* Presseberichte Ernährung

Ernährung


Pressemitteilung
29. Juni 2010

Ab 1. Juli neues EU-Logo für Bio-Lebensmittel


Verbraucherzentrale Hessen: Angaben über Herkunftsländer der Rohstoffe bleiben unzureichend

Ab 1. Juli 2010 müssen alle verpackten Bio-Lebensmittel europaweit das neue EU-Bio-Logo tragen. Zwölf weiße Sterne, die auf grünem Grund ein Blatt darstellen, sollen diese Bio-Produkte in Europa einheitlich kennzeichnen. Voraussetzung: Die Zutaten stammen zu mindestens 95 Prozent aus ökologischer Landwirtschaft. Das freiwillige deutsche Bio-Siegel kann zusätzlich weiter genutzt werden. Gleichzeitig bleiben die Verbandszeichen der deutschen Bioanbauverbände sowie regionale und private Siegel gültig. "Im Öko-Label-Dschungel ändert sich für Verbraucher nicht viel. Die Angaben über die Herkunftsländer der Rohstoffe bleiben unzureichend", so Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen.

Pressemitteilung 053/2010 (30 kb, pdf)


Pressemitteilung
17. Juni 2010

Gesucht wird: Die Milch im Eis


Verbraucherzentrale Hessen rät zum Check der Zutaten auf Eis-Verpackungen und in Eisdielen

Beim Trend, traditionelle durch billigere Zutaten zu ersetzen, mischen auch die Eishersteller kräftig mit. Vor allem in industriell hergestelltem Eis wird an Milch und Sahne gespart. Stattdessen werden - meist unbemerkt von den Verbrauchern - billige pflanzliche Fette und Zusatzstoffe verwendet. Bei verpacktem Eis verrät die kleingedruckte Zutatenliste, was alles drin steckt. In der Eisdiele hilft nur die Sortenbezeichnung weiter. "Milch-Eis" und "Creme-Eis" bieten die höchsten Milchanteile. Die Bezeichnung "Eis" sagt nichts über die Qualität aus. "Im Zweifel sollten Verbraucher direkt nachfragen", rät Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. Sie fordert eindeutige Kennzeichnungsvorschriften für Speiseeis-Imitate.

Pressemitteilung 049/2010 (24 kb, pdf)


Pressemitteilung
08. Juni 2010

Salmonellen & Co. in Schach halten

Verbraucherzentrale Hessen gibt Tipps zur Vorbeugung von Lebensmittelinfektionen im Haushalt

Jährlich werden in Deutschland über 200.000 Erkrankungen durch den Verzehr verdorbener Lebensmittel gemeldet. Die Dunkelziffer wird auf das Zehnfache geschätzt. Das Risiko für Lebensmittelinfektionen steigt bei sommerlichen Temperaturen rasch an. Krankheitserreger können sich dann besonders auf rohen tierischen Produkten, nicht vorschriftsmäßig gekühlten oder unzureichend erhitzten Speisen schnell vermehren. Die Verbraucherzentrale Hessen gibt Tipps für den hygienischen Umgang mit Lebensmitteln im Haushalt.

Pressemitteilung 46/2010 (23 kb, pdf)


Pressemitteilung
11. Mai 2010

Ran an das heimische Obst und Gemüse!


Saisonkalender der Verbraucherzentrale Hessen unterstützt beim regionalen Einkauf

Südafrikanische Weintrauben zu Pfingsten, marokkanische Tomaten zu Weihnachten - so sieht mancher Einkauf aus. Gleichzeitig bieten viele Supermärkte auch jetzt, wo frische Blattsalate und Spargel Saison haben, weiter Importware an. Weite Lebensmitteltransporte, insbesondere per Flugzeug, belasten jedoch das Klima. Das gleiche gilt, wenn heimische Produkte außerhalb der Saison in beheizten Treibhäusern angebaut werden. Mit dem Saisonkalender "Heimisches Obst und Gemüse" unterstützt die Verbraucherzentrale Hessen alle, die mit dem Einkauf von regionalen, frischen Saisonprodukten das Klima schonen und ihren Gaumen verwöhnen wollen.

Pressemitteilung 039/2010 (22 kb, pdf)

Saisonkalender "Heimisches Obst und Gemüse" (2002 kb, pdf)


Pressemitteilung
04. Mai 2010

Mahlzeit, Kinder!

Ratgeber der Verbraucherzentrale Hessen unterstützt eilige Eltern mit Ernährungstipps und Rezepten

Ob Milchriegel, Bärchenwurst oder Mini-Joghurts in bunten Bechern - in jedem Supermarkt finden Eltern eine breite Palette an Kinderlebensmitteln. Doch die sind oft zu süß, zu fett und nicht so gesund, wie es die Werbung verspricht. Wie sich gesundes, leckeres Essen im oftmals stressigen Alltag einfach und schnell zubereiten lässt, erläutert der aktualisierte Ratgeber "Mahlzeit, Kinder!". "Denn Kinder brauchen keine speziellen Lebensmittel", so Andrea Schauff, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Hessen. "Eine ausgewogene Vollwerternährung reicht vollkommen aus."

Pressemitteilung 036/2010 (21 kb, pdf)


Pressemitteilung
03. Mai 2010

Herkunft und Frische des Königsgemüses

Verbraucherzentrale Hessen gibt Tipps zum Spargeleinkauf

Ob auf dem Bauernmarkt, beim mobilen Verkaufsstand oder direkt beim Erzeuger: Bis zum 24. Juni gibt es wieder heimischen Spargel aus den südhessischen Anbaugebieten. Aufgrund der kurzen Transportwege ist hessischer Spargel nicht nur klimafreundlicher als importierter, sondern in der Regel auch erntefrisch. Die Verbraucherzentrale Hessen rät Spargelfans beim Einkauf auf den klaren Nachweis von Ursprungsland und Anbaugebiet und auf bestimmte Frischekriterien zu achten.

Pressemitteilung 035/2010 (19 kb, pdf)


Pressemitteilung
29. April 2010

Aktion Lesbare Etiketten: Kleingedrucktes für Senioren teilweise kaum zu entziffern

Verbraucherzentrale Hessen startet Mitmach-Aktion

Wer sich gesund und kalorienbewusst ernähren möchte, muss wissen, was in Lebensmitteln enthalten ist. Doch nicht nur Senioren beschweren sich immer häufiger über das unleserliche Kleingedruckte auf den Verpackungen: Zutatenlisten oder Mindesthaltbarkeitsdaten werden so klein gedruckt, dass manchmal nur eine Lupe hilft, um sie zu entziffern. Daher starten die Verbraucherzentralen und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen BAGSO gemeinsam die Mitmach-Aktion "Lesbare Etiketten". Auf der Homepage www.fitimalter.de können sich Konsumenten über Produkte beschweren, deren Inhaltsstoffe nicht deutlich sichtbar oder schlecht lesbar auf der Verpackung stehen. Schwarze Schafe und positive Produktbeispiele werden dort veröffentlicht.

Pressemitteilung 034/2010 (25 kb, pdf)

     Mitmach-Aktion "Lesbare Etiketten"


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Pressemitteilung
23. März 2010

Frischfisch oft schlecht gekennzeichnet

Verbraucherzentrale Hessen fordert Konsequenzen der Lebensmittelüberwachung

Fisch ist nicht nur in der österlichen Fastenzeit beliebt, sondern verdrängt schon seit Jahren so manches Schnitzel aus der Pfanne. Doch wer sich beim Einkauf von Frischfisch über Fanggebiet oder Herkunftsland und Produktionsmethode informieren will, hat oft schlechte Karten: Zwei Drittel der Angebote an Frischfisch sind im Einzelhandel nur unvollständig gekennzeichnet. Das zeigte ein Marktcheck der Verbraucherzentrale Hessen im März 2010 in Frankfurt und Gießen. "Die Lebensmittelüberwachung muss die Fischkennzeichnung konsequent kontrollieren und Verstöße ahnden", fordert Andrea Schauff, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Hessen.

Pressemitteilung 026/2010 (25 kb, pdf)

Auswertungstabellen Marktcheck (2709kb, pdf)

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Pressemitteilung
09. März 2010

Mogelei mit Aromastoffen

Verbraucherzentrale Hessen rät zum Blick auf die Zutatenliste der Lebensmittelverpackungen

Vanillejoghurt ohne Vanille, Tiefkühlbeeren, die fruchtiger schmecken als frisch geerntete - mit Aromen aufgepeppte Fertig-Lebensmittel füllen mehr und mehr die Regale der Supermärkte. Dabei werden natürliche Zutaten wie Erdbeeren, Pistazien oder Fleisch ganz oder teilweise durch Aromen ersetzt. "Hier hilft nur der kritische Blick auf die Zutatenliste", rät Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. "Denn auf Dauer verzehrt, kann mit Aromen Aufgepepptes auch gesundheitliche Nachteile bringen", so Schauff weiter. "In jedem Fall geht das natürliche Geschmacksempfinden verloren. Aromatisiertes verleitet außerdem zum Mehressen und begünstigt damit Übergewicht."

Pressemitteilung 022/2010 (25 kb, pdf)

Beispiele für den Einsatz von Aromastoffen in Lebensmitteln (2709kb, pdf)

Tabelle "Verbrauchertäuschung" Verbraucherzentrale Hamburg


Pressemitteilung
5. März 2010

FIT KID - Optimal Essen und Trinken in Kitas

Verbraucherzentrale Hessen startet in Frankfurt neues Fortbildungsangebot

Kindertagesstätten ergänzen zunehmend die Ernährungserziehung in der Familie. Sie übernehmen Mitverantwortung dafür, dass die betreuten Kinder gesundheitsfördernde Essgewohnheiten entwickeln. Denn in Kindertagesstätten spielen und lernen Kinder viele Stunden am Tag und nehmen bis zu drei Mahlzeiten ein. Mit ihren neuen dreiteiligen Werkstattgesprächen unterstützt die Verbaucherzentrale Hessen pädagogische Fach- und Hauswirtschaftskräfte aus hessischen Kindertagesstätten dabei, die Kinder vollwertig zu verpflegen und Ernährungsbildung im Alltag zu integrieren. Die Werkstattgespräche sind Teil eines vielfältigen Bildungsangebotes im Rahmen des Projektes „FIT KID – Die Gesund-Essen-Aktion für Kitas“.

Die kostenlose dreiteilige Wertstattreihe startet am Dienstag, den 16. März 2010 von 9 bis 15 Uhr im Beratungszentrum Frankfurt/Rhein-Main, Große Friedberger Straße 13-17. Anmeldungen werden erbeten an ernaehrung@verbraucher.de oder (069) 97 20 10 - 80 (Fax). Die Werkstattgespräche können auch einzeln gebucht werden.

Pressemitteilung 020/2010 (25 kb, pdf)


Pressemitteilung
18. Februar 2010

Riskante "Extraportion Eisen"

Verbraucherzentrale fordert Verbot der Eisenanreicherung von Lebensmitteln

Wer dauerhaft zu viel Eisen aufnimmt, erhöht möglicherweise sein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Diabetes. Trotzdem werden schon seit einigen Jahren Lebensmittel mit Eisen angereichert. Ein Marktcheck der Verbraucherzentrale Hessen im September 2009 in Frankfurt kommt zu alarmierenden Ergebnissen: Eisenzusätze sind zwar nur in wenigen, dafür aber in bei Kindern beliebten Produktgruppen zu finden. Besonders häufig, hoch und für Verbraucher ungenügend gekennzeichnet sind die Eisenzusätze in Frühstückscerealien. "Gerade Kindern droht unbemerkt eine riskante Überdosis Eisen" warnt Andrea Schauff, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Hessen. Sie fordert ein generelles Verbot der Eisenanreicherung von Lebensmitteln.

Pressemitteilung 015/2010 (19 kb, pdf)

Untersuchungsbericht "Riskante Eisenanreicherung von Lebensmitteln" (2709kb, pdf)


Pressemitteilung
12. Januar 2010

Metabolic Balance® - kein Lichtblick am Diätenhimmel

Verbraucherzentrale Hessen hält Stoffwechseldiät für wissenschaftlich nicht nachvollziehbar

"Metabolic Balance®", so heißt das kostspielige Stoffwechselprogramm, das derzeit ganz im Diätentrend liegt. Der Stoffwechsel soll angeblich mit einem individuell abgestimmten Ernährungsplan ins Gleichgewicht gebracht werden. Die Anbieter des Diätprogramms versprechen nicht nur die dauerhafte Lösung von Gewichtsproblemen, sondern auch mehr Gesundheit, Vitalität und Leistungsfähigkeit für Jung und Alt. "Die Verbraucherzentrale Hessen beanstandet das höchst fragwürdige und alltagsuntaugliche Diätkonzept, dem die wissenschaftliche Basis fehlt", so Ernährungsexpertin Andrea Schauff. "Wir empfehlen eine schrittweise Ernährungsumstellung, die auf Dauer im Alltag durchzuhalten und abwechslungsreich ist.

Pressemitteilung 002/2010 (19 kb, pdf)

Verbraucherinfo metabolic balance® ( 23kb, pdf)


Pressemitteilung
15. November 2009

Surimi? Nein Danke!

Verbraucherzentrale Hessen empfiehlt nachhaltiges Seafood zum Sylvesterbuffet

Trendiges Seafood wie Krebsfleisch, Garnelen oder Sushi ist auf Sylvesterbuffets oft ein Muss. „Wer allerdings billigeres Surimi anstelle von echten Garnelen auftischt, ahnt häufig nicht, welchen Qualitätsverlust er in Kauf nimmt“, so Andrea Schauff, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Hessen. Bei Surimi handelt es sich um ein Lebensmittelimitat aus zerkleinertem Fischmuskeleiweiß. Die Masse lässt sich dann zum Beispiel zu Krebsfleisch- oder Garnelenimitaten formen. Geschmack, Farbe und Form erhalten die Kunstprodukte nur durch einen Mix aus Bindemitteln und Zusatzstoffen. Die Verbraucherzentrale Hessen rät zum Genuss von Meerestieren aus nachhaltiger Fischerei, erkennbar an dem blauen MSC-Siegel, oder aus Bio-Aquakultur.

Pressemitteilung 119/2009 (25 kb, pdf)


Pressemitteilung
08. Dezember 2009

Riskant gefärbten Süßkram für Kinder und Allergiker meiden!

Verbraucherzentrale Hessen fordert Verbot von Azofarbstoffen

Ob Geleefrüchte, Zuckerstreusel oder Limonaden: knallbunt gefärbt, sprechen sie besonders Kinder an. Die Süßwaren und -getränke enthalten aber häufig gesundheitlich riskante Azofarbstoffe wie Tartrazin oder den Farbstoff Chinolingelb. Die synthetischen Zusatzstoffe, die sich hinter E-Nummern verbergen, können nicht nur Allergie auslösend wirken. Sie stehen auch im Verdacht, die Aktivität und Aufmerksamkeit von Kindern zu beeinträchtigen. Anstatt Azofarbstoffe und Chinolingelb vorsorglich für Lebensmittel zu verbieten, schreibt die EU ab Juli 2010 für betroffene Produkte lediglich einen unscheinbaren Warnhinweis auf den Verpackungen vor. Verbraucher sollten beim vorweihnachtlichen Einkauf von Süßwaren und Backdekor die Zutatenlisten kritisch prüfen. Die Verbraucherzentrale Hessen empfiehlt unbedenkliche, mit Frucht- und Pflanzenkonzentraten gefärbte Alternativen oder Bioprodukte, die generell keine künstlichen Farbstoffe enthalten. Außerdem hilft der Ratgeber "Was bedeuten die E-Nummern" beim Aufspüren aller kritischen Zusatzstoffe in der Zutatenliste.

Pressemitteilung 116/2009 (19 kb, pdf)


Pressemitteilung
16. November 2009

"Joschi hat´s drauf. Nicht vergessen. Gutes Essen."

Verbraucherzentrale Hessen und Kindertagesstätte St. Sturmius setzen Aktionsprogramm für gesunde Kinderernährung fort

Durch finanzielle Förderung der Stadt Fulda kann das Projekt "Joschi hat´s drauf. Nicht vergessen. Gutes essen." in der Fuldaer Kindertagesstätte St. Sturmius bis Juni 2010 fortgesetzt werden. Seit Juni 2009 setzt die Kindertagesstätte das Aktionsprogramm der Verbraucherzentrale Hessen um. Es richtet sich speziell an Kindertagesstätten, in denen verschiedene Kulturen und Essgewohnheiten zusammen treffen. Denn aktuelle Studien belegen, dass gerade die Jüngsten aus Haushalten mit geringem Einkommen und Migrationshintergrund häufig von Übergewicht und Fehlernährung betroffen sind. Eine ausgewogene Ernährung ist jedoch Voraussetzung dafür, dass Kinder sich altersgemäß entwickeln und gesund bleiben. Abschluss der ersten Projektphase bildete heute ein Eltern-Kind-Nachmittag zum Thema Kinderlebensmittel in den Räumen der Kindertagesstätte.

Pressemitteilung 104/2009 (23 kb, pdf)


Pressemitteilung
09. November 2009

Irreführende Werbung für Nahrungsergänzungsmittel „Dr. Hittich Blasen-Kraft“ abgemahnt

Initiative der Verbraucherzentrale Hessen erfolgreich

„Eine Formel der Natur hilft. Dieses Wundermittel stärkt Ihre Blase völlig natürlich.“ So und ähnlich lauteten die irreführenden Werbeversprechen der Firma GreenPower für das Nahrungsergänzungsmittel „Dr. Hittich Blasen-Kraft“. Die großformatige Werbeanzeige in einer Zeitungsbeilage war der Verbraucherzentrale Hessen ein Dorn im Auge. Sie veranlasste den Verband Sozialer Wettbewerb e.V. zur Abmahnung des niederländischen Anbieters. Dieser muss die irreführenden Werbeaussagen für die Blasenkapseln auf dem deutschen Markt zukünftig unterlassen.
Eine Checkliste, wie Verbraucher irreführende Werbestrategien für Gesundheitspillen und dubiose Diäten erkennen können, sowie umfangreiche Informationen rund um das Thema hält die Verbraucherzentrale unter www.verbraucher.de in der Rubrik „Ernährung/ Nahrungsergänzungsmittel und Diäten“ kostenlos bereit.

Pressemitteilung 102/2009 (21 kb, pdf)


Pressemitteilung
06. November 2009

Essen mit allen Sinnen

Verbraucherzentrale Hessen und Hessisches Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit bieten neue Fortbildungstermine zur Kinderernährung für Tageseltern an

"Früh übt sich" gilt für das Essen und Trinken in der Familie und damit auch in der Kindertagespflege. Geschmacksvorlieben wie Süßes oder Salziges werden bereits im frühen Kindesalter festgelegt. Ernährungsgewohnheiten werden an die eigenen und die betreuten Kinder weiter gegeben. Mit ihren Fortbildungen "Essen mit allen Sinnen" unterstützt die Verbraucherzentrale Hessen daher Tagesmütter, -väter und interessierte Eltern praxisnah bei der gesunden, kindgerechten Verpflegung ihrer Schützlinge. Wegen der großen Nachfrage im vergangenen Jahr bietet die Verbraucherzentrale ab sofort weitere Fortbildungstermine in ganz Hessen an. Die Veranstaltungen werden durch das Hessische Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit (HMAFG) gefördert.

Pressemitteilung 101/2009 (23 kb, pdf)

Foto zum herunterladen: Geschmackstest - Station "Schmecken"
Foto zum herunterladen: Schütteltest - Station hören

Pressemitteilung
29. Oktober 2009

Verbraucherzentrale Hessen fordert staatliche Zulassung und Kennzeichnung von Nanoprodukten

Kurzratgeber informiert über Einsatz und Risiken

Anbieter von Nanoprodukten müssen dazu verpflichtet werden, die gesundheitliche Unbedenklichkeit ihrer Waren nachzuweisen, bevor diese auf den Markt kommen. Gleichzeitig muss der Gesetzgeber für strenge Zulassungsregeln, anschließende Registrierung und eine klare Kennzeichnung der Produkte sorgen, die Nanoteilchen enthalten. Anlässlich eines aktuellen Hintergrundpapiers des Umweltbundesamtes zur Nanotechnik, bekräftigt die Verbraucherzentrale Hessen erneut ihre Forderungen.

Pressemitteilung 97/2009 (22 kb, pdf)


Pressemitteilung
02. Oktober 2009

Tag der Regionen: Klimaschutz durch kurze Wege

Verbraucherzentrale Hessen unterstützt beim regionalen Lebensmitteleinkauf

"Klimaschutz durch kurze Wege – nah versorgen" ist das Motto des diesjährigen Tags der Regionen am 4.10.2009. Wer selbst das Klima schonen will, dem bieten sich beim Einkaufen und Essen viele Möglichkeiten. "Der saisongerechte Einkauf von regionalen Lebensmitteln verbessert die private Klimabilanz durch kurze Transportwege“, rät Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. Unterstützung beim klimagesunden Lebensmitteleinkauf bietet die Verbraucherzentrale mit elektronischen Einkaufsführern unter www.verbraucher.de sowie Informations- und Aktionsangeboten.

Pressemitteilung 91/2009 (27 kb, pdf)


Pressemitteilung
15. Sept. 2009

Hersteller decken Dickmacher

Verbraucherzentralen entlarven, wie Hersteller mit Nährwertangaben geizen

Viele Lebensmittelhersteller geizen mit Angaben zum Zucker- und Fettgehalt ihrer Produkte auf den Verpackungen. Das ergab eine bundesweite Untersuchung der Verbraucherzentralen zur freiwilligen Nährwertkennzeichnung bei über 3500 Lebensmitteln von mehr als 50 Herstellern. Gerade bei zucker- und fettreichen Lebensmitteln wie Milchprodukte, Wurstwaren und Süßigkeiten fehlen oft wichtige Nährwertangaben.

Pressemitteilung 85/2009 (20 kb, pdf)


Pressemitteilung
11. Sept. 2009

Faire Wochen 2009: Perspektiven schaffen - Fair Handeln

Verbraucherzentrale Hessen empfiehlt fair gehandelte Lebensmittel

"Perspektiven schaffen - Fair Handeln" ist das Motto der diesjährigen Fairen Wochen, die bundesweit vom 14. bis 27. September stattfinden.
Die Verbraucherzentrale Hessen lädt während der Aktionswochen mit Infoständen, Probieraktionen sowie Angeboten für Schulen in ihre Beratungsstellen ein, den Fairen Handel kennen zu lernen.

Pressemitteilung 83/2009 (19kb, pdf)



Pressemitteilung
08. Sept. 2009

Trügerische Sicherheit durch Vitaminpillen

Verbraucherzentrale Hessen rät zu Obst und Gemüse

Die Deutschen essen zu wenig Obst und Gemüse - zu diesem Ergebnis kommt die zweite Nationale Verzehrsstudie. Gleichzeitig nimmt rund ein Drittel (28 %) aller Befragten Nahrungsergänzungsmittel und mit Nährstoffen angereicherte Arzneien zu sich. Sie geben dafür 1,5 Milliarden Euro jährlich aus. Das steht für ein erfolgreiches Marketing der Vitaminlobby. "Isolierte Vitamine und Mineralstoffe können Obst und Gemüse jedoch nicht ersetzen", so Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. "Sie schaffen ein trügerisches Bild guter Versorgung".

Pressemitteilung 79/2009 (19kb, pdf)



Pressemitteilung
01. Sept. 2009

"Obst und Gemüse à la Saison"

Ratgeber-CD der Verbraucherzentrale gibt Infos und Rezepte zu heimischem Grünzeug

Ob Pfirsiche, Kirschen, Brokkoli oder Bohnen - manch ein Obst und Gemüse, das bei uns im Supermarktregal liegt, hat schon einen weiten Flug hinter sich oder kommt aus dem Gewächshaus. Weite Transportwege und der Anbau in künstlicher Wärme belasten das Klima unnötig. Weitaus umweltfreundlicher ist es dagegen, bei der üppigen Auswahl an Freiland-Obst und -Gemüse aus der Region zuzugreifen. Denn gerade der Spätsommer wartet mit über 50 verschiedenen heimischen Obst- und Gemüsearten auf. Wer wissen will, wann welches Obst oder Gemüse bei uns reift und wie es lecker zubereitet werden kann, dem hilft die Ratgeber-CD-ROM "Obst und Gemüse à la Saison" der Verbraucherzentrale Hessen.

Pressemitteilung 78/2009 (21 kb, pdf)



Pressemitteilung
27. Aug 2009

Bedrohte Fischbestände sichern

Verbraucherzentrale Hessen rät zu Fisch aus nachhaltigem Fang

Fisch ist für den Menschen gesund - umgekehrt gilt das leider nicht. Weltweit wurde über viele Jahre hinweg mehr Fisch gefangen als wieder nachwachsen konnte. "Verbraucher können dazu beitragen, dass sich die Bestände erholen, wenn sie Fisch aus nachhaltiger Fischerei kaufen", rät Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. Dazu zählen heimische Süßwasserfische, Zuchtfisch aus ökologischer Erzeugung und Seefisch mit dem blauen Siegel des Marine Stewardship Council (MSC).

Pressemitteilung 77/2009 (19 kb, pdf)



Pressemitteilung
06. Aug 2009

Was bedeuten die E-Nummern?

Ratgeber der Verbraucherzentrale Hessen informiert über Zusatzstoffe in Lebensmitteln

Welcher Lebensmittel-Farbstoff kann bei Kindern zu Verhaltensauffälligkeiten führen? Wo könnte die umstrittene Nanotechnologie schon Einzug gehalten haben? Welche E-Nummern werden mit Hilfe der Gentechnik hergestellt? Welche Aromen sind künstlich und welche sind wirklich aus Früchten? Antworten auf diese Fragen liefert die Verbraucherzentrale Hessen im aktualisierten und erweiterten Ratgeber "Was bedeuten die E-Nummern?". Neu ist eine praktische Kurzfassung der E-Nummern-Liste, die als hilfreiche Einkaufsbegleiterin in die Geldbörse passt.

Pressemitteilung 67/2009 (18 kb, pdf)



Pressemitteilung
17. Juli 2009

Weiter Verwirrung bei Frischmilch!

Marktcheck der Verbraucherzentralen: In Hessen nur knapp ein Fünftel korrekt gekennzeichnet

Die freiwillige Selbstverpflichtung zur Milchkennzeichnung von herkömmlicher Frischmilch ("traditionell hergestellt") und ESL-Milch ("länger haltbar") ist gescheitert. Nur ein Drittel der Milch ist entsprechend gekennzeichnet. Zu diesem Ergebnis kommt eine bundesweite Überprüfung der Verbraucherzentralen von über 650 Milchpackungen in 80 Lebensmittelgeschäften. In Hessen ist das Verhältnis noch schlechter. Weniger als ein Fünftel der begutachteten Packungen haben die richtige Kennzeichnung. Eine weitere Erkenntnis: Traditionelle Frischmilch wird in vielen Geschäften überhaupt nicht mehr angeboten.

Pressemitteilung 60/2009 (21 kb, pdf)


Zusammenfassung der Ergebnisse in Hessen" (4 kb, pdf)

Ergebnisse bundesweit und Beispielphotos


Pressemitteilung
14. Juli 2009

Wenn’s in der Küche fliegt und krabbelt

Tipps der Verbraucherzentrale Hessen zu Vorratsschädlingen

Ob Dörrobstmotten im Müsli, Kornkäfer im Mehl oder Essigfliegen am reifen Obst – nahezu jeder hat schon mal mit den lästigen Eindringlingen in Küche und Vorratslager gekämpft. Bei warmfeuchtem Klima während der Sommermonate vermehren sich Vorratsschädlinge schnell. „Rechtzeitig vorbeugen ist der beste Schutz“, so Hartmut König, Ernährungsexperte der Verbraucherzentrale Hessen. „Denn Gespinste, Kot oder Hautschuppen der Insekten können auch gesundheitsschädlich sein“. Die Verbraucherzentrale gibt Tipps zum Fernhalten und Vertreiben der Plagegeister ohne chemische Keule.

Pressemitteilung 57/2009 (24 kb, pdf)


Pressemitteilung
29. Juni 2009

Verbraucherzentrale Hessen und SG Bornheim G.W. präsentieren Projekt „Kicken und Kochen“

Multikulturelle Lieblingsrezepte und Ernährungstipps für junge Sportlerinnen und Sportler

Was Kicken mit Kochen zu tun hat? Ganz einfach! Ob junge Leute fit für das Fußball-Training oder -Turnier sind, hängt auch vom bedarfsgerechten Essen und Trinken ab. Eiweißpräparate und Isodrinks sind dagegen überflüssig. Gleichzeitig kann Fußball spielen und Kochen die unterschiedlichen Kulturen und Nationalitäten in Sportvereinen verbinden. Wie sich diese Botschaften attraktiv transportieren lassen, zeigt das neue Kochbuch „Kicken und Kochen“. Das gemeinsame Werk präsentierten die Verbraucherzentrale Hessen und die Sportgemeinschaft Bornheim Grün-Weiss am Wochenende. Schauplatz war das 19. Spiel- und Sommerfest des Frankfurter Vereins auf dem Sportgelände in der Berger Straße.

Pressemitteilung 49/2009 (65 kb, pdf)


Pressemitteilung
23. Juni 2009

Brutto für Netto: Pappe zum Pralinenpreis?

Verbraucherzentrale und Eichdirektion bemängeln in Hessen viele Verstöße durch Mitwiegen von Verpackungen

Wer im Feinkostladen belgische Pralinen zum Kilopreis von rund 38 Euro einzeln auswählt, gönnt sich ein teures Vergnügen. Doch ahnt der Feinschmecker wohl kaum, dass ihm beim Abwiegen der Leckereien die Verpackung zum Pralinenpreis mit rund 1,20 Euro mitberechnet wird. Dass dem so ist, belegt die drastische Beanstandungsquote in der gemeinsamen Schwerpunktaktion "Brutto für Netto" der Hessischen Eichdirektion und der Verbraucherzentrale Hessen. Über ein Drittel der im Mai 2009 überprüften Verkaufsstellen verstieß gegen die gesetzlichen Bestimmungen. Sie wiegen bei der Auspreisung loser Lebensmittel das Verpackungsmaterial einfach mit und lassen die Kunden dafür zahlen.

Pressemitteilung 47/2009 (59 kb, pdf)


Pressemitteilung
09. Juni 2009

Benzol hat im Erfrischungsgetränk nichts zu suchen!

Verbraucherzentrale Hessen fordert Benzol-Grenzwert

Bei sommerlichen Temperaturen haben Limonaden, Fruchtsaftgetränke, Eistee & Co. Hochkonjunktur. Doch viele dieser Erfrischungsgetränke sind mit Benzoesäuren konserviert und enthalten gleichzeitig Vitamin C. Beim Herstellungsprozess kann sich aus dieser Kombination das gesundheitsschädliche Benzol bilden. Die Verbraucherzentrale Hessen fordert den Gesetzgeber auf, einen Grenzwert für Benzol in Getränken und Lebensmitteln festzulegen. Verbraucher können anhand der Zutatenliste erkennen, ob Durstlöscher Benzoesäuren (E 210 – E 213) enthalten.

Pressemitteilung 39/2009 (24 kb, pdf)


Pressemitteilung
05. Juni 2009

Kennzeichnung "Ohne Gentechnik" Fehlanzeige

Verbraucherzentrale Hessen beklagt dürftiges Sortiment im Handel

Rund Dreiviertel der Bundesbürger würden laut aktuellen Meinungsumfragen bevorzugt tierische Lebensmittel kaufen, die das Label "Ohne Gentechnik" tragen. Da keine Kennzeichnungspflicht besteht und nur wenige Anbieter die Möglichkeit einer entsprechenden Kennzeichnung nutzen, suchen Verbraucher meist vergeblich nach Milch, Eiern, Fleisch und daraus hergestellten Produkten ohne Gentechnik. Die Verbraucherzentrale Hessen fordert deshalb eine Kennzeichnungspflicht für alle Produkte, die ohne gentechnisch veränderte Futtermittel erzeugt werden, und dass mehr Erzeuger auf ein Produktion ohne Gentechnik umstellen. Zur Orientierung gibt es unter www.verbraucher.de eine Liste von Anbietern, deren Produkte ohne Gentechnik hergestellt werden.

Pressemitteilung 37/2009 (24 kb, pdf)

Ergänzendes Material:

Liste bundesweit verfügbarer gentechnikfrei hergestellter Produkte (576 kb, pdf)
Gentechnikfrei hergestellte Produkte aus Hessen (124 kb, pdf)
Positionspapier des Verbraucherzentrale Bundesverbands zum Thema "Einsatz der Gentechnik bei der Produktion von Lebensmitteln" (45 kb, pdf)
Pressemitteilung
22. April 2009

Bärenstarke Kinderkost: einfach, schnell und lecker!

Ratgeber der Verbraucherzentrale Hessen liefert Tipps und Rezepte

Alltagshektik, ein unüberschaubares Lebensmittelangebot und die Fast-Food-Konkurrenz machen es Eltern schwer, Kinder gesund und abwechslungsreich zu ernähren. Zusätzlich gaukelt uns die Werbung der Nahrungsmittelhersteller vor, dass Kinder spezielle Lebensmittel bräuchten. Doch trotz aller Fallen kann es gelingen, dem eigenen Nachwuchs ausgewogenes Essen und Trinken schmackhaft zu machen. Wie das geht, zeigt der aktualisierte Ernährungsratgeber "Bärenstarke Kinderkost" der Verbraucherzentrale Hessen.

Pressemitteilung 29/2009 (18 kb, pdf)


Pressemitteilung
07. April 2009

Ab Ostern weniger Inhalt zum gleichen Preis?

Verbraucherzentrale Hessen warnt vor verdeckten Preiserhöhungen durch Wegfall verbindlicher Packungsgrößen

Wer beim Einkauf nach der Kilogramm-Packung Zucker greifen will, der könnte eine Osterüberraschung erleben: Ab dem 11.4.2009 darf die optisch gleich erscheinende Zucker-Packung zum Beispiel nur noch 900 Gramm enthalten. Schuld daran ist die Änderung der nationalen Fertigpackungsverordnung. Danach entfallen die meisten verbindlichen Vorgaben für die Füllmengen von Lebensmittel-Fertigpackungen. Hersteller haben so die Möglichkeit, den Inhalt bei gleich bleibendem Preis geringfügig zu verringern. "Damit wird versteckten Preiserhöhungen weiter Vorschub geleistet", kritisiert Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. "Um nicht weniger Inhalt zum gleichen Preis zu erhalten, sollten Verbraucher beim Einkauf unbedingt die vorgeschriebenen Grundpreisangaben am Verkaufsregal vergleichen."

Pressemitteilung 27/2009 (23 kb, pdf)


Pressemitteilung
02. April 2009

Aktion "Rettet die Frischmilch"

Verbraucherzentrale Hessen fordert Angebotserhalt der echten Frischmilch

Immer mehr Supermärkte und Discounter ersetzen im Kühlregal herkömmlich pasteurisierte Frischmilch durch länger haltbar gemachte ESL-Milch. Für alle, die gerne weiterhin Frischmilch kaufen wollen, startet die Verbraucherzentrale Hessen heute die Aktion "Rettet die Frischmilch". Sie hält in allen Beratungsstellen gelbe Klebezettel mit der Aufschrift "Wo ist die Frischmilch?" bereit. Damit können Frischmilchfans an Kühlregalen oder Pinnwänden ihres Discounters oder Supermarktes deutlich machen, dass ihnen dieses Lebensmittel fehlt. Gleichzeitig zeigen Verbraucher, dass sie sich gegen die Angebotspolitik des Handels wehren. "Es muss sicher gestellt werden, dass echte Frischmilch flächendeckend im Handel erhältlich bleibt", fordert Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. "Außerdem muss für die stärker verarbeitete ESL-Milch eine eindeutige Kennzeichnung vorgeschrieben werden."

Pressemitteilung 26/2009 (23 kb, pdf)

Aufsteller zur Aktion (225 kb, pdf)


Pressemitteilung
24. März 2009

"Mahlzeit Kinder!

Verbraucherzentrale Hessen informiert Eltern zu Kinderlebensmitteln und gesunder Ernährung

Wenn Kinder aus dem Kindergarten oder der Schule heim kommen, lautet häufig die erste Frage "Was gibt's zu essen?" Sie haben Hunger und möchten mit Leckerem verwöhnt werden. Eltern wollen zudem gesunde Mahlzeiten anbieten, die das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit der Kinder fördern. In der Veranstaltung "Mahlzeit Kinder!" zeigt die Verbraucherzentrale Hessen auf, wie gesundes, leckeres Essen und Trinken für Kinder aussieht und fix zubereitet ist. Zusätzlich werden "Kinderlebensmittel" und die Werbestrategien der Hersteller kritisch hinterfragt

Pressemitteilung 22/2009 (22 kb, pdf)


Pressemitteilung
20. März 2009

"Im Reich des Winzigen - Nanotechnologien"

Kurzratgeber der Verbraucherzentralen informiert über Einsatz und Risiken

"Anbieter von Nano-Produkten müssen dazu verpflichtet werden, die gesundheitliche Unbedenklichkeit ihrer Waren nachzuweisen, bevor diese auf den Markt kommen. Gleichzeitig muss der Gesetzgeber strenge Zulassungsregeln und eine klare Kennzeichnung für Produkte schaffen, die die superkleinen Nanoteilchen enthalten." Zu diesem Schluss kommt der aktuelle Kurzratgeber der Verbraucherzentralen "Im Reich des Winzigen".

Pressemitteilung 21/2009 (28 kb, pdf)

Kurzratgeber „Im Reich des Winzigen – Nanotechnologien“ (412 kb, pdf)

Positionspapier der Verbraucherzentralen:
"Nanotechnologien – neue Herausforderungen für den Verbraucherschutz" (51 kb, pdf)

Studie im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbandes e.V.:
Nanotechnologien: Was Verbraucher wissen wollen (363 kb, pdf)

Themenmodule zur Verbraucherbildung:
Nanotechnologien – Konzepte, Perspektiven, Risiken (352 kb, pdf)


Pressemitteilung
13. März 2009

Hersteller ködern Kids mit Zucker- und Fettfallen

Verbraucherzentrale Hessen fordert Werbeverbot für ungeeignete "Kinderlebensmittel"

Ob Sammelkarten in Kellogg's Frosties, magische Magneten in Nestlé Smarties oder Comic-Bildergeschichten auf Danone Kinderjoghurt: Mit bunten Verpackungen, Spielbeigaben und Wettbewerben ködern die Nahrungsmittelhersteller die kleinen Kunden. Anlässlich des Weltverbrauchertages am 15. März, der unter dem Motto "Kinder und Werbung" steht, hat die Verbraucherzentrale Hessen "Kinderlebensmittel" unter die Lupe genommen. Das Augenmerk lag auf Produkten, die sich in ihrer Aufmachung speziell an unter 12-Jährige richten. Denn diese Altersgruppe kann Werbung noch nicht kritisch einschätzen. Miserables Ergebnis: 21 von 25 begutachteten Produkten sind mit einer gesunden Kinderernährung nicht vereinbar.

Pressemitteilung 20/2009 (28 kb, pdf)

Marktcheck Kinder und Werbung - Ergebnisse (767 kb, pdf)

Dickmachern auf der Spur: Der Ampelcheck im Internet hilft bei der Bewertung des Nährstoffgehalts vieler gängiger Lebensmittel:
www.ampelcheck.de
Pressemitteilung
11. März 2009

Verbraucherärgernis: Röstkaffee mit Zuckerzusatz



Verbraucherzentrale Hessen fordert Richtung weisendes Urteil im Fall Tchibo Röstkaffee "Melange"

Wer im Kaffeeregal nach dem vertrauten Päckchen Filterkaffee greift, kommt wohl kaum auf die Idee, auf der Verpackung nach einer Zutatenliste zu suchen. Doch dies ist bei einigen Röstkaffeeangeboten der Marken Tchibo und Eduscho erforderlich. Sie können mit Zuckerzusätzen aromatisiert sein. Das verrät dann nur ein kleiner Hinweis in der Zutatenliste. Die Wettbewerbszentrale Hamburg hat gegen diese irreführende Kennzeichnung der hanseatischen Kaffeeröstereikette geklagt. Das Urteil in der Berufungsinstanz steht noch aus. "Wir hoffen auf einen verbraucherfreundlichen Richterspruch des Hanseatischen Oberlandesgerichts Hamburg", so Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. "Denn auch bei uns melden sich verärgerte Verbraucher, die sich durch diese Art der Kennzeichnung zu Recht getäuscht fühlen."

Pressemitteilung 19/2009 (23 kb, pdf)

Produktfoto Café Rondo Melange
Produktfoto Tchibo Herzhaft
Produktfoto Tchibo Gran Café
Produktfoto Eduscho Gala

Pressemitteilung
05. März 2009

Vorsicht bei Kartoffeln mit grünen Stellen

Verbraucherzentrale Hessen warnt vor Solanin

Am Ende des Winters weisen Kartoffeln häufig vermehrt grüne Verfärbungen und Keime auf. Diese entstehen durch längere, zu helle und zu warme Lagerung im Handel oder zu Hause. Die grünen Stellen und Keime enthalten das für den Menschen gesundheitsschädliche Naturgift Solanin. Werden sie großzügig weggeschnitten, lässt sich damit die Konzentration des Pflanzengifts stark reduzieren. Kartoffeln mit großflächigen Grünfärbungen sollten nicht mehr verwendet werden. Wer im Handel grüne Kartoffeln entdeckt oder diese versehentlich eingekauft hat, kann die Ware reklamieren.

Pressemitteilung 16/2009 (23 kb, pdf)


Pressemitteilung
12. Februar 2009

Einkaufsführer für Muslime

Ratgeber der Verbraucherzentrale Hessen erleichtert den Lebensmitteleinkauf

Die Zutatenliste auf Lebensmittelverpackungen gibt nicht immer Auskunft darüber, ob eine der Zutaten von einem Schlachttier stammt. Doch dies ist für viele Muslime wichtig: Nach islamischen Speiseregeln sind beispielsweise nicht vorschriftsmäßig geschlachtete Tiere, alles vom Schwein und Alkohol tabu. Der aktualisierte, erweiterte "Einkaufsführer für Muslime" mit Produktlisten von Babynahrung bis Tiefkühlkost bietet insbesondere im Supermarkt eine gute Orientierungshilfe.

Pressemitteilung 14/2009 (22 kb, pdf)


Pressemitteilung
10. Februar 2009

Etikettenschwindel bei ESL-Milch geht weiter

Verbraucherzentrale Hessen fordert klare Kennzeichnungsvorschriften

ESL-Milch darf weiter als Frischmilch gekennzeichnet werden. So lautet das enttäuschende Verhandlungsergebnis zwischen Bundesverbraucherministerium, Milchwirtschaft und Handel der vergangenen Woche. Diese Vereinbarung wird von der Verbraucherzentrale als "Kuhhandel" zum Schaden der Verbraucher bezeichnet. "Wenn Milch bis zu 24 Tage haltbar gemacht und zu diesem Zwecke entsprechend behandelt wird, dann darf sie nicht mehr als Frischmilch bezeichnet werden", beanstandet Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. Doch dem entgegen wurde auf der Basis einer Selbstverpflichtung eine freiwillige Kennzeichnung der ESL-Milch mit dem Hinweis "länger haltbar" und der pasteurisierten Frischmilch mit dem Zusatz "traditionell hergestellt" vereinbart.

Pressemitteilung 13/2009 (20 kb, pdf)

Pressemitteilungen der Vergangenheit zum Thema:
Pressemitteilung 103/2008 (23 kb, pdf)


Pressemitteilung
28. Januar 2009

Wie Ihr Kind abnehmen kann

Ratgeber der Verbraucherzentrale Hessen unterstützt Eltern und Kinder beim Purzeln der Pfunde

Rund 18 Prozent der deutschen Kinder sind zu dick - vier bis acht Prozent sogar fettsüchtig. Ein höheres Krankheitsrisiko und soziale Ausgrenzung sind häufig die Folgen, an denen übergewichtige Kinder oftmals schwer zu tragen haben. Unregelmäßige Mahlzeiten, zu viel Fast Food, zu wenig Bewegung sind nur einige Gründe für die vielen Kilos auf der Waage. Betroffene Kinder benötigen eine liebevolle und sachkundige Unterstützung, um überflüssiges Gewicht wieder los zu werden. Mit dem Ratgeber "Wie Ihr Kind abnehmen kann" unterstützt die Verbraucherzentrale Hessen Eltern und Kinder dabei, das Problem umfassend anzugehen.

Pressemitteilung 7/2009 (23 kb, pdf)



Pressemitteilung
14. Januar 2009

Verbraucherinformationsgesetz versagt im Alltag

Verbraucherzentrale Hessen vergibt im bundesweiten Behördentest auch für hessische Auskünfte schlechte Noten

Das Verbraucherinformationsgesetz (VIG) hält nicht, was der Name verspricht. Statt mehr Aufklärung über Qualität oder Bedenklichkeit von Lebensmitteln, Spielzeugen oder Kosmetika bringt es Verbrauchern im Alltag eher Frust. Dies ist das ernüchternde Fazit eines bundesweiten Behördentests der Verbraucherzentralen und des Verbraucherzentrale Bundesverbandes. „Den Anspruch auf mehr Bürgerfreundlichkeit und Transparenz erfüllt das Gesetz auch bei den Auskünften der hessischen Lebensmittelüberwachung nicht“, resümiert Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen.

Pressemitteilung 4/2009 (22 kb, pdf)


Pressemitteilung 103/2008 (23 kb, pdf)
Pressemitteilung
13. Januar 2009

Fragwürdige Wege zum Wohlfühlgewicht!

Verbraucherzentrale Hessen rät ab von Fettemulsionen zum Abnehmen

Kaum sind die Schlemmerrezepte der Festtage zur Seite gelegt, füllen sich Zeitschriften und das Internet wieder mit Werbung für neue Schlankheitsmittel. Neuartige Fettemulsionen auf der Basis von Palm- und Haferöl oder damit angereicherte Milchprodukte sollen nachweislich dabei helfen, weniger zu essen. Doch Ernährungsexpertin Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen warnt vor falschen Hoffnungen: "Es ist wissenschaftlich nicht hinreichend belegt, dass diese Fettemulsionen als Reinsubstanz oder als Zusatz in Lebensmitteln beim Schlankbleiben oder Abnehmen wirksam unterstützen." Wer sein Wohlfühlgewicht halten oder erreichen will, sollte sein Essverhalten und seine Lebensweise dauerhaft und gesundheitsförderlich ändern. Der Ratgeber der Verbraucherzentrale "Gewicht im Griff" gibt dabei praxiserprobte Unterstützung. Er ist zum Abholpreis von 12,90 € in allen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Hessen erhältlich.

Pressemitteilung 3/2009 (18 kb, pdf)



Pressemitteilung
11. Dezember 2008

Dioxin-Schwein auch nach Hessen gelangt!

Verbraucherzentrale fordert hessische Lebensmittelüber-wachung zur Nennung von Handels- und Produktnamen auf

Nach aktuellen Angaben des Hessischen Ministeriums für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz (HMULV) wurde irisches Schweinefleisch im dreistelligen Tonnenbereich aus dem hessischen Einzelhandel zurückgerufen. Es wird derzeit auf eine mögliche Dioxin- bzw. PCB-Belastung hin untersucht. Die Verbraucherzentrale Hessen fordert das HMULV auf, die Möglichkeiten des Verbraucherinformationsgesetzes zu nutzen und schnellstens die Firmennamen, Produktbezeichnungen und Chargennummern der möglicherweise betroffenen Waren zu nennen. Nur dann können Verbraucher eventuell noch seit September 2008 gelagertes Fleisch und Fleischprodukte aus Irland erkennen und in den Handel zurückbringen.

Pressemitteilung 119/2008 (19 kb, pdf)



Pressemitteilung
09. Dezember 2008

Frischen Fisch auf den Festtagstisch

Verbraucherzentrale Hessen gibt Tipps zum Fischeinkauf

Traditionell essen die Deutschen zu keiner Zeit soviel Fisch wie zu Weihnachten und zum Jahreswechsel. Die Zubereitungsmöglichkeiten sind vielfältig. Wichtige Inhaltsstoffe wie hochwertiges Eiweiß, Omega-3-Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe machen sowohl See- als auch Süßwasserfisch zu wertvollen Lebensmitteln. „Beim Einkauf von Frischfisch sollten Verbraucher aber unbedingt Aussehen und Geruch des Fisches überprüfen, um frische Ware zu erhalten“, rät Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. Sie empfiehlt beim Fischeinkauf, generell nachhaltige, umweltschonende Alternativen zu wählen. Dazu zählen heimische Süßwasserfische, Zuchtfisch aus ökologischer Erzeugung und nachhaltig gefangener Seefisch mit dem blauen Siegel des Marine Stewardship Council (MSC).

Pressemitteilung 116/2008 (19 kb, pdf)



Pressemitteilung
08. Dezember 2008

Neue Internetplattform www.pestizidwissen.de

Verbraucherzentrale Hessen informiert über Pflanzenschutz und Rückstände in Obst und Gemüse

"Weintrauben in Deutschland besonders stark belastet", so lautete es unlängst wieder in der Presse. Solche Medienberichte verunsichern in erster Linie die Verbraucher, für die Fragen nach sinnvollen Handlungsalternativen offen bleiben. Welche Konsequenzen soll der Konsument daraus ziehen, und wie kann er eine hohe Pestizidaufnahme für sich und seine Familie verhindern? Mehr Wissen über Pestizide, ihren Einsatz in der Landwirtschaft und ihre gesundheitlichen Auswirkungen hilft, die richtigen Entscheidungen zu treffen und sich gesundheitsbewusst zu verhalten. Hier setzt die neue Internetplattform der Verbraucherzentralen an.

Pressemitteilung 115/2008 (20 kb, pdf)



Pressemitteilung
04. Dezember 2008

      

Alle Jahre wieder: Preisfalle Weihnachts-Süßigkeiten

Verbraucherzentrale Hessen hilft mit Ratgeber "Einkaufsfalle Supermarkt"

Niedliche Schokoladenfiguren, Gebäck in weihnachtlicher Glanzfolie, Konfekt in festlichen Geschenkpackungen: In den Süßwarenabteilungen der Supermärkte läuft der Countdown zum Weihnachtsfest. Aktionsware zum Greifen nah, mitten im Gang auf großen Aufstellern platziert, bremst den Kunden, der tapfer und schnell dem Zuckerdschungel entkommen will. Wohl dem, der widersteht. Denn dekorativ verpackte Saisonware ist meistens unverhältnismäßig teuer. Wie Verbraucherinnen und Verbraucher die Fallen und Tricks im Supermarkt durchschauen können, zeigt die Verbraucherzentrale Hessen mit dem Ratgeber "Einkaufsfalle Supermarkt".

Pressemitteilung 114/2008 (23 kb, pdf)


Pressemitteilung
27. November 2008

Leitfaden "Besser Essen in Ganztagsschulen"

Verbraucherzentrale Hessen bündelt Erfahrungen zu regionaler Verpflegung aus Projekt "FrankFOOD"

Eine regionale und ökologisch ausgerichtete Schulverpflegung verbessert nicht nur die Essensqualität. Sie bietet gleichzeitig die Chance, Ernährungsbildung und Klimaschutz sinnvoll mit dem Schulalltag zu verknüpfen. Viele Schulen wünschen sich daher ausdrücklich Bio-Schulessen mit regionalen Lebensmitteln. Für die Umsetzung müssen aber einige Hürden genommen und Voraussetzungen geschaffen werden. Das haben die Verbraucherzentrale Hessen und das Institut für ländliche Strukturforschung (IflS) in ihrem Modellprojekt FrankFOOD mit Frankfurter Schulen erfahren. Die Ergebnisse sowie Hilfestellungen für vergleichbare städtische Gebiete und Ballungsräume sind in dem neuen Leitfaden "Besser Essen in Ganztagsschulen" zusammengestellt.

Pressemitteilung 112/2008 (20 kb, pdf)


Pressemitteilung
20. November 2008

Hilfe in den Wechseljahren?

Faltblatt der Verbraucherzentrale Hessen warnt vor Soja- und Rotklee-Präparaten und nennt Alternativen

Die klassische Hormontherapie in den Wechseljahren ist wegen gesundheitlicher Risiken seit Jahren umstritten. Seitdem steht die alternative Behandlung mit hormonähnlich wirkenden Pflanzenstoffen hoch im Kurs. Reformhäuser, Apotheken oder Internetanbieter empfehlen Frauen in den Wechseljahren verstärkt Nahrungsergänzungsmittel mit Isoflavonen aus Soja oder Rotklee. Doch die Eigentherapie mit diesen Präparaten ist ebenfalls riskant und die Wirksamkeit fraglich. Dazu informiert das neue Faltblatt der Verbraucherzentrale Hessen "Hilfe bei den Wechseljahren?" und benennt unbedenkliche Alternativen. Das kostenlose Faltblatt ist in allen Beratungsstellen erhältlich.

Pressemitteilung 109/2008 (22 kb, pdf)


Pressemitteilung
11. November 2008

ESL-Milch: Mehr Nutzen für Handel als für Verbraucher

Verbraucherzentrale Hessen fordert klare Kennzeichnung für hocherhitzte Milch

"Länger frisch", "maxifrisch" oder "extra langer Frischegenuss" lautet die Werbung auf den Verpackungen von ESL-Milch. ESL steht für Extended Shelf Life und bedeutet "längeres Leben im Regal". Im Handel verzeichnet ESL-Milch enorme Zuwachsraten auf Kosten der herkömmlichen pasteurisierten Frischmilch und hält ungeöffnet und gekühlt etwa drei bis viermal länger. Eines der beiden üblichen, für Verbraucher aber nicht erkennbaren Herstellungsverfahren der länger haltbaren Milch ist das Hocherhitzen. Es führt zu einem leichten Kochgeschmack der Milch. Die Verbraucherzentrale Hessen fordert klare Kennzeichnungsvorschriften für das Herstellungsverfahren der ESL-Milch: "Wenn hocherhitzte Milch als Frischmilch bezeichnet wird, werden Verbraucher getäuscht", beanstandet Andrea Schauff.

Pressemitteilung 103/2008 (23 kb, pdf)


Pressemitteilung
06. November 2008

Alles so schön bunt hier: Riskanter Süßkram für Kinder!

Verbraucherzentrale Hessen fordert Verbot von Azofarbstoffen

Ob "Brause-Äpfel", "Kaugummi-Schlangen", "Fruchtgummi-Schnecken" oder "Candy-Spray": Süßwaren-Hersteller wie Mederer, Hitschler, DOK und Haribo locken Kinder bewusst mit knallbunt gefärbten Süßigkeiten in lustigen Formen und auffälligen Verpackungen. Nahezu die Hälfte der extra für Kinder aufgemachten Süßigkeiten und Süßgetränke enthält aber gesundheitlich riskante Azofarbstoffe wie Tartrazin, Azorubin oder Chinolingelb. Das ergab ein Marktcheck der Verbraucherzentrale Hessen im August 2008 in Frankfurter Geschäften. Die Zusatzstoffe, die als E-Nummern auf den Zutatenlisten auftauchen, können nicht nur Allergien auslösen, sondern stehen auch im Verdacht, Konzentrationsprobleme und Hyperaktivität bei Kindern zu verstärken. "Azofarbstoffe müssen für Lebensmittel deshalb EU-weit verboten werden", fordert Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. "Der Warnhinweis, den die EU bis 2010 für betroffene Produkte vorschreibt, reicht nicht aus."

Pressemitteilung 100/2008 (23 kb, pdf)


Pressemitteilung
31. Oktober 2008

Lebensmittel sind heute nicht nährstoffärmer als früher!

Verbraucherzentrale Hessen rät zu Obst und Gemüse anstelle von Vitaminpillen

Viele Anbieter von Nahrungsergänzungsmitteln, aber auch manche Ärzte, Heilpraktiker und Apotheker schüren bei Verbrauchern immer wieder die Angst vor Vitamin- und Mineralstoffmangel. Wegen der Nährstoffverarmung der Lebensmittel durch ausgelaugte Böden seien zusätzlich Nahrungsergänzungen nötig. "Verbraucher sollten sich von falschen Behauptungen nicht verunsichern lassen!" rät Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. "Der Nährstoffgehalt der Böden wird von Experten im Vergleich zu früher meist sogar als höher eingestuft. Sich über natürliche Lebensmittel mit allen notwendigen Nährstoffen zu versorgen, ist in der Regel ohne Probleme möglich", erklärt die Ernährungsexpertin. Wer statt Vitaminpillen mehr frisches Gemüse und Obst isst, muss keine Mangelernährung fürchten.

Pressemitteilung 098/2008 (23 kb, pdf)



Ernährung


Pressemitteilung
30. September 2008

"Klimaschutz schmeckt"

Verbraucherzentralen starten Kampagne zum klima-gesunden Essen am Tag der Regionen

Landwirtschaft und Ernährung sind in Deutschland zu etwa einem Fünftel am Treibhauseffekt beteiligt. Wer selbst zum Klimaschutz beitragen möchte, dem bieten sich beim Einkaufen und Essen viele Möglichkeiten. Durch die bewusste Auswahl und den regionalen Einkauf von Lebensmitteln lässt sich die private Klimabilanz deutlich verbessern: So wird zum Beispiel für ein Kilogramm Erdbeeren, das außerhalb der Saison aus Südafrika eingeflogen wird, rund 200mal mehr Erdöl verbraucht als für ein Kilogramm saisonal geernteter Erdbeeren aus der Region.

Pressemitteilung 090/2008 (21 kb, pdf)


Pressemitteilung
10. September 2008

Faire Wochen 2008: Doppelt gut! Bio & Fair!

Angebote und Aktionen der Verbraucherzentrale Hessen zum Fairen Handel

"Doppelt gut! Bio im Fairen Handel" ist das Motto der diesjährigen Fairen Wochen, die bundesweit vom 15. bis 29. September stattfinden. Der Bioanbau trägt im Fairen Handel gleich doppelt zur Verbesserung der Lebensgrundlagen in den Erzeugerländern bei: Er schützt die Gesundheit der Kleinbauern und die Umwelt durch den Verzicht auf Pestizide beim Anbau. Und er verbessert zusätzlich die Absatzchancen bei Verbrauchern, die Lebensmittel ohne Schadstoffe und Gentechnik wünschen. "Wer fair gehandelte Bioprodukte kauft, trägt somit auch aktiv zur Nachhaltigkeit bei", so Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. Mit Infoständen, Probieraktionen sowie Angeboten für Schulen lädt die Verbraucherzentrale Hessen Groß und Klein in ihre Beratungsstellen ein, den Fairen Handel kennen zu lernen.

Pressemitteilung 085/2008 (23 kb, pdf)


Pressemitteilung
09. September 2008

Walnüsse - gesunde Kalorienbomben

Verbraucherzentrale Hessen informiert zu Einkauf und Lagerung

Der Walnussbaum - Baum des Jahres 2008 - wird auch in Deutschland in milden Regionen kultiviert. Ein großer Baum kann jeden Herbst etwa 100 kg Walnüsse abwerfen. Regelmäßig verzehrt, wirkt sich der reiche Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, Eiweißbausteinen, Vitaminen und Mineralstoffen der Walnusskerne positiv auf die Gesundheit aus. Kühl, trocken und luftig gelagert sind getrocknete Walnüsse in der Schale bis zu einem Jahr haltbar. Die Verbraucherzentrale Hessen empfiehlt, Walnüsse aus dem eigenen Gar-ten oder regionaler und ökologischer Erzeugung zu bevorzugen. Einheimische Ware ist weniger mit Schimmelpilzen belastet als Importware. Außerdem werden so unnötige Transportwege vermieden.

Pressemitteilung 084/2008 (20 kb, pdf)


Pressemitteilung
02. September 2008

Fragen Sie besser nicht Ihren Apotheker!

Verbraucherzentrale Hessen beanstandet Beratung zu Nahrungsergänzungsmitteln für Kinder

Apotheken genießen in der Bevölkerung großes Vertrauen hinsichtlich ihrer fachlichen Beratung in Sachen Gesundheit und Ernährung. Zur Zeit bewerben sie in verstärktem Maße Vitamin- und Mineralstoffpräparate, die Kinder "Fit für die Schule" machen sollen. Suchen besorgte Eltern wegen Konzentrationsschwäche, Müdigkeit und Infektanfälligkeit ihres Kindes Rat, erwarten sie in Apotheken qualifiziertes Personal und kompetente Beratung. Die Realität sieht anders aus: Statt Tipps zu einer gesunden Ernährung, den Verweis auf Ernährungsberatung und den Kinderarzt, wurden in 90% der Fälle für Kinder überflüssige, ungeeignete Nahrungsergänzungsmittel (NEM) empfohlen. Das zeigte ein Test der Verbraucherzentrale Hessen im Juli 2008 in 30 hessischen Apotheken.

Pressemitteilung 081/2008 (21 kb, pdf)



Ernährung


Pressemitteilung
29. August 2008

Trinkkultur in hessischen Schulen

Lehrerfortbildungen der Verbraucherzentrale Hessen

Fachleute sind sich einig: Kinder und Jugendliche trinken oftmals zu wenig. Dabei ist ein ausgeglichener Flüssigkeitshaushalt eine Grundlage für das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit in der Schule. Mit dem Fortbildungsseminar „Trinkkultur in der Schule“ bietet die Verbraucherzentrale Hessen daher Unterstützung an. In Kooperation mit der Sektion Hessen – Deutsche Gesellschaft für Ernährung DGE e.V. und den Staatlichen Schulamtsbezirken werden Lehrkräfte in Gießen, Fritzlar und Friedberg im September fit für das Thema im Unterrichtsalltag gemacht.

Pressemitteilung 079/2008 (21 kb, pdf)



Ernährung


Pressemitteilung
12. August 2008

Abgestandenes Leitungswasser kann verunreinigt sein

Verbraucherzentrale Hessen gibt Tipps

"Wasser, das länger als vier Stunden in der Leitung gestanden hat, sollte nicht für die Zubereitung von Säuglingsnahrung, Speisen oder Getränken verwendet werden", rät Andrea Schauff, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Hessen. Grund: Das so genannte Stagnationswasser kann Bakterien oder gelöste Metalle aus den Rohren enthalten. Die Verbraucherzentrale empfiehlt, das abgestandene Wasser zum Blumengießen oder zum Spülen zu verwenden, dann wird es nicht "vergeudet". Nach einiger Ablaufzeit kommt Frischwasser aus dem öffentlichen Versorgungsnetz aus dem Wasserhahn. Es ist erkennbar an der merklich kühleren Temperatur. Auch die morgendliche Dusche vor dem Abzapfen von Trinkwasser ist eine Möglichkeit, das über Nacht im häuslichen Leitungssystem stagnierte Wasser zu nutzen.

Pressemitteilung 073/2008 (19 kb, pdf)


Pressemitteilung
30. Juli 2008

Gewicht im Griff!

Ratgeber der Verbraucherzentralen gibt praxiserprobte Unterstützung

Diäterprobte wissen, wie schwer es ist, dauerhaft Pfunde loszuwerden. Meist stellen sich nach Hungerkuren rasch wieder die alten Ernährungsgewohnheiten ein und das Gewicht schaukelt sich immer weiter nach oben. Auch sind viele Diäten im Alltag unpraktikabel oder sogar gesundheitsschädlich. Doch immer mehr Bundesbürger müssen sich mittlerweile mit dem Abspecken befassen: Zwei Drittel der Männer und die Hälfte der Frauen sind bereits übergewichtig. "Wer gesund, alltagstauglich und (durch)haltbar abnehmen will, dem gibt unser neu aufgelegter, aktualisierter Ratgeber "Gewicht im Griff" praxiserprobte Unterstützung", erklärt Hartmut König, Ernährungsexperte der Verbraucherzentrale Hessen.

Pressemitteilung 068/2008 (21 kb, pdf)


Pressemitteilung
23. Juli 2008

Kinderernäährung gesund, fix und preiswert

Ratgeber der Verbraucherzentrale Hessen geben Tipps für eilige Eltern

Pommes, Pizza, Pudding: Im hektischen Familienalltag kommt so manche Mahlzeit von der Imbissbude oder aus der Fertigpackung statt aus dem heimischen Kochtopf. Das schmeckt zwar vielen Kindern, ist aber meist nicht gesundheitsförderlich und relativ teuer. Dass gesundes, leckeres Essen auch auf die Schnelle zubereitet werden kann, beweisen Rezepte wie Kohlrabisalat mit Ei und Vollkornbrotwürfeln oder Vollkorn-Spaghetti mit Gemüsesauce. Wer beim Einkauf heimisches Obst und Gemüse der Saison bevorzugt, kann zusätzlich Geld sparen und der Umwelt Gutes tun. "Mit den Rezepten und nützlichen Tipps unseres Ratgebers "Mahlzeit, Kinder!" und der CD-ROM "Obst und Gemüse à la Saison" unterstützen wir eilige Eltern beim praktischen Umsetzen einer kindgerechten, leckeren und preiswerten Ernährung", resümiert Hartmut König von der Verbraucherzentrale Hessen.

Pressemitteilung 067/2008 (23kb, pdf)


Pressemitteilung
16. Juli 2008

Dickmachern auf der Spur

Ampel-Karte und Online-Check der Verbraucherzentralen sorgen für mehr Durchblick bei der Nährwertkennzeichnung

Im zähen Ringen um die Nährwertkennzeichnung von Lebensmitteln schaffen die Verbraucherzentralen jetzt Fakten: Schnell und unkompliziert können Konsumenten ab sofort mit der neuen Ampel-Karte der Verbraucherzentralen die Nährstoffe in Lebensmitteln beurteilen. Der Einkaufsbegleiter im Scheckkarten-Format zeigt anhand der Ampelfarben, welche Mengen unbedenklich, akzeptabel oder zu hoch sind. "So können Verbraucher an der Ladentheke überschlagen, ob ein Produkt besser in Maßßen zu genießen ist", erklärt Hartmut König, Ernährungsreferent der Verbraucherzentrale Hessen.

Pressemitteilung 065/2008 (25 kb, pdf)


Pressemitteilung
08. Juli 2008

Immer schön "cool" bleiben!

Verbraucherzentrale Hessen gibt Tipps zur Lebensmittellagerung im Kühlschrank

Eine der nützlichsten Erfindungen - gerade für heiße Sommertage - dürfte der Kühlschrank sein. Die niedrigen Temperaturen können die Haltbarkeit leicht verderblicher Lebensmittel deutlich verlängern. "Mit Tür auf und reinlegen ist es aber nicht getan", erklärt Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. "Verschiedene Lebensmittelgruppen wie Obst, Gemüse oder Fisch, Wurst und Fleisch haben wegen der unterschiedlichen Temperaturzonen im Kühlschrank jeweils ihren Lieblingsplatz." Einige Lebensmittel, wie zum Beispiel exotische Früchte, vertragen die Lagerung im Kühlgerät jedoch nicht.

Pressemitteilung 062/2008 (21 kb, pdf)


Pressemitteilung
02. Juli 2008

"Ohne Gentechnik" für hessisches Markenfleisch!

Verbraucherzentrale Hessen fordert Verzicht auf Gentechnik-Futter und Nutzung der neuen Kennzeichnungsmöglichkeit

Lebensmittel von Tieren, die mit gentechnikfreien Pflanzen gefüttert wurden, dürfen seit Mai mit dem Label "ohne Gentechnik" gekennzeichnet werden. In einem aktuellen Marktcheck hat die Verbraucherzentrale Hessen regionale Markenfleischprogramme auf den Verzicht von gentechnisch veränderten Futtermitteln und die entsprechende Kennzeichnung überprüft.

Pressemitteilung 056/2008 (19 kb, pdf)


Pressemitteilung
24. Juni 2008

Essen mit allen Sinnen

Verbraucherzentrale Hessen und Hessisches Sozialministerium bilden Tageseltern zur Kinderernährung in ganz Hessen fort

"Die Anzahl übergewichtiger Kinder ist stark angestiegen. Dieser Entwicklung dürfen wir nicht tatenlos zuschauen. Es ist wichtig, möglichst frühzeitig vorzubeugen, indem Kinder schon in jungen Jahren gesunde Ernährungs- und Essgewohnheiten kennenlernen", erläutert Gerd Krämer, Staatssekretär im Hessischen Sozialministerium. "Früh übt sich" gilt für das Essen und Trinken in der Familie und damit auch in der Kindertagespflege. Geschmacksvorlieben wie Süßes oder Salziges werden bereits im frühen Kindesalter festgelegt. Ernährungsgewohnheiten werden an die eigenen und die betreuten Kinder weiter gegeben. Mit ihren Fortbildungen "Essen mit allen Sinnen" unterstützt die Verbraucherzentrale Hessen daher Tagesmütter, -väter und interessierte Eltern praxisnah bei der gesunden, kindgerechten Verpflegung ihrer Schützlinge. Die Veranstaltungen werden durch das Hessische Sozialministerium gefördert.

Pressemitteilung 056/2008 (58 kb, pdf)


Pressemitteilung
17. Juni 2008

Thunfisch: Beliebtheit gefährdet Bestände

Verbraucherzentrale Hessen rät zum nachhaltigen Fischverzehr

An heißen Sommertagen steht Thunfisch als Steak vom Grill oder aus der Dose für "Nizza-Salat" hoch im Kurs. Doch seine Beliebtheit hat Folgen. Viele Bestände sind überfischt, einige Thunfischarten sind vom Aussterben bedroht. Durch rücksichtslose, ungeeignete Fangmethoden, zum Beispiel mit Ringwadennetzen, sterben nicht nur Thunfische, sondern auch andere Meerestiere und Delphine als Beifang. "Der Aufdruck delphinfreundlich auf Thunfischdosen ist ein irreführendes, ungeschütztes Siegel", warnt Andrea Schauff, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Hessen.

Pressemitteilung 054/2008 (31 kb, pdf)


Pressemitteilung
10. Juni 2008

Gesunde Pflanzenöle in der Küche

Verbraucherzentrale Hessen rät zu Raps-, Oliven- oder Leinöl

Der Frühsommer bietet ein üppiges Angebot an frischem Grünzeug. Die Krönung für einen frischen Salat oder die feine Geschmacksnote für eine leckere Gemüsepfanne liefert ein gutes Pflanzenöl. "Lein-, Raps-, Walnuss- und Olivenöl haben aufgrund ihrer Fettsäurenzusammensetzung besonders positive gesundheitliche Wirkungen und sollten täglich, aber sparsam verwendet werden", rät Andrea Schauff, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Hessen. Um die wertvollen Inhaltsstoffe zu schützen, ist eine kühle und dunkle Lagerung wichtig..

Pressemitteilung 051/2008 (26 kb, pdf)


Pressemitteilung
04. Juni 2008

Fleisch und Geflügel grillen ohne Reue

Verbraucherzentrale Hessen rät, auf Markenfleisch zu achten

Der Countdown zur Fußball-EM läuft. Das schöne Wetter lädt ein, bei spannenden Fußballspielen Leckeres vom Grill zu genießen. Mariniertes Fleisch und Geflügel sind bei Grillfans besonders beliebt. "Doch unter so mancher würzigen Marinade werden illegalerweise Fleisch- und Geflügelstücke versteckt, die ihre Haltbarkeit längst überschritten haben", warnt Andrea Schauff, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Hessen. Die Verbraucherschützer raten, statt anonymer Billigangebote Fleisch und Geflügel aus kontrollierten Markenfleischprogrammen zu kaufen. Frisches Fleisch sollte vor der Zubereitung mit allen Sinnen geprüft und am besten selbst einlegt werden..

Pressemitteilung 048/2008 (29 kb, pdf)


Pressemitteilung
30. Mai 2008

Woher kommt unser Obst und Gemüse?

Marktcheck der Verbraucherzentrale Hessen deckt Mängel bei der neuen Herkunftskennzeichnung auf

Rund 80% der Verbraucher wollen wissen, woher das Obst und Gemüse kommt, das in ihrem Einkaufskorb landet. Eine neue EG-Verordnung verschafft nun bei der Frage nach dem Herkunftsland mehr Durchblick: Seit Jahresanfang muss der Handel die Herkunft bei frischem, unverarbeitetem Obst und Gemüse kennzeichnen. Dies ist aber nicht immer der Fall, wie ein Marktcheck der Verbraucherzentrale Hessen in Frankfurt zeigte. Bei jedem 17. Angebot blieb für den Verbraucher die Herkunft von Obst und Gemüse unklar, weil die Kennzeichnung fehlte oder fehlerhaft war. "Wir fordern die Händler auf, ihrer Pflicht zur deutlichen und korrekten Herkunftskennzeichnung nachzukommen", so Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. "Auch die Lebensmittelüberwachung muss die Umsetzung der Vorschriften besser kontrollieren.".

Pressemitteilung 045/2008 (32 kb, pdf)

Untersuchungsbericht "Herkunftskennzeichnung Obst und Gemüse" (120 kb, pdf)


Pressemitteilung
13. Mai 2008

Smoothies - kein Ersatz für frisches Obst!

Verbraucherzentrale Hessen nimmt "Obst- und Gemüsebrei" aus der Flasche unter die Lupe

Glaubt man der Werbung, so ist lästiges Schälen, Zerkleinern und auch Zubeißen nicht mehr nötig: Der sämige "Obst- und Gemüsebrei" aus der Flasche, deckt angeblich "50% des täglichen Bedarfs an Obst und Gemüse" oder "100% der täglichen Portion Obst". Doch Smoothies (engl. smooth: geschmeidig, weich) bieten keinen gleichwertigen Ersatz für frische Früchte und Rohkost. Statt aus ganzen Früchten sind sie häufig zu einem hohen Anteil aus Saftkonzentraten hergestellt. Bei der Verarbeitung gehen dadurch wertvolle Pflanzeninhaltsstoffe verloren. Zum Teil werden sogar Zusatzstoffe eingesetzt. "Frisches Obst und Gemüse zum Reinbeißen ist den fruchtigen Trendprodukten in punkto Gesundheit und Nachhaltigkeit deutlich überlegen und meist wesentlich preisgünstiger", empfiehlt Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. .

Pressemitteilung 039/2008 (28 kb, pdf)


Pressemitteilung
16. April 2008

Antiaging- und Wellness-Präparate

Ratgeber der Verbraucherzentrale Hessen nimmt Pillen und Pulver unter die Lupe

Ob Grünteekapseln, Tomatenvitamine oder Extrakte aus Blättern des Ginkgobaumes - Pulver und Säfte sollen helfen, körperlich und geistig fit zu bleiben. Doch meist fehlen fundierte Nachweise, die eine Antiaging-Wirkung der einzelnen Produkte tatsächlich belegen. "Angepriesene Mittel, die den natürlichen Alterungsprozess aufhalten sollen, schröpfen höchstens den Geldbeutel. Einige Jungbrunnenangebote können sich sogar als Gesundheitsrisiko entpuppen", warnt Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. Die nötige Orientierung auf dem Markt der Antiaging- und Wellness-Präparate liefert der gleichnamige Ratgeber der Verbraucherzentrale. .

Pressemitteilung 031/2008 (31 kb, pdf)


Pressemitteilung
31. März 2008

Nachhaltig gefischter Fisch wird nachgefragt -

Verbraucherzentrale Hessen und Studentenwerk Frankfurt eröffnen Aktionswochen

Die Überfischung der Meere ist ein Problem, das uns alle angeht. Mit den Aktionswochen in seinen Mensen will das Studentenwerk Frankfurt am Main mit UnterstÜtzung der Verbraucherzentrale Hessen e.V. die Vorzüge von Fischprodukten aufzeigen, die aus umweltverträglichem Fang stammen. Zum heutigen Auftakt der Aktion informierten die Ernährungsexperten der Verbraucherzentrale an einem Infostand in der Mensa der Fachhochschule Frankfurt interessierte Studierende und Gäste über die Lage der weltweiten Fischbestände und einen nachhaltigen Fischkonsum. "Wir konnten heute viele interessante Gespräche mit den Studierenden vor Ort führen und erhielten eine positive Resonanz auf die Aktion", so Hartmut König, Leiter der Ernährungsabteilung der Verbraucherzentrale Hessen. In dem Aktionszeitraum, in den Fachhochschulen ab dem 31. März 2008 und an der Goethe-Universität ab dem 14. April 2008, werden ausschließlich mit dem Marine Stewardship Council -Siegel ausgezeichneter Seelachs und Hoki angeboten..

Pressemitteilung 025/2008 (28 kb, pdf)



Ernährung


Pressemitteilung
12. März 2008

Ostereier von glücklichen Hühnern!

Tipps der Verbraucherzentrale Hessen rund um das Ei

Im vergangenen Jahr haben die Deutschen rund 7,4 Milliarden Eier ge-kauft. Bio- und Freilandeier standen dabei hoch im Kurs. Die klare Kennzeichnung von Haltung und Herkunft auf jedem Hühnerei zeigt damit Wirkung. Ganz anders bei gefärbten und in Lebensmitteln verarbeiteten Eiern: hier bleibt weiterhin anonym, wie die Hennen gehalten werden und woher die Eier kommen. "Wer sicher sein will, dass auch Ostereier und verarbeitete Eier aus tiergerechter Auslaufhaltung stammen, sollte zu Bioprodukten greifen", rät Andrea Schauff, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Hessen. Die aktuelle Verbraucherinformation "Rund um das Ei" gibt es kostenlos in allen Beratungsstellen und im Internet unter www.verbraucher.de.

Pressemitteilung 020/2008 (28 kb, pdf)


Pressemitteilung
04. März 2008

Ananas - eine (Umwelt-)Sünde wert?

Verbraucherzentrale Hessen rät zu Bioprodukten

Die Ananas erfreut sich großer Beliebtheit, sie gilt als gesund, schmeckt lecker und verbreitet einen Hauch Exotik. 2007 wurden in deutschen Haushalten im Durchschnitt 2,6 kg der köstlichen Frucht verspeist. Doch der Genuss bleibt nicht ungetrübt: Die langen Transportwege, insbesondere per Luftfracht aus tropischen Anbaugebieten, belasten das Klima. Der intensive Pestizideinsatz in den Monokulturen vor und nach der Ernte kann die Gesundheit der Plantagenarbeiter und der Verbraucher ge-fährden. "Wer nicht auf die exotische Frucht verzichten will, sollte sich für Bio-Ananas entscheiden", rät Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen.

Pressemitteilung 019/2008 (29 kb, pdf)


Pressemitteilung
04. März 2008

Weltverbrauchertag im Zeichen des Klimaschutzes

Verbraucherzentrale Hessen bietet Energieberatung und Infos über klimafreundliche Ernährung an

Der diesjährige Weltverbrauchertag am Samstag, den 15. März 2008 steht ganz im Zeichen des Klimaschutzes. Die Verbraucherzentrale Hessen hat an diesem Tag ihre Beratungsstellen Gießen, Darmstadt, Frankfurt, Fulda und Kassel in der Zeit von 10 bis 15 Uhr geöffnet. Neben Informationen zu allgemeinen Verbraucherthemen bietet die Verbraucherzentrale an diesem Tag kostenlose Energieberatungen sowie Informationen zum Thema Klimaschutz und Ernährung an.

Pressemitteilung 018/2008 (21 kb, pdf)


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18. Februar 2008

Regionale Partner für Frankfurter Schulen

Servicebroschüre der Verbraucherzentrale Hessen unterstützt Schulen

Schulen, die sich für gesundheitsförderndes Essen und Trinken stark machen wollen, erhielten auf dem Frankfurter Schul-Ernährungstag am 14. Februar 2008 praktisches Rüstzeug. Das Staatliche Schulamt Frankfurt am Main und die Verbraucherzentrale Hessen hatten zur gemeinsamen Tagung in die Beruflichen Schulen Berta Jourdan geladen. Hartmut König, Ernährungsreferent der Verbraucherzentrale, stellte die neue Broschüre "Regionale Partner für Frankfurter Schulen" vor.

Pressemitteilung 016/2008 (24 kb, pdf)


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14. Februar 2008

Mahlzeit Kita! - Essen mit Spaß und Pfiff

Fortbildung der Verbraucherzentrale Hessen für Kindertagesstätten in Frankfurt

"Früh übt sich,…" und früh wird auch die Vorliebe für Pizza, Pommes und Süßßigkeiten geprägt. Kinder, die von klein auf erfahren, wie Essen und Trinken schmeckt, das sie fit und leistungsfähig hält, haben gute Voraussetzungen, auch als Erwachsene zu Gesundem zu greifen. Kindertageseinrichtungen kommt eine wichtige Rolle für die Ernährungserziehung zu. Dort spielen und lernen Kinder viele Stunden am Tag und nehmen bis zu drei Mahlzeiten ein. "Mit unseren Fortbildungen "Mahlzeit Kita - Essen mit Spaß und Pfiff" unterstützen wir pädagogische Fach- und Hauswirtschaftskräfte dabei, die Verpflegung der Kinder optimal zu gestalten", so Andrea Schauff von der Verbaucherzentrale Hessen. Am 7. März 2008 findet eine kostenlose Fortbildung im Beratungszentrum Frankfurt statt.

Pressemitteilung 014/2008 (21 kb, pdf)


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12. Februar 2008

Für Bio gelten strenge Regeln

Verbraucherzentrale Hessen informiert über Zusatzstoffe in Bioprodukten

Appetitanregende Farben, eine lange Haltbarkeit und so manches Geschmackserlebnis wären ohne Zusatzstoffe bei stark verarbeiteten Lebensmitteln nicht mehr vorhanden. „Die Devise für Verbraucher sollte allerdings lauten: So wenig E-Nummern wie möglich“, empfiehlt Andrea Schauff, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Hessen. „Denn besonders für Risikogruppen wie Allergiker oder Kinder kann nicht jedes Gesundheitsrisiko durch den Verzehr von Zusatzstoffen ausgeschlossen werden.“ So können zum Beispiel Aromastoffe allergische Reaktionen verursachen. Bio-Lebensmittel sind eine gute Alternative, da sie mit viel weniger Zusatzstoffen hergestellt werden.

Pressemitteilung 012/2008 (21 kb, pdf)


Pressemitteilung
30. Januar 2008

Gib dem Kater Saures!

Verbraucherzentrale Hessen gibt Tipps für die närrischen Tage

Ein Kater am Morgen nach feuchtfröhlichen Fastnachtsfesten ist nicht leicht zu zähmen. Der Kopf brummt, der Magen rebelliert und der ganze Körper fühlt sich an wie Blei. Schuld ist die entwässernde Wirkung alkoholischer Getränke. Wichtig ist es jetzt, mit mineralstoffreichen Getränken und Speisen wie Mineralwasser, Saftschorlen, Gemüserohkost, Rollmops & Co. die Wasser- und Mineralstoffverluste wieder auszugleichen. "Wer Alkohol nur mit gefülltem Magen, langsam und vor allem in Maßen trinkt, ist allerdings am besten beraten", so Andrea Schauff, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Hessen.

Pressemitteilung 008/2008 (23 kb, pdf)


Pressemitteilung
30. Januar 2008

Gesunde Ernährung von Anfang an

Ratgeber der Verbraucherzentrale Hessen hilft bei Fragen zur Ernährung der Jüngsten

Die Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern übernimmt mehr und mehr die Lebensmittelindustrie. Das Angebot ist kaum überschaubar: Neben herkömmlicher Säuglingsmilch gibt es hypoallergene Milch, Frischmilch- oder Fertigmilchbreie, Gläschen in allen Variationen, zuckersüße Babytees und abgepacktes Kinderwasser. "Doch nicht alles ist auch gesund, was aus Tüten, Gläsern und Dosen in die Mägen der Jüngsten gelangt", warnt Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. Der aktualisierte Ratgeber der Verbraucherzentrale "Gesunde Ernährung von Anfang an" hilft Eltern, den unübersichtlichen Angebotsdschungel zu durchschauen, Unsicherheiten abzubauen und Werbeaussagen kritisch zu hinterfragen.

Pressemitteilung 007/2008 (19 kb, pdf)


Pressemitteilung
08. Januar 2008

Nutzlos, teuer und zum Teil gefährlich

Verbraucherzentrale Hessen warnt vor Schlankheitsmitteln

Weg mit dem Weihnachtsspeck, schnell und ohne große Anstrengung - davon träumen viele. Und genau das versprechen Angebote im Internet, in Postwurfsendungen und Werbemails oder Illustrierten: "Abnehmen mit dem neuen Fettkiller", "Schlank in Rekordzeit - kein JoJo-Effekt", oder "16 kg in 4 Wochen, schnell und schonend abnehmen!", heißt es hier. Auch viele Apotheken oder Drogeriemärkte preisen jetzt wieder die "Problemlöser für das Abspecken" an. "Die meisten Diäten und Schlankheitsmittel sind bestenfalls wirkungslos, in jedem Fall sind sie teuer und teilweise sogar gesundheitsgefährdend", warnt Andrea Schauff, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Hessen. "So können bestimmte chinesische Schlankheitsmittel mit dem Wirkstoff Sibutramin sogar erhebliche Gesundheitsschäden verursachen"

Pressemitteilung 001/2008 (22 kb, pdf)


Pressemitteilung
13. Dezember 2007

Räucherlachs - Risiko aus der Kühltheke?

Untersuchung der Verbraucherzentralen deckt Hygienemängel auf

Die Nachfrage nach Räucherlachs boomt - besonders zu Weihnachten und Silvester. Doch die hygienische Beschaffenheit von verpacktem Räucherlachs und Graved Lachs (mariniertem Lachs) ist häufig unzureichend. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung der Verbraucherzentralen. 40 verschiedene Lachsprodukte aus Düsseldorf, München und Hannover wurden vom Institut für Lebensmittelwissenschaften der Universität Hannover auf Keime untersucht. Die Konzentration der Enterobakterien überschritt bei fast einem Drittel der Proben den Warnwert. Das bedeutet, dass die Prinzipien einer guten Hygienepraxis verletzt wurden und eine Gesundheitsgefährdung nicht auszuschließen war.

Pressemitteilung 133/2007 (20 kb, pdf)


Pressemitteilung
29. November 2007

Senioren fühlen sich im Supermarkt allein gelassen

Umfrage der Verbraucherzentralen und der Seniorenorganisation BAGSO

Das Einkaufen im Supermarkt muss seniorenfreundlicher werden. Zu diesem Ergebnis kommt die Umfrage "Supermarkt - alles super?" der Verbraucherzentralen und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) mit 3.326 Teilnehmern, die im ersten Halbjahr 2007 durchgeführt wurde.

Pressemitteilung 130/2007 (85 kb, pdf)


Pressemitteilung
21. November 2007

Soja- und Rotklee-Präparate für Frauen in den Wechseljahren riskant

Verbraucherzentrale Hessen warnt vor Eigentherapie

Die klassische Hormontherapie in den Wechseljahren wird wegen schwerwiegender Nebenwirkungen heute nur noch in Ausnahmefällen angewendet. Seitdem steht die alternative Behandlung mit Pflanzenstoffen, die hormonähnlich wirken, hoch im Kurs. Drogerien, Reformhäuser, Apotheken oder Internetanbieter empfehlen "besonders für Frauen in den Wechseljahren" verstärkt Nahrungsergänzungsmittel mit isolierten Isoflavonen aus Soja oder Rotklee. Die Verbraucherzentrale Hessen warnt vor der Einnahme von Soja- und Rotklee-Präparaten ohne ärztlichen Rat. Die Wirkung der Produkte gegen typische Wechseljahrsbeschwerden ist bislang wissenschaftlich nicht hinreichend gesichert. Neben allergischen Reaktionen sind in hoher Dosierung auch schwerwiegende gesundheitliche Risiken für Frauen im und nach dem Klimakterium möglich.

Pressemitteilung 126/2007 (34 kb, pdf)


Pressemitteilung
15. November 2007

Essen mit allen Sinnen

Verbraucherzentrale Hessen bietet Fortbildungsveranstaltungen für Tageseltern

"Früh übt sich" gilt für die Essgewohnheiten in der Familie und damit auch in der Kindertagespflege. Ob ein Mensch lieber Süßes oder Salziges mag und knackiges oder gegartes Gemüse bevorzugt, wird bereits im frühen Kindesalter festgelegt. Ernährungsgewohnheiten werden an die eigenen und die betreuten Kinder weiter gegeben. Mit ihren kostenlosen Fortbildungen "Essen mit allen Sinnen" will die Verbraucherzentrale Hessen daher Tagesmütter, -väter und interessierte Eltern bei der gesunden und kindgerechten Verpflegung ihrer Schützlinge praxisnah unterstützen.

Pressemitteilung 122/2007 (34 kb, pdf)
Pressemitteilung
08. November 2007

Mahlzeit Kinder! Gesunde Küche schnell und lecker

Verbraucherzentrale Hessen bietet Infoveranstaltungen für Eltern

Wenn Kinder aus dem Kindergarten oder der Schule nach Hause kommen, lautet die erste Frage nicht selten: "Was gibt's zu essen?" Sie haben Hunger und möchten mit leckeren Mahlzeiten verwöhnt werden. Eltern wollen zudem Mahlzeiten anbieten, die gesund sind und das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit der Kinder fördern. Für Familien, die wenig Zeit haben, weil sie z. B. berufstätig sind, kann die Zubereitung von Mahlzeiten eine echte Herausforderung sein. Mit der neuen Informationsveranstaltung "Mahlzeit Kinder!" gibt die Verbraucherzentrale Hessen gestressten Haushalts-Managerinnen und - Managern praktische Tipps zur Planung und schnellen, einfachen Zubereitung von leckeren, bedarfsgerechten Kindermenüs.

Pressemitteilung 118/2007 (55 kb, pdf)
Pressemitteilung
23. Oktober 2007

Fit im Alter: Nahrungsergänzungsmittel online bewertet

Neues Internetangebot der Verbraucherzentrale Hessen für Senioren

Für Wellness- und Antiagingmittel wird viel geworben. Im Internet gibt es Pulver und Pillen zuhauf, die versprechen Krebs, Immunschwäche, Arthrose und alle möglichen Alterserscheinungen zu heilen oder zu verhindern. Besonders Senioren sind empfänglich für die Botschaften. Die Verbraucherzentralen setzen jetzt mit einem neuen Internetangebot ein Gegengewicht.

Pressemitteilung 112/2007 (19 kb, pdf)

Pressemitteilung
09. Oktober 2007

Schwefel im Wein - muss das sein?

Verbraucherzentrale Hessen informiert zu Einsatz und Kennzeichnung

Beim Auswählen der edlen Tropfen finden Verbraucher jetzt immer öfter auf den Weinetiketten den Hinweis "enthält Schwefeldioxid" oder "enthält Sulfite". Grund dafür sind die geänderten EU-Vorschriften für die Lebensmittelkennzeichnung. Seit November 2005 muss der Zusatz von mehr als 10 Milligramm Schwefeldioxid pro Liter Wein gekennzeichnet werden. Nur Weine, die vor diesem Zeitpunkt hergestellt wurden, sind von dieser Pflicht ausgenommen. Rauscher oder Federweißer haben gerade Hochsaison. Auch hier muss der häufig, allerdings in geringeren Mengen zu gesetzte Schwefel gekennzeichnet werden. Zusätzlich kann durch die Gärung des Traubenmostes schon von Natur aus Schwefeldioxid entstehen. "Sulfitallergiker, die auf kleinste Mengen reagieren, sollten jungen und alten Wein daher generell meiden", rät Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen.

Pressemitteilung 105/2007 (20 kb, pdf)
Pressemitteilung
25. September 2007

Markenfleisch und Zuchtfisch aus der Region

Verbraucherzentrale Hessen präsentiert Elektronischen Einkaufsführer zum Tag der Regionen

Unter dem Motto "regional und fair" wirbt der diesjährige Tag der Regionen (vom 22.9. bis 7.10.2007) für faires Konsumverhalten und gerechte, nachhaltige Herstellungs- und Handelsbedingungen auch in den Industrienationen. Wer beispielsweise regionales Fleisch zu fairen Preisen kauft, stärkt ländliche Strukturen und Arbeitsplätze vor Ort und fördert kurze Tiertransportwege. Mit ihrem neuen elektronischen Einkaufsführer "Fleisch und Zuchtfisch aus der Region" will die Verbraucherzentrale Hessen den hessischen Bürgern das nachhaltige Konsumieren erleichtern. Die hessische Online-Datenbank ist bundesweit der umfassendste Wegweiser zu konventionell und ökologisch erzeugtem Markenfleisch und -geflügel sowie Zuchtfisch aus der Region.

Pressemitteilung 101/2007 (19 kb, pdf)


Pressemitteilung
18. September 2007

Vorsicht bei Gammelpilzen!

Verbraucherzentrale Hessen hält Infoblätter zu Speisepilzen bereit

Viel Feuchtigkeit und immer mal ein paar warme Tage: Einen besseren Sommer können sich Pilzfreunde gar nicht vorstellen. Denn für viele Pilze herrschen in diesem Jahr optimale Bedingungen. Doch nicht nur Pilzsucher sollten sich auskennen, sondern auch diejenigen, die sich Pfifferlinge und Co. derzeit im Supermarkt kaufen. Die Verbraucherzentrale Hessen hält in allen Beratungsstellen kostenlose Informationsblätter zur Bestimmung der Frische von Marktpilzen bereit.

Pressemitteilung 100/2007 (22 kb, pdf)


Pressemitteilung
11. September 2007

Faire Wochen 2007: Entdecke die Vielfalt!

Angebote und Aktionen der Verbraucherzentrale Hessen zum Fairen Handel

Kaffee aus Mexiko, Tee aus Indien oder Orangensaft aus Brasilien: Viele Waren aus den südlichen Nachbarkontinenten werden unter ausbeuterischen Bedingungen produziert. Darauf weist die Verbraucherzentrale Hessen anlässlich der bundesweiten "Fairen Wochen" vom 17. bis 30. September 2007 hin. Schließen sich die Erzeuger und Plantagenarbeiter einer Fair-Handels-Organisation an, verbessert sich deren Lebens- und Arbeitssituation. Wer fair gehandelte Produkte kauft, trägt somit aktiv dazu bei, dass die Welt ein Stück gerechter wird. Mit Ausstellungen, Verkostungen, Aktionen sowie Angeboten für Schulen lädt die Verbraucherzentrale Hessen Groß und Klein ein, sich über den Fairen Handel zu informieren und die Vielfalt zu entdecken.

Pressemitteilung 97/2007 (19 kb, pdf)


Pressemitteilung
15. August 2007

Vitamin-Doping gehört nicht in die Schultüte!

Verbraucherzentrale Hessen warnt vor Nahrungsergänzungsmitteln für ABC-Schützen

Die Schultüte soll nach altem Brauch Kindern den Schulanfang versüßen. So gab es für Schulanfänger aus wohlhabenden Familien schon im 19. Jahrhundert eine Tüte mit Süßigkeiten, Obst und Nüssen. Viel Zuckriges in der Schultüte ist für viele Eltern heute nicht mehr angesagt. Denn süßes Naschwerk greift den Zahnschmelz an und sorgt mit reichlichen Kalorien schon früh für Fettpolster. Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln haben daher ABC-Schützen als neue lukrative Zielgruppe entdeckt. Doch Vitamin-Doping gehört weder in die Schultüte noch brauchen gesunde Kinder zusätzlich Nahrungsergänzungsmittel.

Pressemitteilung 86/2007 (19 kb, pdf)


Pressemitteilung
14. August 2007

"Wellness-Wasser": Zusatzstoffe statt Zusatznutzen

Verbraucherzentrale Hessen begutachtet Near Water Getränke

Gewinner beim ansonsten stagnierenden Getränkemarkt ist "Near Water", auch "Aqua-Plus" genannt. Diese Getränkesparte auf Basis von (Mineral-) Wasser verzeichnete im vergangenen Jahr ein Absatzplus von rund 60% gegenüber 2005. Nicht verwunderlich, denn laut Werbung ist fast für jeden Typ die richtige Erfrischung dabei, egal ob figur- oder gesundheitsbewusst, gestresst, sportlich aktiv oder auf der Suche nach Wellness. Angeblich verwöhnen die Getränke nicht nur die Figur, sondern auch Körper und Seele. Die Wirklichkeit sieht anders aus: Die minimale Zugabe von Grüntee, Aloe Vera & Co., Vitaminen oder die Beigabe von Sauerstoff bringen nicht die versprochenen ge-sundheitlichen Zusatznutzen. Fazit der Verbraucherzentrale: teurer Spaß ohne positive Wirkung - außer für den Anbieter!

Pressemitteilung 85/2007 (28 kb, pdf)


Pressemitteilung
01. August 2007

Verbraucher als Melkkühe?

Verbraucherzentrale Hessen kritisiert drastische Preiserhöhung bei Milchprodukten

Die Verbraucherzentrale erhält derzeit eine Vielzahl von Verbraucherbeschwerden. Der Grund: die 50-prozentige Anhebung der Butterpreise auf breiter Front. "Die hessischen Verbraucher sind zu Recht sauer", so Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. Höhere Preise für die Erzeuger sind berechtigt und seit Monaten absehbar, gab es doch einen regelrechten Preisverfall bei dem hochwertigen Lebensmittel Milch. Und dass Qualität und Sicherheit ihren Preis haben müssen, darauf haben die Verbraucherschützer seit jeher hingewiesen. Aus dieser Situation durch einen Extra-Aufschlag zusätzlich Profit zu schlagen, wie es jetzt in den nachfolgenden Verarbeitungs- und Handelsstufen passiert, ist unerträglich. Denn bei den Bauern dürfte am wenigsten von dieser Erhöhung ankommen. Es darf zudem vermutet werden, dass hier bundesweit Preisabsprachen stattgefunden haben. Ein Fall für das Kartellamt - so fordern die Verbraucherschützer.

Pressemitteilung 82/2007 (32 kb, pdf)


Pressemitteilung
23. Juli 2007

"Regionales" aus Brasilien?

95 Prozent der Verbraucher fühlen sich schlecht informiert

Die Herkunft von Lebensmitteln muss besser gekennzeichnet werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage der Verbraucherzentralen. 95 Prozent der Befragten sind mit den aktuellen Herkunftsangaben nicht einverstanden. Die Umfrage unterstreicht, dass die Hersteller zu klaren Herkunftsangaben verpflichtet werden müssen.

Pressemitteilung 77/2007 (34 kb, pdf)


Pressemitteilung
10. Juli 2007

Schimmelpilze: Mal erwünscht - mal gesundheitsschädlich

Verbraucherzentrale Hessen zu Schimmel auf Lebensmitteln

Ein warmer, feuchter Sommer bietet Schimmelpilzen ideale Wachstumsbedingungen. Neben den sichtbaren Schimmelstellen bildet Schimmel auch farblose Zellfäden, die die betroffenen Lebensmittel durchziehen. Achtung: Viele Schimmelarten sind gesundheitsschädlich, spontan verschimmelte Produkte sollten deshalb nicht mehr verzehrt wer-den. Die Verbraucherzentrale Hessen gibt Tipps, wie Schimmelpilzbefall verhindert werden kann und was man bei angeschimmelten Produkten be-achten muss.

Pressemitteilung 74/2007 (28 kb, pdf)
Pressemitteilung
03. Juli 2007

Gesundheit, Schlankheit und Wellness pur trotz hohem Zuckergehalt?

Verbraucherzentrale Hessen zur neuen "Health-Claims"-Verordnung und zur vereinfachten Nährwertkennzeichnung

"Mit vielen wichtigen Vitaminen und Calcium", "Wellness pur", "Fit und Aktiv-Flakes" - so oder ähnlich lautet die Werbung in Schrift und Bild auf der Frontseite der Verpackungen von Frühstückscerealien. Die kleingedruckte Zutatenliste auf der Rückseite entlarvt jedoch die flotten Versprechen von Gesundheit, Schlankheit und Wellness durch einen zum Teil sehr hohen Zuckergehalt als Lüge. Seit dem Wochenende gilt die neue EU-Verordnung über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben auf Lebensmitteln. Sie soll Schluss machen mit gesundheitsbezogenen Aussagen (Health Claims), die wissenschaftlich nicht bewiesen sind. Nährwertbezogene Werbung soll nur erlaubt sein, wenn ein Lebensmittel einem positiven Nährwertprofil entspricht. Verbraucher werden aber vorerst weiterhin vergeblich nach einer einfachen und klaren Nähr-wertkennzeichnung auf Lebensmittelverpackungen suchen. Vollmundige Werbeslogans bleiben fragwürdig. Es bestehen nämlich noch lange Über-gangsfristen und Ausnahmeregelungen. Der Verbraucherzentrale Hessen geht das Regelwerk nicht weit genug: "Wir fordern zusätzlich auf der Vor-derseite der Verpackung eine vereinfachte Nährwertkennzeichnung nach dem Ampelsystem, das die Auswahl von Gesundheitsförderlichem er-leichtert", kritisiert Andrea Schauff.

Pressemitteilung 072/2007 (28 kb, pdf)

Pressemitteilung
21. Juni 2007

Bakterien bei Hitze in Schach halten

Verbraucherzentrale Hessen gibt Tipps an der Hotline "Essen-im-Sommer"

Häufig sind Magen-Darmverstimmungen oder Grippesymptome im Sommer auf Lebensmittelvergiftungen zurückzuführen. Bei sommerlichen Temperaturen vermehren sich Bakterien im Essen besonders rasch. Die Verbraucherzentrale Hessen rät, bei Hitze empfindliche Lebensmittel in der Kühltasche zu transportieren und not-falls auf bestimmte Gerichte komplett zu verzichten. Fragen zum Thema "Essen und Trinken im Sommer" beantworten die Ernährungsexpertin-nen der Verbraucherzentrale am Beratungstelefon Ernährung unter 0900-1-972012. Es ist jeweils dienstags erreichbar von 10 - 14 Uhr (0,90 Euro pro Minute aus dem deutschen Festnetz).

Pressemitteilung 065/2007 (25 kb, pdf)

Pressemitteilung
13. Juni 2007

Erdbeeren aus der Region für Frankfurter Schulen

Aktion des Instituts für ländliche Strukturforschung und der Verbraucherzentrale Hessen mit Landwirten und Caterern im FrankFOOD-Projekt

Zum Auftakt der ersten "Regionalen Erdbeeraktion" für Frankfurter Schulen im Rahmen des Projekts FrankFOOD luden heute das Institut für ländliche Strukturforschung (Ifls) und die Verbraucherzentrale Hessen e.V. ein. Schauplatz war die Mensa der Münzenberger Schule in Eckenheim. Frankfurts Bürgermeisterin Jutta Ebeling lobte die Aktion als einen wichtigen Beitrag, die Verwendung regionaler Produkte in ihrer Bedeutung zu stärken. "Kinder und Jugendliche sollen wissen, dass Erdbeeren nicht aus Spanien kommen müüssen, sondern dass es wichtig ist, regional und saisonal einzukaufen und zu essen", so die Schirmherrin des Projekts FrankFOOD. Sie verteilte fruchtigen Nachtisch an die Schüler, den der Caterer Werkstatt Frankfurt e.V. aus Erdbeeren vom Bauernhof Paul aus Hofheim/Wallau zubereitet hatte. Die Kinder genossen dann in ihrer Mittagspause ein gesundes Saisonprodukt mit nachvollziehbarer regionaler Herkunft. Mit der Aktion sollen neue Partner für das FrankFOOD-Projekt gewonnen werden, das regionale und saisonale Qualitätsprodukte in der Verpflegung von Frankfurter Ganztagsschulen verankern will.

Pressemitteilung 059/2007 (23 kb, pdf)

Pressemitteilung
12. Juni 2007

Grillgenuss ohne Reue

Verbraucherzentrale Hessen gibt Tipps zum Grillen von Geflügel

Grillen gehört zu einer der beliebtesten Beschäftigungen der Deutschen im Sommer. Als Grillgut steht Geflügel, nicht nur wegen des kostengünstigen Angebots, weit oben auf der Hitliste. Ob gegrillte Putenbrust oder knusprige Hähnchenschenkel - Geflügelfleisch gilt als "FitFood", weil es eine günstige Fettzusammensetzung aufweist, zart und leicht verdaulich ist. Allerdings ist im Sommer beim Umgang mit Geflügelprodukten besondere Vorsicht geboten: Das Fleisch kann mit Erregern wie Salmonellen oder Campylobacter belastet sein und zu Lebensmittelinfektionen mit Muskelschmerzen, Fieber und Durchfall führen.

Pressemitteilung 061/2007 (18 kb, pdf)

Pressemitteilung
31. Mai 2007

Mahlzeit Kita! - Mahlzeit Kinder! Essen mit Spaß und Pfiff

Neue Fortbildungen der Verbraucherzentrale Hessen für Kindertagesstätten und Eltern

"Früh übt sich" und früh wird auch die Vorliebe für Pizza, Pommes und Süßigkeiten geprägt. Kinder, die von klein auf erfahren wie Essen und Trinken schmeckt, das sie fit und leistungsfähig hält, haben gute Voraussetzungen auch im Erwachsenenalter zu Gesundem zu greifen. Kindertageseinrichtungen kommt eine immer wichtigere Rolle für die Ernährungserziehung zu. Dort spielen und lernen Kinder viele Stunden am Tag und nehmen bis zu drei Mahlzeiten ein. Damit pädagogische Fachkräfte und Hauswirtschaftskräfte die Verpflegung optimal gestalten können, bietet die Verbraucherzentrale Hessen neue Fortbildungen an. Unter dem Motto "Mahlzeit Kita - Essen mit Spaß und Pfiff" vermitteln Ernährungsexpertin-nen Wissenswertes und Praktisches rund um bedarfsgerechte Kinderer-nährung. Die Informationsveranstaltungen für Eltern "Mahlzeit Kinder!" ergänzen das Angebot.

Pressemitteilung 057/2007 (19 kb, pdf)

Pressemitteilung
10. Mai 2007

Was ist drin? Was ist dran? Kleines Lexikon der Lebensmittelzutaten

Ratgeber der Verbraucherzentrale klärt über die wichtigsten Zutaten auf

Die Lebensmittelqualität können Verbraucher aus ihrer Erfahrung heraus immer weniger abschätzen: 80 bis 90 % aller Lebensmittel sind heute industriell verarbeitet. Wer weiß da schon immer genau, was er eigentlich zu sich nimmt. Die Lebensmittelkennzeichnung wird damit zur Visitenkarte der Produkte. Mit Hilfe des "Kleinen Lexikons der Lebensmittelzutaten" der Verbraucherzentrale kann die Zutatenliste verpackter Lebensmittel entschlüsselt werden. Von A wie Acerola über M wie MCT-Fette oder S wie Surimi bis Z wie Zuckerstoffe werden die am häufigsten verwendeten Inhaltsstoffe unserer Lebensmittel verständlich erklärt.

Pressemitteilung 048/2007 (19 kb, pdf)

Pressemitteilung
03. Mai 2007

Medienkiste "Fair handeln - clever kaufen"

Verbraucherzentrale Hessen bietet weiterführenden Schulen aktuelles Unterrichtsmaterial zum Fairen Handel

Kaum einer denkt beim Genuss von Schokolade, Orangensaft oder Kaffee an die bitteren Lebensbedingungen der Plantagenarbeiter in den Herkunftsländern. Der Faire Handel möchte hier ein neues Bewusstsein schaffen und setzt sich für gerechte Handelsbedingungen und das Umverteilen der Chancen auf dem Weltmarkt ein. Damit bereits Kinder und Jugendliche zum fairen Einkaufen motiviert werden und lernen, das eigene Konsumverhalten in globalen Zusammenhängen zu überprüfen, hat die Verbraucherzentrale die Medienkiste "Fair handeln - clever kaufen" entwickelt. Die ausgewählten Unterrichtsmaterialien erleichtern Lehrkräften in weiterführenden Schulen die Umsetzung des Themenfeldes im Unterricht. Die Verbraucherzentrale Hessen präsentiert die Medienkiste im Rahmen von Schulveranstaltungen, Lehrerfortbildungen und verleiht sie kostenlos an interessierte Schulen.

Pressemitteilung 044/2007 (21 kb, pdf)

Pressemitteilung
24. April 2007

Was man über Bärlauch unbedingt wissen sollte

Verbraucherzentrale Hessen warnt vor Verwechslungen

Bärlauch liegt im Trend. Die alte Gemüse-, Gewürz- und Heilpflanze hat seit einigen Jahren wieder die Küchen von Restaurants und Hobbyköchen erobert. Immer mehr Gemüsehändler und selbst Discounter haben die würzige, nach Knoblauch riechende Pflanze im Angebot. Sie überzieht im Frühling auch in Hessen viele Waldböden mit ihrem frischen Grün. Wer Bärlauch im Wald selbst ernten möchte, sollte die Tipps der Verbraucherzentrale Hessen beachten. Verwechslungen mit Maiglöckchen sowie Blättern der Herbstzeitlosen und des Aronstabs führen immer wieder zu Vergiftungen, die im schlimmsten Falle tödlich enden können. Die Zerreibe-Geruchsprobe ist das wichtigste Unterscheidungsmerkmal!

Pressemitteilung 042/2007 (17 kb, pdf)

Pressemitteilung
19. April 2007

Lehrerfortbildung "Das Besser-Esser-Konzept"

Angebot des Umweltbildungszentrums Licherode und der Verbraucherzentrale Hessen im Rahmen des Projekts FrankFOOD

Kann man die Kinder der McDonalds-Generation überhaupt für ein gesundes, regional-biologisches Schulessen gewinnen? Und wie kann das Thema "Gesunde Ernährung" dauerhaft im Schulprogramm verankert werden? Antworten hierauf gibt die Lehrerfortbildung "Das Besser-Esser-Konzept", die das Umweltbildungszentrum Licherode und die Verbraucherzentrale Hessen in Kooperation mit dem Amt für Leh-rerbildung veranstalten. Das Bildungsangebot findet im Rahmen des Projekts "FrankFOOD - regionale Produkte für Frankfurter Schulkantinen" statt. Projektträger sind die Verbraucherzentrale Hessen und das Institut für ländliche Strukturforschung.

Pressemitteilung 041/2007 (56 kb, pdf)

Pressemitteilung
17. April 2007

Fit im Alter - Gesund essen, besser leben

Seminare der Verbraucherzentrale Hessen für gesundheitsbewusste Menschen im besten Alter

Die Chancen, im Alter fit zu bleiben, stehen umso besser, je mehr ein Mensch auf gesunde Ernährung und Bewegung achtet. Was Seniorinnen und Senioren in punkto Essen, Trinken und Bewegung alles selbst tun können, um ihr persönliches Wohlbefinden zu verbessern und gesund zu bleiben, das zeigt die Verbraucherzentrale Hessen in ihren Seminaren "Fit im Alter - Gesund essen, besser leben". In den kostenlosen Kursen für alle Interessierten ab etwa 60 Jahren werden auch Nahrungsergänzungsmittel unter die Lupe genommen und die Werbeversprechen der Anbieter entlarvt.

Pressemitteilung 039/2007 (24 kb, pdf)

Pressemitteilung
03. April 2007

Artgerechte Tierhaltung - nicht nur beim Eierkauf

Verbraucherzentrale Hessen gibt Einkaufstipps fürs Ostermahl

Wer Ostereier von "glücklichen Hühnern" genießen will, sollte Eier aus Freiland- oder besser noch aus ökologischer Haltung kaufen. Frische Eier haben eine EU-weit vorgeschriebene Kennzeichnung, bei der die Haltungsform an der ersten Ziffer des Erzeugercodes auf dem Ei erkennbar ist: 0 steht für ökologische Erzeugung, 1 für Freilandhaltung. Doch nicht nur beim Eierkauf, sondern auch beim Osterbraten rät die Verbraucherzentrale Hessen, auf artgerechte Tierhaltung und möglichst regionale Herkunft zu achten. Der Ratgeber "Fleisch. Iss gut!" (2,-- €) hilft bei der Auswahl von Markenfleischprogrammen. Er ist in allen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale erhältlich. Die elektronischen Einkaufsführer www.hessen-bio.de und www.huhnundpute.de liefern schnell und sicher Einkaufsquellen für den nachhaltigen Osterschmaus.

Pressemitteilung 037/2007 (29 kb, pdf)

Pressemitteilung
28. März 2007

Einkaufsfalle Supermarkt: Selbstverteidigung für Verbraucher

Verbraucherzentrale Hessen hilft mit neuem Ratgeber beim Einkauf

Im Supermarkt wird nichts dem Zufall überlassen. Überall lauern Fallen: Altes Fleisch sieht im Rotlicht länger frisch aus, mit gewogene Verpackungen bedeuten eine illegale Preiserhöhung, auf Griffhöhe ist vieles teurer. Wie Verbraucher die Fallen erkennen, die Tricks durchschauen und sich wehren können, zeigt die Verbraucherzentrale Hessen mit dem neuen Ratgeber "Einkaufsfalle Supermarkt - Selbstverteidigung für Verbraucher".

Pressemitteilung 035/2007 (27 kb, pdf)

Pressemitteilung
23. März 2007

Gewicht im Griff

Ratgeber der Verbraucherzentrale Hessen hilft beim Abnehmen mit Genuss

Was die Anprobe der Frühjahrsgarderobe an den Tag bringt, bestätigt die Statistik schon lange: Fast jeder zweite Erwachsene in Hessen ist übergewichtig. Viele, die unzufrieden mit Gewicht und Figur sind und mal wieder eine neue Diät ausprobieren, machen frustrierende Erfahrungen nach dem Prinzip "erfolgreich gestartet, erfolglos gehalten". Wer nach Anregungen zur Gewichtsreduzierung ohne Essverdruss sucht, dem hilft der Ratgeber der Verbraucherzentrale Hessen "Gewicht im Griff - Das Ernährungsprogramm zum Wohlfühlen". Er verspricht keine schnellen Erfolge, sondern hilft dabei, auf einem alltagstauglichen Weg Schritt für Schritt das Wohlfühlgewicht zu erreichen.

Pressemitteilung 034/2007 (21 kb, pdf)

Pressemitteilung
20. März 2007

Durstlöscher Wasser - aus der Leitung oder Flasche?

Ratgeber der Verbraucherzentrale Hessen zum Welt-Wasser-Tag

Zum Welt-Wasser-Tag am 22.3.2007 ruft die Verbraucherzentrale Hessen zu einer weltweit gerechteren Verteilung der Wasservorräte auf. Vielerorts wird gedankenlos verschwendet, was anderenorts nicht mal für das Stillen des täglichen Durstes reicht. 1,2 Milliarden Menschen sind weltweit ohne Trinkwasserversorgung. Wasser ist der wichtigste Durstlöscher: Aus der Leitung oder aus der Flasche, sprudelnd oder still. Und das nicht nur pur, sondern auch als Bestandteil anderer Getränke wie beispielsweise Tee, Saft oder Schorle. Allerdings ist Wasser nicht gleich Wasser. Antworten auf Fragen rund ums Wasser zum Trinken bietet der Ratgeber der Verbraucherzentrale "Durstlöscher Wasser".

Pressemitteilung 031/2007 (18 kb, pdf)

Pressemitteilung
13. März 2007

Klima in aller Munde

Die Verbraucherzentrale Hessen gibt Tipps zur klimafreundli-chen Ernährung

Landwirtschaft und Ernährung sind in Deutschland zu etwa einem Fünftel am Ausstoß klimawirksamer Gase beteiligt. Die Verbraucherzentrale Hessen gibt Tipps, wie jeder auch beim Essen das Klima schonen kann. So sind der saisongerechte Einkauf von regionalen Lebensmitteln, der Griff zu Bio-Produkten und ein mäßiger Fleischverzehr wirksame Beiträge zum Klimaschutz und sorgen gleichzeitig für eine gesunde und schmackhafte Ernährung. "Eine wichtige Voraussetzung für einen klimafreundlichen Einkauf ist eine eindeutige Herkunftskennzeichnung der Lebensmittel. Doch diese ist oft lückenhaft und missverständlich", sagt Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. Verbraucher können sich bei der Umfrage "Die Ausweise bitte" unter www.verbraucher.de/ernaehrung bis zum 31.3.2007 für eine Verbesserung einsetzen.

Pressemitteilung 028/2007 (21 kb, pdf)

Pressemitteilung
07. März 2007

Gesunde Ernährung für Mutter und Kind

Ratgeber der Verbraucherzentrale Hessen gibt Tipps und Hilfen für Schwangerschaft und Stillzeit

Eine Schwangerschaft verändert das Leben von einer Sekunde zur anderen. Bewusst zu leben, ist nun wichtiger denn je. Bewegung, Entspannung und vor allem eine gesunde Ernährung - das sind die Bausteine, um gut durch die neun Monate zu kommen. "Für zwei" sollte jedoch keine Frau in dieser Zeit essen. Mehr als auf die Quantität kommt es jetzt auf die Qualität an. Der neue Ratgeber der Verbraucherzentrale Hessen "Gesunde Ernährung für Mutter und Kind" zeigt, was in der Schwangerschaft beim Essen und Trinken zu beachten ist und gibt Tipps und Hilfen für die Stillzeit bis hin zu den ersten Breis fürs Baby.

Pressemitteilung 025/2007 (21 kb, pdf)

Pressemitteilung
01. März 2007

Haushalt ohne Genfood

Verbraucherzentrale Hessen unterstützt bundesweite Aktion "www.mein-nein.de" für gentechnikfreie Lebensmittel

"Hinter jedem Pixel ein Bekenntnis", so lautet das Motto der Aktion zu gentechnikfreien Haushalten. Im Internet unter www.mein-nein.de ist ein großes Nein in viele Pixel unterteilt. In jedem Pixel können sich Verbraucherinnen und Verbraucher namentlich eintragen und öffentlich ihr "Nein" zum Thema Genfood äußern. Ziel ist es, bis 31.12.2007 mindestens 100.000 Einträge in Deutschland zu erreichen. Aus vielen einzelnen "Nein" soll ein großes gesellschaftliches Bekenntnis werden. Die Initiative der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Organisatoren der Diözese Rottenburg und des Aktionsbündnisses Gentechnikfreie Landwirtschaft Baden-Württemberg setzt sich für gentechnikfreie Lebensmittel und gegen den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen ein. Die Verbraucherzentrale Hessen unterstützt die bundeswei-te Aktion. Ab 5.3.2007 können sich Interessierte in allen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale auch in Unterschriftenlisten eintragen und den Aktions-Aufkleber im Postkartenformat abholen. Zusätzlich sind Informa-tionsmaterialien zu Gentechnik in Lebensmitteln erhältlich.

Pressemitteilung 024/2007 (20 kb, pdf)

Pressemitteilung
16. Februar 2007

Chancen für regionale Qualitätslebensmittel in Frankfurts Schulmensen steigen

Verbraucherzentrale Hessen und Institut für ländliche Strukturforschung diskutieren mit Akteuren Ergebnisse des FrankFOOD-Projekts

Zu einem Workshop im Rahmen ihres Projekts „FrankFood“ luden die Verbraucherzentrale Hessen und das Institut für ländliche Strukturforschung (ifls) am 9.2.07 auf den Campus Westend der Frankfurter Universität ein. Zusammen mit Vertretern des Instituts für Agrarökonomie der Universität Göttingen wurde schwerpunktmäßig über Kosten und Finanzierung der Schulverpflegung mit regionalen Qualitätsprodukten diskutiert. Zu den Teilnehmern zählten am Projekt beteiligte Schulen und Caterer, Vertreter des Stadtschulamtes, der regionalen Landwirtschafts- und Vermarktungsorganisationen sowie des Bundesverbraucherministeriums. Fazit: Der anteilige Einsatz von regionalen Qualitätslebensmitteln, ob ökologisch oder konventionell, ist in der Regel nur um wenige Prozente teurer als der von überregionalen Produkten. [HK1] Wenn jedoch mehr SchülerInnen am Essen teilnehmen, kann die bessere Auslastung die Mehrkosten kompensieren. Die Pläne des Stadtschulamtes, in die Ausschreibungskriterien für künftige Schulcaterer den anteiligen Einsatz von Bio- und regionalen Lebensmitteln aufzunehmen, wurde von allen Workshop-Teilnehmern begrüßt. Es bestehen große Chancen für eine Qualitätsverbesserung der Frankfurter Schulverpflegung und für die regionale Entwicklung.

Pressemitteilung 020/2007 (35 kb, pdf)

Pressemitteilung
09. Februar 2007

Mahlzeit! Schule:

Fortbildungsangebot zur Mittagsverpflegung in Schulkantinen

Unter dem Titel "Mahlzeit ! Schule" bieten die Verbraucherzentrale Hessen und die Sektion Hessen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung in Kooperation mit dem Staatlichen Schulamt Frankfurt eine Fortbildung rund um das Thema Mittagsverpflegung in Schulen an. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die eine Mittagsverpflegung für Schülerinnen und Schüler einrichten oder das bereits existierende An-gebot überprüfen möchten. Auch regionale Caterer und Lieferanten sind herzlich eingeladen, sich über Einsatzmöglichkeiten von Qualitätslebensmitteln aus der Region zu informieren.

Pressemitteilung 016/2007 (31 kb, pdf)

Pressemitteilung
02. Februar 2007

Frisches Rindfleisch mit Zusatzstoffen?

Marktcheck der Verbraucherzentrale Hessen deutet auf Umgehung der Herkunftskennzeichnung bei Rindfleisch hin

Seit einiger Zeit bieten auch Discounter verpacktes frisches Rindfleisch an. Erst beim genauen Studieren des Etiketts fällt häufig der unscheinbare Hinweis "küchenfertig zubereitet" und eine Zutatenliste mit zahlreichen Zusatzstoffen auf. Durch diesen Verarbeitungsschritt können Hersteller die für schieres Rindfleisch vorgeschriebene Herkunftskennzeichnung legal umgehen. Ein Marktcheck der Verbraucherzentrale Hessen im Dezember 2006 zeigte, dass bei rund 90% der "küchenfertig zubereiteten" Rindfleisch-Angeboten der Discounter die Herkunft im Dunkeln bleibt. Verbraucher, die wissen wollen, woher ihr Fleisch kommt und keine Zusatzstoffe wünschen, sollten frisches, unverarbeitetes Rindfleisch mit obligatorischem Herkunftsnachweis bevorzugen.

Pressemitteilung 014/2007 (38 kb, pdf)

Pressemitteilung
30. Januar 2007

"Alles super im Supermarkt? "

Umfrage der Verbraucherzentralen zu Bedürfnissen von Senioren beim Einkauf

Für ältere Menschen kann der tägliche Einkauf im Supermarkt zum Ärgernis werden: Es gibt häufig keine Sitzmöglichkeit zum Ausruhen, die Gänge sind zu schmal, die Schrift auf den Verpackungen ist zu klein oder es fehlen Abstellmöglichkeiten für den Gehwagen. "Die Bedürfnisse von Seniorinnen und Senioren beim Einkauf finden viel zu wenig Beachtung", so Andrea Schauff, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Hessen.

Pressemitteilung 012/2007 (28 kb, pdf)

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Pressemitteilung
09. Januar 2007

"Schwarzwälder Schinken aus Dänemark?"

Umfrage der Verbraucherzentralen zu Herkunftsangaben auf Lebensmitteln - Ihre Meinung zählt!

Wer beim Einkauf etwas über die Herkunft von Lebensmitteln erfahren möchte - und das sind gemäß Umfragen zwei von drei Verbrauchern - findet oft keine klare Antwort. Herkunftsangaben auf Lebensmitteln sind oft missverständlich, unvollständig oder sie fehlen. "Wir setzten uns daher beim Gesetzgeber dafür ein, dass der Kennzeichnungswirrwarr beendet wird", so Hartmut König von der Verbraucherzentrale Hessen.

Pressemitteilung 003/2007 (119 kb, pdf)

Pressemitteilung
05. Januar 2007

Folsäure: die Formel für deinen Körper

Verbraucherzentrale Hessen klärt zur besseren Folatversorgung auf

Fast alle Deutschen nehmen zu wenig Folsäure über die Nahrung auf. Besonders für werdende Mütter und junge Frauen, die eine Schwangerschaft planen, aber auch für Jugendliche ist Folsäure sehr wichtig. Das Vitamin ist nämlich für alle Wachstums- und Entwicklungsprozesse im Körper zuständig. Mit einer Aufklärungsaktion will die Verbraucherzentrale Hessen zur Verbesserung der Folatversorgung beitragen. Interessierte erhalten ab sofort in allen Beratungsstellen und in den Praxen von Frankfurter Frauenärztinnen und -ärzten das kostenlose Faltblatt "Folsäure: Die Formel für deinen Körper".

Pressemitteilung 001/2007 (16 kb, pdf)