen es Eltern schwer, Kinder gesund und abwechslungsreich zu ernähren. Zusätzlich gaukelt uns die Werbung der Nahrungsmittelhersteller vor, dass Kinder spezielle Lebensmittel bräuchten. Doch trotz aller Fallen kann es gelingen, dem eigenen Nachwuchs ausgewogenes Essen und Trinken schmackhaft zu machen. Wie das geht, zeigt der aktualisierte Ernährungsratgeber "Bärenstarke Kinderkost" der Verbraucherzentrale Hessen.
Verbraucherzentrale Hessen warnt vor verdeckten Preiserhöhungen durch Wegfall verbindlicher Packungsgrößen
Wer beim Einkauf nach der Kilogramm-Packung Zucker greifen will, der könnte eine Osterüberraschung erleben: Ab dem
11.4.2009 darf die optisch gleich erscheinende Zucker-Packung zum Beispiel nur noch 900 Gramm enthalten. Schuld daran ist
die Änderung der nationalen Fertigpackungsverordnung. Danach entfallen die meisten verbindlichen Vorgaben für die Füllmengen
von Lebensmittel-Fertigpackungen. Hersteller haben so die Möglichkeit, den Inhalt bei gleich bleibendem Preis geringfügig
zu verringern. "Damit wird versteckten Preiserhöhungen weiter Vorschub geleistet", kritisiert Andrea Schauff von der
Verbraucherzentrale Hessen. "Um nicht weniger Inhalt zum gleichen Preis zu erhalten, sollten Verbraucher beim Einkauf unbedingt
die vorgeschriebenen Grundpreisangaben am Verkaufsregal vergleichen."
Verbraucherzentrale Hessen fordert Angebotserhalt der echten Frischmilch
Immer mehr Supermärkte und Discounter ersetzen im Kühlregal herkömmlich pasteurisierte Frischmilch durch
länger haltbar gemachte ESL-Milch. Für alle, die gerne weiterhin Frischmilch kaufen wollen, startet die Verbraucherzentrale
Hessen heute die Aktion "Rettet die Frischmilch". Sie hält in allen Beratungsstellen gelbe Klebezettel mit der Aufschrift
"Wo ist die Frischmilch?" bereit. Damit können Frischmilchfans an Kühlregalen oder Pinnwänden ihres Discounters oder
Supermarktes deutlich machen, dass ihnen dieses Lebensmittel fehlt. Gleichzeitig zeigen Verbraucher, dass sie sich gegen die
Angebotspolitik des Handels wehren.
"Es muss sicher gestellt werden, dass echte Frischmilch flächendeckend im Handel erhältlich bleibt", fordert Andrea
Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. "Außerdem muss für die stärker verarbeitete ESL-Milch eine eindeutige
Kennzeichnung vorgeschrieben werden."
Verbraucherzentrale Hessen informiert Eltern zu Kinderlebensmitteln und gesunder Ernährung
Wenn Kinder aus dem Kindergarten oder der Schule heim kommen, lautet häufig die erste Frage "Was gibt's zu essen?" Sie haben Hunger und möchten mit Leckerem verwöhnt werden. Eltern wollen zudem gesunde Mahlzeiten anbieten, die das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit der Kinder fördern. In der Veranstaltung "Mahlzeit Kinder!" zeigt die Verbraucherzentrale Hessen auf, wie gesundes, leckeres Essen und Trinken für Kinder aussieht und fix zubereitet ist. Zusätzlich werden "Kinderlebensmittel" und die Werbestrategien der Hersteller kritisch hinterfragt
Kurzratgeber der Verbraucherzentralen informiert über Einsatz und Risiken
"Anbieter von Nano-Produkten müssen dazu verpflichtet werden, die gesundheitliche Unbedenklichkeit ihrer Waren nachzuweisen, bevor
diese auf den Markt kommen. Gleichzeitig muss der Gesetzgeber strenge Zulassungsregeln und eine klare Kennzeichnung für Produkte
schaffen, die die superkleinen Nanoteilchen enthalten." Zu diesem Schluss kommt der aktuelle Kurzratgeber der
Verbraucherzentralen "Im Reich des Winzigen".
Verbraucherzentrale Hessen fordert Werbeverbot für ungeeignete "Kinderlebensmittel"
Ob Sammelkarten in Kellogg's Frosties, magische Magneten in Nestlé Smarties oder Comic-Bildergeschichten auf Danone Kinderjoghurt:
Mit bunten Verpackungen, Spielbeigaben und Wettbewerben ködern die Nahrungsmittelhersteller die kleinen Kunden. Anlässlich
des Weltverbrauchertages am 15. März, der unter dem Motto "Kinder und Werbung" steht, hat die Verbraucherzentrale Hessen
"Kinderlebensmittel" unter die Lupe genommen. Das Augenmerk lag auf Produkten, die sich in ihrer Aufmachung speziell an unter
12-Jährige richten. Denn diese Altersgruppe kann Werbung noch nicht kritisch einschätzen. Miserables Ergebnis: 21 von 25
begutachteten Produkten sind mit einer gesunden Kinderernährung nicht vereinbar.
Dickmachern auf der Spur: Der Ampelcheck im Internet hilft bei der Bewertung des Nährstoffgehalts vieler
gängiger Lebensmittel: www.ampelcheck.de
Pressemitteilung
11. März 2009
Verbraucherärgernis: Röstkaffee mit Zuckerzusatz
Verbraucherzentrale Hessen fordert Richtung weisendes Urteil im Fall Tchibo Röstkaffee "Melange"
Wer im Kaffeeregal nach dem vertrauten Päckchen Filterkaffee greift, kommt wohl kaum auf die Idee, auf der Verpackung nach
einer Zutatenliste zu suchen. Doch dies ist bei einigen Röstkaffeeangeboten der Marken Tchibo und Eduscho erforderlich.
Sie können mit Zuckerzusätzen aromatisiert sein. Das verrät dann nur ein kleiner Hinweis in der Zutatenliste.
Die Wettbewerbszentrale Hamburg hat gegen diese irreführende Kennzeichnung der hanseatischen Kaffeeröstereikette geklagt.
Das Urteil in der Berufungsinstanz steht noch aus.
"Wir hoffen auf einen verbraucherfreundlichen Richterspruch des Hanseatischen Oberlandesgerichts Hamburg", so Andrea Schauff von der
Verbraucherzentrale Hessen. "Denn auch bei uns melden sich verärgerte Verbraucher, die sich durch diese Art der Kennzeichnung
zu Recht getäuscht fühlen."
Am Ende des Winters weisen Kartoffeln häufig vermehrt grüne Verfärbungen und Keime auf. Diese entstehen durch
längere, zu helle und zu warme Lagerung im Handel oder zu Hause. Die grünen Stellen und Keime enthalten das für
den Menschen gesundheitsschädliche Naturgift Solanin. Werden sie großzügig weggeschnitten, lässt sich damit die
Konzentration des Pflanzengifts stark reduzieren. Kartoffeln mit großflächigen Grünfärbungen sollten nicht mehr
verwendet werden. Wer im Handel grüne Kartoffeln entdeckt oder diese versehentlich eingekauft hat, kann die Ware reklamieren.
Ratgeber der Verbraucherzentrale Hessen erleichtert den Lebensmitteleinkauf
Die Zutatenliste auf Lebensmittelverpackungen gibt nicht immer Auskunft darüber, ob eine der Zutaten von einem Schlachttier stammt. Doch dies ist für viele Muslime wichtig: Nach islamischen Speiseregeln sind beispielsweise nicht vorschriftsmäßig geschlachtete Tiere, alles vom Schwein und Alkohol tabu. Der aktualisierte, erweiterte "Einkaufsführer für Muslime" mit Produktlisten von Babynahrung bis Tiefkühlkost bietet insbesondere im Supermarkt eine gute Orientierungshilfe.
ESL-Milch darf weiter als Frischmilch gekennzeichnet werden. So lautet das enttäuschende Verhandlungsergebnis zwischen Bundesverbraucherministerium, Milchwirtschaft und Handel der vergangenen Woche. Diese Vereinbarung wird von der Verbraucherzentrale als "Kuhhandel" zum Schaden der Verbraucher bezeichnet. "Wenn Milch bis zu 24 Tage haltbar gemacht und zu diesem Zwecke entsprechend behandelt wird, dann darf sie nicht mehr als Frischmilch bezeichnet werden", beanstandet Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. Doch dem entgegen wurde auf der Basis einer Selbstverpflichtung eine freiwillige Kennzeichnung der ESL-Milch mit dem Hinweis "länger haltbar" und der pasteurisierten Frischmilch mit dem Zusatz "traditionell hergestellt" vereinbart.
Ratgeber der Verbraucherzentrale Hessen unterstützt Eltern und Kinder beim Purzeln der Pfunde
Rund 18 Prozent der deutschen Kinder sind zu dick - vier bis acht Prozent sogar fettsüchtig. Ein höheres Krankheitsrisiko und soziale Ausgrenzung sind häufig die Folgen, an denen übergewichtige Kinder oftmals schwer zu tragen haben. Unregelmäßige Mahlzeiten, zu viel Fast Food, zu wenig Bewegung sind nur einige Gründe für die vielen Kilos auf der Waage. Betroffene Kinder benötigen eine liebevolle und sachkundige Unterstützung, um überflüssiges Gewicht wieder los zu werden. Mit dem Ratgeber "Wie Ihr Kind abnehmen kann" unterstützt die Verbraucherzentrale Hessen Eltern und Kinder dabei, das Problem umfassend anzugehen.
Verbraucherzentrale Hessen vergibt im bundesweiten Behördentest auch für hessische Auskünfte schlechte Noten
Das Verbraucherinformationsgesetz (VIG) hält nicht, was der Name verspricht. Statt mehr Aufklärung über Qualität oder Bedenklichkeit von Lebensmitteln, Spielzeugen oder Kosmetika bringt es Verbrauchern im Alltag eher Frust. Dies ist das ernüchternde Fazit eines bundesweiten Behördentests der Verbraucherzentralen und des Verbraucherzentrale Bundesverbandes. „Den Anspruch auf mehr Bürgerfreundlichkeit und Transparenz erfüllt das Gesetz auch bei den Auskünften der hessischen Lebensmittelüberwachung nicht“, resümiert Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen.