* Presseberichte Ernährung

Ernährung


Pressemitteilung
02. Februar 2012

Traumfigur durch Ultraschall - bloß ein Traum?

Verbraucherzentrale Hessen warnt vor irreführender Werbung zur Fettreduktion durch Ultraschall-Behandlung

"Schlank und straff bequem im Liegen, ohne OP und harter Diät", "Fett weg durch Ultraschall", "DIE Alternative zur Fettabsaugung". So oder ähnlich bewerben einige Figur- oder Schlankheitsstudios Behandlungen mit Ultraschall. Sie suggerieren Abnehmwilligen, dass Fettpolster und Cellulite mit Hilfe von Ultraschallwellen gezielt, sofort und dauerhaft schwinden. Die Verbraucherzentrale Hessen beurteilt derartige Werbeaussagen als grobe Verbrauchertäuschung. Sie hat hierzu bereits verschiedene hessische Anbieter erfolgreich abgemahnt.

Pressemitteilung 008/2012 (24 kb, pdf)

Verbraucherinformation "Checkliste: Überprüfen Sie Ihr Diätprogramm!"


Pressemitteilung
14. Dezember 2011

Lebensmittelmüll beim Fest vermeiden

Tipps und Ratgeber der Verbraucherzentrale Hessen zu Einkauf, Vorratshaltung und Resteverwertung

Kurz vor Weihnachten werden wieder vorsorglich viele Kühl- und Vorratschränke prall mit Lebensmitteln gefüllt. Gerade wer Gäste erwartet, will von Frischobst bis Räucherlachs alles im Hause haben. Auch darf für die Zubereitung der Festtagsspeisen nichts fehlen. Nach den Feiertagen landen dann oft zu viel Gekauftes und zu viel Gekochtes im Müll, obwohl vieles noch genießbar wäre. Die Verbraucherzentrale Hessen unterstützt mit verschiedenen Angeboten den verant-wortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln: Die Verbraucherinformation "Lebensmittel wegwerfen oder noch genießen?" auf www.verbraucher.de, Rubrik Ernährung gibt hilfreiche Tipps. Das Nachschlage- und Kochbuch "Kreative Resteküche" gibt Tipps zur Einkaufsplanung und Vorratshaltung und liefert Rezepte zur einfachen, leckeren Resteverwertung.

Pressemitteilung 101/2011 (24 kb, pdf)

Verbraucherinformation "Mindesthaltbarkeits- und Verbrauchsdatum bei Lebensmitteln"


Pressemitteilung
8. Dezember 2011

Getreidedrinks: Werbeaussagen über Zuckergehalt oftmals verwirrend

Verbraucherzentrale Hessen fordert eindeutige Kennzeichnung

"Ohne Zuckerzusatz", "ungesüßt" und "natur": So lautet die Werbung direkt vorne auf der Verpackung vieler Getreidedrinks. Doch wer einen neutral schmeckenden Milchersatz auf Getreidebasis erwartet, kann mit den Produkten unangenehme Überraschungen erleben. Rund ein Drittel der Getränke weist nämlich laut der Nährwertkennzeichnung im Kleingedruckten einen unerwartet hohen Zuckergehalt auf und schmeckt süß. Zu diesem Ergebnis kommt ein Marktcheck der Verbraucherzentrale Hessen im Oktober 2011 in Frankfurt.
"Die Anbieter dürfen mit der Werbung auf Getreidedrinks keine falschen Erwartungen wecken und sollten klar und deutlich kennzeichnen, dass und wie viel Zucker enthalten ist", fordert Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen.

Pressemitteilung 98/2011 (40 kb, pdf)

Tabellarische Auswertung des Marktchecks (400 kb, pdf)



Die im Marktcheck begutachteten Getreide- und Sojadrinks


Pressemitteilung
31. Oktober 2011

Essen mit allen Sinnen:

Wissen und Praxis zur Kinderernährung für Tageseltern und Eltern

"Früh übt sich" gilt für das Essen und Trinken in der Familie und in der Kindertagespflege. Ernährungsgewohnheiten werden an die eigenen und die betreuten Kinder weiter gegeben und Geschmacksvorlieben wie Süßes oder Salziges in den ersten Lebensjahren geprägt. Hier setzen die hessenweiten Workshops "Essen mit allen Sinnen" der Verbraucherzentrale Hessen an. Sie unterstützen Tagesmütter, -väter und Eltern praxisnah bei der gesundheitsbewussten, kindgerechten Verpflegung ihrer Schützlinge. Neu in den Workshops für Eltern ist, dass auch unter Anleitung gekocht wird. Das kürzlich wieder gestartete Fortbildungsangebot wird durch das Hessische Sozialministerium gefördert. Am 12.11.2011 findet eine Veranstaltung für Tageseltern in Kooperation mit der pme Familienservice GmbH im Beratungszentrum Frankfurt der Verbraucherzentrale Hessen statt. Am 19.11.2011 folgt ein Eltern-Workshop im Frankfurter "Haus der Volksarbeit".

Pressemitteilung 80/2011 (40 kb, pdf)


100 Tage www.lebensmittelklarheit.de

Das Portal hat den Nerv der Verbraucher getroffen

Das Verbraucherportal Lebensmittelklarheit.de ist erfolgreich gestartet. 100 Tage nach Start der Plattform ziehen die Verbraucherzentralen und das Bundesverbraucherministerium eine positive Zwischenbilanz: Bei den Verbrauchern ist das Informationsangebot auf überwältigende Resonanz gestoßen - bisher sind mehr als 3800 Produktmeldungen eingegangen. Die Lebensmittelwirtschaft, die den Start der Internetseite scharf kritisiert hatte, reagiert immer öfter durchaus konstruktiv auf die Kritik der Kunden: Die meisten Hersteller nehmen die Hinweise der Verbraucher ernst, einige haben die Aufmachung oder Kennzeichnung ihrer Produkte bereits geändert. Das Bundesverbraucherministerium (BMELV) fördert das Portal im Rahmen der Initiative "Klarheit und Wahrheit bei der Kennzeichnung und Aufmachung von Lebensmitteln". Träger des Projektes sind die Verbraucherzentrale Hessen und der Verbraucherzentrale Bundesverband vzbv.

Pressemitteilung 79/2011 (24 kb, pdf)

Weitere Informationen:

Häufig gestellte Fragen (60 kb, pdf)
Hintergrundpapier: Eine erste Auswertung der Produktmeldungen (44 kb, pdf)


Pressemitteilung
22. September 2011

Irreführende Werbung für "Safrasan-Schlank-Methode" geht unter wechselnder Flagge weiter

Verbraucherzentrale Hessen warnt vor faulen Tricks des Anbieters

"Trotz der von Ihnen veranlassten Abmahnung taucht die irreführende Werbung für die Safrasan-Schlank-Methode wieder massiv in Fernsehzeitschriften auf. Wie ist das möglich?"
So und ähnlich lauten zurzeit zahlreiche Beschwerden an die Verbraucherzentrale Hessen. "Der Ärger der Verbraucher ist verständlich. Die häufig im Ausland ansässigen Anbieter von dubiosen Schlankheits- und Nahrungsergänzungsmitteln umgehen Abmahnungen mit faulen Tricks", erklärt Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. Die Firmen wechseln einfach Namen und Sitz oder auch die Produktnamen. Damit wird die zuvor eingegangene Verpflichtung, bestimmte irreführende Werbeversprechen für ein Produkt zu unterlassen, wertlos. "Wir warnen daher generell davor, der Werbung für angebliche Wundermittel Glauben zu schenken", so Schauff.

Pressemitteilung 73/2011 (24 kb, pdf)


Pressemitteilung
15. September 2011

Wie viele Früchte stecken im Erdbeer-Drink?

Verbraucherzentrale Hessen informiert über Mengenkennzeichnung bei Lebensmittelzutaten

"Wie viele Erdbeeren enthält der Erdbeerdrink? Besteht die Geflügelsalami wirklich aus Geflügelfleisch? Welcher Heringssalat enthält am meisten Hering?"
Das fragt sich so mancher kritische Verbraucher beim Einkauf. Die längst bestehende, verpflichtende Mengenkennzeichnung von wertgebenden Zutaten kann den Produktvergleich erleichtern. "Doch einige Ausnahmen und Auslegungsspielräume in der sogenannten QUID-Regelung sorgen auch für Verwirrung", kritisiert Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen.

Pressemitteilung 71/2011 (24 kb, pdf)


Pressemitteilung
13. September 2011

Faire Wochen 2011 - "Fair ist mehr!"

Angebote und Aktionen der Verbraucherzentrale Hessen zum Fairen Handel

"Fair ist mehr!" Unter diesem Motto feiern die Fairen Wochen 2011 bundesweit ihren zehnten Geburtstag. In den Aktionen vom 16. bis 30. September soll der Mehrwert des Fairen Handels veranschaulicht werden: Das große Spektrum an Leistungen reicht von mehr Lebensqualität und Gerechtigkeit bis hin zu mehr Produktqualität und Genuss. Davon profitieren sowohl die Erzeuger in den südlichen Ländern der Welt als auch die Konsumenten.

Die Verbraucherzentrale Hessen lädt in ihre Beratungsstellen ein, den Fairen Handel und seine Produkte kennenzulernen.

Pressemitteilung 70a/2011 (26 kb, pdf)

Veranstaltungen und Aktionen zu den Fairen Wochen in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Hessen (26 kb, pdf)


Pressemitteilung
16. August 2011

"Kindermilch" - überflüssig und teuer

Verbraucherzentrale Hessen kritisiert massive Bewerbung der Hersteller

"Gesundheitsplus für die Wachstumsphase", "20mal mehr Eisen als Kuhmilch": Die Hersteller von "Kindermilch" reden Eltern ein, dass der eiweißreduzierte Kuhmilchersatz ab dem zwölften Lebensmonat gesünder für ihren Sprössling sei als das Original. "Der tatsächliche Nutzen von Kindermilch für gesunde Kleinkinder ist nicht nachgewiesen", kritisiert Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. "Gleichzeitig müssen Eltern für die Ersatzmilch deutlich tiefer in die Tasche greifen als für normale Kuhmilch."

Pressemitteilung 63/2011 (20 kb, pdf)


Pressemitteilung
20. Juli 2011

www.lebensmittelklarheit.de ist online

Neues Internetportal der Verbraucherzentralen sorgt für mehr Durchblick und Dialog bei der Lebensmittelkennzeichnung

Mit dem Internetportal www.lebensmittelklarheit.de schaffen die Verbraucherzentralen eine neue Informations- und Austauschplattform über die Kennzeichnung und Aufmachung von Lebensmitteln. Den offiziellen Startschuss gaben heute in Berlin Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner, vzbv-Vorstand Gerd Billen und Projektleiter Hartmut König von der Verbraucherzentrale Hessen.

Pressemitteilung 57/2011 (21 kb, pdf)

Projektvorstellung "Lebensmittelklarheit" (230 kb, pdf)

Ablaufplan: Einstellung von Produkten (17 kb, pdf)

www.lebensmittelklarheit.de



Pressemitteilung
6. Juli 2011

Bärenstarke Kinderkost

Ratgeber der Verbraucherzentrale Hessen liefert Tipps und Rezeptideen für vollwertiges, leckeres Essen und Trinken

Für Eltern ist es heute nicht leicht, sich und ihre Kinder gesund und lecker zu versorgen. Das unüberschaubare Angebot an Lebensmitteln in den Supermärkten, Fastfood an jeder Straßenecke, Werbespots in den Medien aber auch Zeitdruck verleiten zum Kauf von Fertigprodukten. Der jetzt in der 12. Auflage erschienene Ratgeber " Bärenstarke Kinderkost" will hier Abhilfe schaffen. Der aktualisierte Ernährungsratgeber für Eltern gibt Aufschluss über gesundes Essen und Trinken für Zwei- bis 14-Jährige. Er zeigt auf, wie vollwertige Mahlzeiten in den zuweilen hektischen Alltag integriert werden können. Die 100 einfachen und leckeren Rezepte vom Frühstück bis zum Abendessen wurden bereits mit kleinen Gourmets gekocht und getestet. Daher kommen sie auch bei vielen Kindern gut an.

Pressemitteilung 52/2011 (25 kb, pdf)


Pressemitteilung
17. Juni 2011

Herkunft der Rohstoffe meist Fehlanzeige

Marktcheck der Verbraucherzentrale Hessen deckt höchst verwirrende Regionalwerbung für Lebensmittel auf

Fast jeder dritte Deutsche bevorzugt inzwischen Lebensmittel, die in der Region aus heimischen Rohstoffen erzeugt werden. Handel und Hersteller bewerben ihre Produkte daher auch verstärkt mit regionalen Herkunftsangaben. Die Verbraucherzentrale Hessen hat im Mai 2011 im Rhein-Main-Gebiet Angebotsprospekte und Produkte auf Regionalwerbung hin überprüft. Fazit: Bei rund 90 Prozent der vermeintlichen Regionalprodukte bleibt die Herkunft der Rohstoffe im Dunkeln. Zum Teil nimmt die Regionalwerbung absurde Züge an: So finden sich unter Werbeslogans wie "Aus unserer Region" oder "So schmeckt Hessen…" griechischer Feta oder französische Zwiebeln. Die Verbraucherzentrale Hessen fordert daher gesetzlich verbindliche Kriterien für die Regionalkennzeichnung von Lebensmitteln.

Pressemitteilung 48/2011 (25 kb, pdf)

>> Mehr zum Marktcheck


Pressemitteilung
27. April 2011

Essen und Trinken mit Spaß und Fantasie -

Kreative Ernährungsbildung in der Kita: Workshop der Verbraucherzentrale Hessen für pädagogische Fachkräfte in Gelnhausen 27.4.2011

Um ein gesundheitsförderndes Ernährungsverhalten zu entwickeln und Genuss und Spaß am Essen zu haben, brauchen Kinder Unterstützung und gute Vorbilder. Bei der Ernährungsbildung sind nicht nur die Eltern gefragt, sondern in zunehmendem Maße auch die Kindertagesstätten. Hier bedarf es einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Einrichtung. Der Workshop „Essen und Trinken mit Spaß und Fantasie“ der Verbraucherzentrale Hessen unterstützt pädagogische Fachkräfte aus hessischen Kitas dabei, Aktionen zur Ernährungsbildung mit Kindern und Eltern kreativ zu gestalten.

Ein Workshop in Kooperation mit dem Jugendamt des Main-Kinzig-Kreises findet am Donnerstag, den 19. Mai 2011 von 9 bis 15 Uhr statt. Veranstaltungsort ist das Main-Kinzig-Forum, Barbarossastraße 24 in Gelnhausen. Anmeldungen werden erbeten unter ernaehrung@verbraucher.de oder (069) 97 20 10 - 80 (Fax).

Pressemitteilung 39/2011 (23 kb, pdf)


Pressemitteilung
12. April 2011

"Aufgetaut"-Kennzeichnung lückenhaft

Verbraucherzentrale Hessen fordert Kennzeichnungspflicht für alle aufgetauten Fleischzubereitungen

Spätestens zu Ostern wird vielerorts die Grillsaison eröffnet. Wer dann Schwenksteaks, Hackbraten & Co. an der Fleischtheke oder beim Metzger verlangt, erwartet selbstverständlich Frischfleisch. Doch häufig war das Ausgangsmaterial schon mal eingefroren. Das muss jedoch bei späterer Verarbeitung nicht mehr gekennzeichnet werden. "Die geltenden gesetzlichen Regelungen bieten Verbrauchern keine klare Orientierung", so Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. "Wir fordern, dass prinzipiell alle Fleischzubereitungen aus aufgetautem Fleisch gekennzeichnet werden müssen, egal ob das Fleisch vor oder nach der Herstellung gefroren war."

Pressemitteilung 34/2011 (23 kb, pdf)


Pressemitteilung
07. April 2011

"Glutenfrei" - irreführende Werbung für Lebensmittel im Internet birgt Gesundheitsrisiken

Verbraucherzentrale Hessen fordert schärfere Kennzeichnungsvorschriften und Kontrollen

In Deutschland leidet etwa einer von 200 Menschen an einer Unverträglichkeit gegenüber Gluten. Betroffene müssen das Getreideeiweiß konsequent meiden, sonst drohen Folgeerkrankungen. Kein Wunder also, dass das Angebot an glutenfreien Lebensmitteln wächst. Besonders Internetanbieter bewerben Backwaren, Babybreie & Co. aber häufig als glutenfrei, obwohl die Produkte glutenhaltiges Getreide enthalten. Das ergab ein Marktcheck der Verbraucherzentrale Hessen im März 2011. "Verbraucher werden damit nicht nur getäuscht, sondern auch möglichen Gesundheitsrisiken ausgesetzt", so Andrea Schauff, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Hessen. "Der Gesetzgeber muss umgehend ausreichende Kennzeichnungsvorschriften für den Internethandel mit Lebensmitteln schaffen und die Angebote besser kontrollieren."

Pressemitteilung 32/2011 (23 kb, pdf)

Zum Marktcheck: Übersicht der überprüften Internetseiten mit Produktbeispielen (404 kb, pdf)


Pressemitteilung
03. März 2011

Krank statt schlank? - Dubiose Abnehmpillen aus dem Internet

Online-Umfrage der Verbraucherzentralen zum Kauf von Schlankheitsmitteln

Im Internet tummeln sich die unterschiedlichsten Anbieter von Diätpillen, -pulvern und -getränken. Unter den Angeboten finden sich viele äußerst fragwürdige Produkte mit problematischen Inhaltsstoffen. Die Verbraucherzentralen starten heute eine Online-Umfrage, an der sich hessische Verbraucher unter www.verbraucher.de beteiligen können. "Wir rufen Verbraucher auf, uns ihre Erfahrungen beim Kauf von Schlankheitsmitteln aus dem Internet zu schildern. Damit können sie unsere Aufklärungsarbeit auf diesem Gebiet unterstützen", so Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen.

Pressemitteilung 20/2011 (23 kb, pdf)

  zur Online-Umfrage
Pressemitteilung
8. Februar 2011

Kaffee Melange: Weniger Kaffee – doppelter Gewinn

Verbraucherzentrale Hessen fordert eindeutige Kennzeichnung für Röstkaffees mit Zuckerzusatz

Wer im Kaffeeregal nach dem vertrauten Päckchen Kaffee greift, erhält mitunter nur knapp 90 Prozent Röstkaffee. Der Rest besteht aus billigen Zuckerstoffen wie Maltodextrin oder Karamell. Die neuen unscheinbaren Hinweise auf den Verpackungen wie „Röstkaffee mit Karamell“ sind für Verbraucher leicht zu übersehen, weil die gewohnten Kaffeeverpackungen, Markennamen und Abbildungen von ganzen Kaffeebohnen die neue Zusammensetzung verschleiern. Doch von den so genannten Melange-Kaffees profitieren allein die Hersteller: Sie sparen nicht nur am teuren Rohstoff Kaffee, sondern müssen auch weniger Kaffeesteuern abführen. Die Verbraucherzentrale Hessen fordert eine gut sichtbare, eindeutige Verkehrsbezeichnung für die neuen Kaffeeerzeugnisse.

Pressemitteilung 12/2011 - aktualisiert September 2011 (23 kb, pdf)

>> zum Marktcheck Röstkaffee
Pressemitteilung
31. Januar 2011

Allergien: Besser schützen - wirksam vorbeugen

Verbraucherzentrale Hessen zeigt Allergie-Ausstellung in der Stadtteilbibliothek Bornheim in Frankfurt

Bei einem ist es Milch, beim anderen sind es Hausstaub, Nickel oder Blütenpollen - schätzungsweise leiden 25 bis 30 Prozent der Bundesbürger an allergischen Erkrankungen. Die Tendenz ist steigend, Kinder sind besonders betroffen. Die Ausstellung "Allergien: Besser schützen - wirksam vorbeugen" der Verbraucherzentralen veranschaulicht, wie sich Allergieauslöser meiden lassen und wie der Verlauf von Erkrankungen günstig beeinflusst werden kann. Die Verbraucherzentrale Hessen und die Stadtteilbibliothek Bornheim laden am Dienstag, den 8.2.2011 um 17.00 Uhr Ausstellungseröffnung mit Einführungsvortrag und Führung ein. Die Veranstaltung findet in den Räumen der Stadtteilbibliothek Bornheim in der Arnsburger Straße 24, 60385 Frankfurt statt. Dort ist die Ausstellung noch bis zum 18.2.2011 zu sehen.

Pressemitteilung 8/2011 (21 kb, pdf)


Pressemitteilung
14. Dezember 2010

Leckeres Weihnachtsmenü auch ohne eingeflogenen Spargel oder Rotbarsch

Verbraucherzentrale Hessen fordert Kennzeichnung von Flugwaren

Zum Weihnachtsmenü soll es etwas Besonderes sein. Aber was krönt die Tafel? Ist es der hessische Gänsebraten oder vielleicht doch Frischfisch aus dem fernen Afrika? Über Geschmack lässt sich nicht streiten, über Klimaschutz aber schon. Viele frische, leicht verderbliche Lebensmittel gelangen nämlich per Flugzeug aus anderen Kontinenten zu uns – und Flugtransporte sind besonders belastend für das Klima. Welche Lebensmittel eingeflogen werden, erfahren Verbraucher in der Regel aber nicht. Die Verbraucherzentrale Hessen fordert daher die Kennzeichnung von Flugware. Ihr neuer Flyer „Klima schonen – Flugware kennzeichnen“ fasst wichtige Verbraucherinformationen über Flugimporte von Lebensmitteln zusammen.

Pressemitteilung 113/2010 (25 kb, pdf)

Flugimporte von Lebensmitteln und Blumen nach Deutschland - Ein Untersuchungsbericht im Auftrag der Verbraucherzentralen (885 kb, pdf)

Flyer "Klima schonen - Flugware kennzeichnen" (3,4 mb, pdf)


Pressemitteilung
09. Dezember 2010


Angebotsbeispiele „laktosefrei“ gekennzeichneter Käsesorten und Butter
Foto: Verbraucherzentrale Hessen

Foto im Originalformat (550 kb, jpg)

So ein Käse! Viele laktosefreie Spezialprodukte sind oft überflüssig und meist zu teuer

Verbraucherzentrale Hessen fordert klare Kennzeichnungsvorschriften

Etwa jeder siebte Deutsche leidet an einer Milchzuckerunverträglichkeit (Laktoseintoleranz). Nicht zufällig wächst das Sortiment laktosefreier Spezialprodukte stetig. Deren Hersteller suggerieren Betroffenen häufig, dass sie nur mit diesen Produkten die typischen Verdauungsbeschwerden umgehen können. Fakt ist aber, dass viele von Natur aus laktosearme Käsesorten und auch Butter häufig gut vertragen werden. Die entsprechenden laktosefreien Spezialprodukte sind daher oft überflüssig und zum Teil mehr als doppelt so teuer wie herkömmliche Vergleichsprodukte. "Hersteller dürfen die schwierige Lebenssituation von Betroffenen nicht weiter ausnutzen", so Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. "Wir fordern daher klare Kennzeichnungsvorschriften für den Laktosegehalt von Lebensmitteln."

Pressemitteilung 111/2010 (23 kb, pdf)

Tabelle Herkömmliche Milchprodukte mit Kennzeichnung "Laktosefrei" (55 kb, pdf)

Tabelle Preisvergleich laktosefreie Spezialprodukte - herkömmliche Vergleichsprodukte (69 kb, pdf)


Pressemitteilung
30. November 2010

Klare Regeln für Regionale Lebensmittel

Verbraucherzentrale Hessen: Kriterien für Herkunft und Qualität bei staatlichen Landeszeichen teils mangelhaft

Gesetzlich verbindliche Kriterien für die Regionalkennzeichnung von Lebensmitteln fordern die Verbraucherzentralen und der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). Wie eine aktuelle Studie im Auftrag der Verbraucherzentralen zeigt, ist nicht einmal bei den öffentlich mitfinanzierten Landesprogrammen die regionale Herkunft der Produkte sichergestellt. "In Schleswig-Holstein und Thüringen etwa müssen verarbeitete Produkte nur zur Hälfte aus Zutaten regionaler Herkunft bestehen", erläutert Hartmut König, Ernährungsexperte der Verbraucherzentrale Hessen. "Wir brauchen eindeutige, am besten einheitliche Vorgaben für die Regionalkennzeichnung."

Pressemitteilung 107/2010 (22 kb, pdf)

Zusammenfassung Studie Länderzeichen (37 kb, pdf)

Positionspapier zur verbrauchergerechten Kennzeichnung von regionalen Lebensmitteln (68 kb, pdf)

Faltblatt "Lebensmittel aus der Region - Mehr Vielfalt aus nächster Nähe" (510kb, pdf)

Pressemitteilung
09. November 2010

Kreative Resteküche: einfach-schnell-günstig

Ratgeber der Verbraucherzentrale Hessen hilft bei Resteverwertung, Einkauf und Vorratshaltung

Oft landen zu viel eingekaufte Lebensmittel und Essensreste im Hausmüll. Insgesamt werden in Deutschland jährlich 10 bis 20 Tonnen essbare Lebensmittel weggeworfen - sowohl im Handel und bei den Herstellern als auch in den privaten Haushalten. Der neue Ratgeber der Verbraucherzentrale Hessen "Kreative Resteküche" schafft hier Abhilfe. Er liefert Tipps und Rezepte, mit denen sich aus Essensresten schmackhafte Mahlzeiten zaubern lassen. Das Werk unterstützt Verbraucher zusätzlich bei der cleveren Einkaufsplanung und Vorratshaltung.

Pressemitteilung 101/2010 (24 kb, pdf)


Pressemitteilung
5. November 2010

Grundpreisauszeichnung oft mangelhaft

Verbraucherzentrale Hessen fordert klare gesetzliche Vorgaben und konsequente Marktüberwachung

Wer im Supermarkt schnell die Preise von Joghurt oder die Ergiebigkeit von Tütensuppen vergleichen will, hat oft schlechte Karten: Der Lebensmitteleinzelhandel setzt nämlich die Pflicht zur Grundpreisangabe nur unzureichend um. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktueller bundesweiter Marktcheck der Verbraucherzentralen. Demnach fehlen über die Hälfte der Grundpreisangaben gänzlich, werden falsch oder anhand einer falschen Bezugsgröße berechnet. Aufgrund der Ergebnisse fordert die Verbraucherzentrale Hessen klare gesetzliche Vorgaben für die Gestaltung der Preisetiketten am Regal sowie eine konsequente Überwachung der Preisangaben.

Pressemitteilung 100/2010 (23 kb, pdf)

zum Bericht über den Martcheck Grundpreisangaben der Verbraucherzentralen (2,3 mb, pdf)

mehr zur Grundpreisauszeichnung
Pressemitteilung
27. Oktober 2010

Essen mit allen Sinnen: Workshops zur Kinderernährung für Tageseltern und Eltern

Verbraucherzentrale Hessen und Hessisches Sozialministerium bieten neue Fortbildungen an

"Früh übt sich" gilt für das Essen und Trinken in der Familie und in der Kindertagespflege. Geschmacksvorlieben wie Süßes oder Salziges werden bereits im frühen Kindesalter festgelegt, Ernährungsgewohnheiten an die eigenen und die betreuten Kinder weiter gegeben. Mit ihren Workshops "Essen mit allen Sinnen" unterstützt die Verbraucherzentrale Hessen daher Tagesmütter, -väter und interessierte Eltern praxisnah bei der gesunden, kindgerechten Verpflegung ihrer Schützlinge. Wegen der großen Nachfrage bietet die Verbraucherzentrale in diesem Jahr nicht nur weitere Fortbildungen für Tageseltern in ganz Hessen an, sondern auch Elternabende. Auftakt ist ein Workshop für ca. 20 Tagesmütter und -väter in Kooperation mit der pme Familienservice GmbH am Samstag, den 30.10.2010 im Beratungszentrum Frankfurt der Verbraucherzentrale Hessen.

Pressemitteilung 097/2010 (21 kb, pdf)


Pressemitteilung
8. Oktober 2010

Essen und Trinken mit Spaß und Fantasie - Kreative Ernährungsbildung in der Kita

Workshop der Verbraucherzentrale Hessen für pädagogische Fachkräfte in Frankfurt

Um ein gesundheitsförderndes Ernährungsverhalten zu entwickeln und Genuss und Spaß am Essen zu haben, brauchen Kinder Unterstützung und gute Vorbilder. Bei der Ernährungsbildung sind nicht nur die Eltern gefragt, sondern in zunehmendem Maße auch die Kindertagesstätten. Hier bedarf es einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Einrichtung. Der Workshop "Essen und Trinken mit Spaß und Fantasie" der Verbraucherzentrale Hessen unterstützt pädagogische Fachkräfte aus hessischen Einrichtungen dabei, Aktionen zur Ernährungsbildung mit Kindern und Eltern kreativ zu gestalten.
Der Workshop findet statt am Dienstag, den 9. November 2010 von 9 bis 15 Uhr in der Verbraucherzentrale Hessen, Beratungszentrum Frankfurt, Große Friedberger Straße 13-17. Anmeldungen werden erbeten unter ernaehrung@verbraucher.de oder (069) 97 20 10 - 80 (Fax).

Pressemitteilung 094/2010 (21 kb, pdf)

mehr zum Projekt FIT KID
Pressemitteilung
30. September 2010

Mittagsverpflegung gut geplant - Speiseplanung in der Kita

Fortbildung der Verbraucherzentrale Hessen für Kindertagesstätten in Frankfurt

Kindertagesstätten ergänzen zunehmend die Ernährungserziehung in der Familie. Sie übernehmen einen Teil der Verantwortung dafür, dass die ihnen anvertrauten Kinder gesundheitsfördernde Essgewohnheiten entwickeln. Die neue Werkstattreihe der Verbraucherzentrale Hessen unterstützt pädagogische Fach- und Hauswirtschaftskräfte aus hessischen Einrichtungen dabei, ihre Schützlinge vollwertig zu verpflegen und Ernährungsbildung im Alltag einzubinden.

Pressemitteilung 093/2010 (21 kb, pdf)


Pressemitteilung
27. September 2010

Allergien: Besser schützen - wirksam vorbeugen

Verbraucherzentrale Hessen eröffnet Allergie-Ausstellung in Frankfurt

Bei einem ist es Milch, beim anderen sind es Hausstaub, Nickel oder Blütenpollen - schätzungsweise leiden 25 bis 30 Prozent der Bundesbürger an allergischen Erkrankungen. Die Tendenz ist steigend, Kinder sind besonders betroffen. Die Ausstellung "Allergien: Besser schützen - wirksam vorbeugen" der Verbraucherzentralen zeigt auf, wie sich Auslöser von Allergien meiden lassen und wie sich der Verlauf von Erkrankungen günstig beeinflussen lässt. Die Ausstellung ist vom 27.9. bis zum 8.10.2010 im Beratungszentrum Frankfurt der Verbraucherzentrale Hessen in der Großen Friedberger Straße 13-17 zu sehen.

Pressemitteilung 091/2010 (23 kb, pdf)

Ankündigung und Stationen der Ausstellung in Hessen (31 kb, pdf)


Pressemitteilung
23. September 2010

Klimafrühstück zum Hessischen Tag der Nachhaltigkeit

Verbraucherzentrale Hessen und Kultusministerium informieren in fünf hessischen Schulen

Welche Auswirkungen hat mein eigenes Ernährungs- und Konsumverhalten auf das Klima? Das erfahren Siebt- bis Neuntklässler heute in fünf hessischen Schulen beim Klimafrühstück der Verbraucherzentrale Hessen. Danach tragen sie ihr neues Wissen rund um Essen und Klimaschutz gleich weiter. Sie informieren jüngere Jahrgänge der eigenen Schule oder interessierte Passanten an Aktionsständen in ihrer Stadt. Die gemeinsamen Aktionen an Schulen in Bad Hersfeld, Darmstadt, Dillenburg, Grünberg und Kassel veranstalten das Hessische Kultusministerium und die Verbraucherzentrale anlässlich des Hessischen Nachhaltigkeitstages. Sie finden im Rahmen des Projektes „Hessen Nachhaltig – 100 Schulen für den Klimaschutz“ statt.

Pressemitteilung 087/2010 (37 kb, pdf)


Pressemitteilung
10. September 2010

Faire Wochen 2010: "Fair schmeckt mir!"

Angebote und Aktionen der Verbraucherzentrale Hessen zum Fairen Handel

"Fair schmeckt mir!" So heißt das Motto der diesjährigen Fairen Wochen. Sie finden bundesweit vom 13. bis 26. September statt. Die Aktionen wollen zum Ausprobieren der leckeren Vielfalt zu Hause und in der Gastronomie ermuntern. Der Slogan bezieht sich dabei nicht nur auf den tatsächlichen Geschmack der Produkte. Auch die Idee des Fairen Handels ist gemeint: nämlich einen gerechteren Welthandel und bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen für kleinbäuerliche Familien, Handwerker und Plantagenarbeiter in den Ländern des Südens zu schaffen. Mit Infoständen, Probieraktionen und Angeboten für Schulen lädt die Verbraucherzentrale Hessen Groß und Klein in ihre Beratungsstellen ein, den Fairen Handel kennen zu lernen.

Pressemitteilung 082/2010 (24 kb, pdf)


Pressemitteilung
02. September 2010

Augen auf beim Kauf von Lebensmitteln im Internet

Verbraucherzentrale Hessen weist auf lückenhafte Kennzeichnungsvorschriften hin

Lebensmittel und Getränke online bestellen und liefern lassen ist bequem. Allerdings dürfen im Internet-Shop Informationen fehlen, die im Supermarkt auf den Produktverpackungen und an den Regalen vorgeschrieben sind. So erfährt der Internet-Shopper zum Beispiel meist nichts über die Zutaten und die Haltbarkeit der Waren. "Wer nicht die‚ Katze im Sack' kaufen will, sollte nur Internethändler wählen, die ausführlich zum gewünschten Lebensmittel informieren", rät Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. "Mindestens müssen Kunden aber die Pflichtangaben bekommen, die beim Einkauf vor Ort selbstverständlich sind."

Pressemitteilung 080/2010 (21 kb, pdf)


Pressemitteilung
26. August 2010

Vermisst: Kalbsleber in Kalbsleberwurst

Marktcheck der Verbraucherzentrale Hessen zeigt Verstöße gegen neue Kennzeichnungsvorschriften

Wer Kalbsleberwurst kauft, geht selbstverständlich davon aus, dass in der Wurst auch Kalbsleber enthalten ist. Bisher war es aber zulässig, dass Hersteller statt Kalbsleber Leber von anderen Tieren verarbeiteten. Dies war häufig Anlass für Verbraucherbeschwerden. Im Januar 2010 konnten die Verbraucherzentralen eine Änderung der Kennzeichnungsvorschriften bewirken: Seitdem muss "Kalbsleberwurst" auch zwingend Kalbsleber enthalten. Leberwurst, die Kalbfleisch und statt Kalbsleber zum Bespiel Schweineleber enthält, muss "Kalbfleisch-Leberwurst" heißen. Dass drei von vier Kalbsleberwurst-Packungen immer noch irreführend gekennzeichnet sind, belegt ein Marktcheck der Verbraucherzentrale Hessen. Sie fordert die Hersteller auf, sich umgehend an die neuen Kennzeichnungsvorschriften für Kalbs- und Kalbfleisch-Leberwurst zu halten.

Pressemitteilung 078/2010 (24 kb, pdf)

Auswertungstabelle Marktcheck Kalbsleberwurst (2709kb, pdf)


Pressemitteilung
19. August 2010

Irreführende Werbung für "Safrasan-Schlank-Methode" abgemahnt

Initiative der Verbraucherzentrale Hessen erfolgreich

"Jetzt können Sie schlank werden, selbst wenn Sie gerne reichlich essen... Ernährungs-Spezialisten entdeckten, dass die Pflanze Safran schlank macht…Die Wirksamkeit ist erwiesen…". So und ähnlich lauteten die Werbeversprechen des Anbieters Lakeside Trading GmbH für die "Safrasan-Schlank-Methode". Die Verbraucherzentrale Hessen bezeichnet die großformatige Werbeanzeige im Fernsehmagazin rtv als grobe Verbrauchertäuschung. Sie veranlasste die erfolgreiche Abmahnung der Schweizer Firma und der rtv-Redaktion. Diese müssen die irreführende Werbung für das Schlankheitsmittel seit Juni 2010 unterlassen.

Pressemitteilung 076/2010 (22 kb, pdf)


Pressemitteilung
29. Juni 2010

"Über den Tellerrand… - Ernährungsbildung im Kita-Alltag"

Fortbildung der Verbraucherzentrale Hessen für Kindertagesstätten in Frankfurt

Kindertagesstätten ergänzen zunehmend die Ernährungserziehung in der Familie. Sie übernehmen einen Teil der Verantwortung dafür, dass die ihnen anvertrauten Kinder gesundheitsfördernde Essgewohnheiten entwickeln. Die neue Werkstattreihe der Verbaucherzentrale Hessen unterstützt pädagogische Fach- und Hauswirtschaftskräfte aus hessischen Einrichtungen dabei, ihre Schützlinge vollwertig zu verpflegen und Ernährungsbildung im Alltag einzubinden.

Pressemitteilung 073/2010 (21 kb, pdf)

mehr zum Projekt FIT KID


Pressemitteilung
29. Juni 2010

Ab 1. Juli neues EU-Logo für Bio-Lebensmittel

Verbraucherzentrale Hessen: Angaben über Herkunftsländer der Rohstoffe bleiben unzureichend

Ab 1. Juli 2010 müssen alle verpackten Bio-Lebensmittel europaweit das neue EU-Bio-Logo tragen. Zwölf weiße Sterne, die auf grünem Grund ein Blatt darstellen, sollen diese Bio-Produkte in Europa einheitlich kennzeichnen. Voraussetzung: Die Zutaten stammen zu mindestens 95 Prozent aus ökologischer Landwirtschaft. Das freiwillige deutsche Bio-Siegel kann zusätzlich weiter genutzt werden. Gleichzeitig bleiben die Verbandszeichen der deutschen Bioanbauverbände sowie regionale und private Siegel gültig. "Im Öko-Label-Dschungel ändert sich für Verbraucher nicht viel. Die Angaben über die Herkunftsländer der Rohstoffe bleiben unzureichend", so Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen.

Pressemitteilung 053/2010 (30 kb, pdf)


Pressemitteilung
17. Juni 2010

Gesucht wird: Die Milch im Eis

Verbraucherzentrale Hessen rät zum Check der Zutaten auf Eis-Verpackungen und in Eisdielen

Beim Trend, traditionelle durch billigere Zutaten zu ersetzen, mischen auch die Eishersteller kräftig mit. Vor allem in industriell hergestelltem Eis wird an Milch und Sahne gespart. Stattdessen werden - meist unbemerkt von den Verbrauchern - billige pflanzliche Fette und Zusatzstoffe verwendet. Bei verpacktem Eis verrät die kleingedruckte Zutatenliste, was alles drin steckt. In der Eisdiele hilft nur die Sortenbezeichnung weiter. "Milch-Eis" und "Creme-Eis" bieten die höchsten Milchanteile. Die Bezeichnung "Eis" sagt nichts über die Qualität aus. "Im Zweifel sollten Verbraucher direkt nachfragen", rät Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. Sie fordert eindeutige Kennzeichnungsvorschriften für Speiseeis-Imitate.

Pressemitteilung 049/2010 (24 kb, pdf)


Pressemitteilung
08. Juni 2010

Salmonellen & Co. in Schach halten

Verbraucherzentrale Hessen gibt Tipps zur Vorbeugung von Lebensmittelinfektionen im Haushalt

Jährlich werden in Deutschland über 200.000 Erkrankungen durch den Verzehr verdorbener Lebensmittel gemeldet. Die Dunkelziffer wird auf das Zehnfache geschätzt. Das Risiko für Lebensmittelinfektionen steigt bei sommerlichen Temperaturen rasch an. Krankheitserreger können sich dann besonders auf rohen tierischen Produkten, nicht vorschriftsmäßig gekühlten oder unzureichend erhitzten Speisen schnell vermehren. Die Verbraucherzentrale Hessen gibt Tipps für den hygienischen Umgang mit Lebensmitteln im Haushalt.

Pressemitteilung 46/2010 (23 kb, pdf)


Pressemitteilung
11. Mai 2010

Ran an das heimische Obst und Gemüse!


Saisonkalender der Verbraucherzentrale Hessen unterstützt beim regionalen Einkauf

Südafrikanische Weintrauben zu Pfingsten, marokkanische Tomaten zu Weihnachten - so sieht mancher Einkauf aus. Gleichzeitig bieten viele Supermärkte auch jetzt, wo frische Blattsalate und Spargel Saison haben, weiter Importware an. Weite Lebensmitteltransporte, insbesondere per Flugzeug, belasten jedoch das Klima. Das gleiche gilt, wenn heimische Produkte außerhalb der Saison in beheizten Treibhäusern angebaut werden. Mit dem Saisonkalender "Heimisches Obst und Gemüse" unterstützt die Verbraucherzentrale Hessen alle, die mit dem Einkauf von regionalen, frischen Saisonprodukten das Klima schonen und ihren Gaumen verwöhnen wollen.

Pressemitteilung 039/2010 (22 kb, pdf)

Saisonkalender Din A 4 für den Kühlschrank (595 kb, pdf)

Saisonkalender für die Geldbörse - zum falten (581 kb, pdf)


Pressemitteilung
04. Mai 2010

Mahlzeit, Kinder!

Ratgeber der Verbraucherzentrale Hessen unterstützt eilige Eltern mit Ernährungstipps und Rezepten

Ob Milchriegel, Bärchenwurst oder Mini-Joghurts in bunten Bechern - in jedem Supermarkt finden Eltern eine breite Palette an Kinderlebensmitteln. Doch die sind oft zu süß, zu fett und nicht so gesund, wie es die Werbung verspricht. Wie sich gesundes, leckeres Essen im oftmals stressigen Alltag einfach und schnell zubereiten lässt, erläutert der aktualisierte Ratgeber "Mahlzeit, Kinder!". "Denn Kinder brauchen keine speziellen Lebensmittel", so Andrea Schauff, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Hessen. "Eine ausgewogene Vollwerternährung reicht vollkommen aus."

Pressemitteilung 036/2010 (21 kb, pdf)


Pressemitteilung
03. Mai 2010

Herkunft und Frische des Königsgemüses

Verbraucherzentrale Hessen gibt Tipps zum Spargeleinkauf

Ob auf dem Bauernmarkt, beim mobilen Verkaufsstand oder direkt beim Erzeuger: Bis zum 24. Juni gibt es wieder heimischen Spargel aus den südhessischen Anbaugebieten. Aufgrund der kurzen Transportwege ist hessischer Spargel nicht nur klimafreundlicher als importierter, sondern in der Regel auch erntefrisch. Die Verbraucherzentrale Hessen rät Spargelfans beim Einkauf auf den klaren Nachweis von Ursprungsland und Anbaugebiet und auf bestimmte Frischekriterien zu achten.

Pressemitteilung 035/2010 (19 kb, pdf)


Pressemitteilung
29. April 2010

Aktion Lesbare Etiketten: Kleingedrucktes für Senioren teilweise kaum zu entziffern

Verbraucherzentrale Hessen startet Mitmach-Aktion

Wer sich gesund und kalorienbewusst ernähren möchte, muss wissen, was in Lebensmitteln enthalten ist. Doch nicht nur Senioren beschweren sich immer häufiger über das unleserliche Kleingedruckte auf den Verpackungen: Zutatenlisten oder Mindesthaltbarkeitsdaten werden so klein gedruckt, dass manchmal nur eine Lupe hilft, um sie zu entziffern. Daher starten die Verbraucherzentralen und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen BAGSO gemeinsam die Mitmach-Aktion "Lesbare Etiketten". Auf der Homepage www.fitimalter.de können sich Konsumenten über Produkte beschweren, deren Inhaltsstoffe nicht deutlich sichtbar oder schlecht lesbar auf der Verpackung stehen. Schwarze Schafe und positive Produktbeispiele werden dort veröffentlicht.

Pressemitteilung 034/2010 (25 kb, pdf)

     Mitmach-Aktion "Lesbare Etiketten"


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Pressemitteilung
23. März 2010

Frischfisch oft schlecht gekennzeichnet

Verbraucherzentrale Hessen fordert Konsequenzen der Lebensmittelüberwachung

Fisch ist nicht nur in der österlichen Fastenzeit beliebt, sondern verdrängt schon seit Jahren so manches Schnitzel aus der Pfanne. Doch wer sich beim Einkauf von Frischfisch über Fanggebiet oder Herkunftsland und Produktionsmethode informieren will, hat oft schlechte Karten: Zwei Drittel der Angebote an Frischfisch sind im Einzelhandel nur unvollständig gekennzeichnet. Das zeigte ein Marktcheck der Verbraucherzentrale Hessen im März 2010 in Frankfurt und Gießen. "Die Lebensmittelüberwachung muss die Fischkennzeichnung konsequent kontrollieren und Verstöße ahnden", fordert Andrea Schauff, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Hessen.

Pressemitteilung 026/2010 (25 kb, pdf)

Auswertungstabellen Marktcheck (2709kb, pdf)

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Pressemitteilung
09. März 2010

Mogelei mit Aromastoffen

Verbraucherzentrale Hessen rät zum Blick auf die Zutatenliste der Lebensmittelverpackungen

Vanillejoghurt ohne Vanille, Tiefkühlbeeren, die fruchtiger schmecken als frisch geerntete - mit Aromen aufgepeppte Fertig-Lebensmittel füllen mehr und mehr die Regale der Supermärkte. Dabei werden natürliche Zutaten wie Erdbeeren, Pistazien oder Fleisch ganz oder teilweise durch Aromen ersetzt. "Hier hilft nur der kritische Blick auf die Zutatenliste", rät Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. "Denn auf Dauer verzehrt, kann mit Aromen Aufgepepptes auch gesundheitliche Nachteile bringen", so Schauff weiter. "In jedem Fall geht das natürliche Geschmacksempfinden verloren. Aromatisiertes verleitet außerdem zum Mehressen und begünstigt damit Übergewicht."

Pressemitteilung 022/2010 (25 kb, pdf)

Beispiele für den Einsatz von Aromastoffen in Lebensmitteln (2709kb, pdf)

Tabelle "Verbrauchertäuschung" Verbraucherzentrale Hamburg


Pressemitteilung
5. März 2010

FIT KID - Optimal Essen und Trinken in Kitas

Verbraucherzentrale Hessen startet in Frankfurt neues Fortbildungsangebot

Kindertagesstätten ergänzen zunehmend die Ernährungserziehung in der Familie. Sie übernehmen Mitverantwortung dafür, dass die betreuten Kinder gesundheitsfördernde Essgewohnheiten entwickeln. Denn in Kindertagesstätten spielen und lernen Kinder viele Stunden am Tag und nehmen bis zu drei Mahlzeiten ein. Mit ihren neuen dreiteiligen Werkstattgesprächen unterstützt die Verbaucherzentrale Hessen pädagogische Fach- und Hauswirtschaftskräfte aus hessischen Kindertagesstätten dabei, die Kinder vollwertig zu verpflegen und Ernährungsbildung im Alltag zu integrieren. Die Werkstattgespräche sind Teil eines vielfältigen Bildungsangebotes im Rahmen des Projektes „FIT KID – Die Gesund-Essen-Aktion für Kitas“.

Die kostenlose dreiteilige Wertstattreihe startet am Dienstag, den 16. März 2010 von 9 bis 15 Uhr im Beratungszentrum Frankfurt/Rhein-Main, Große Friedberger Straße 13-17. Anmeldungen werden erbeten an ernaehrung@verbraucher.de oder (069) 97 20 10 - 80 (Fax). Die Werkstattgespräche können auch einzeln gebucht werden.

Pressemitteilung 020/2010 (25 kb, pdf)


Pressemitteilung
18. Februar 2010

Riskante "Extraportion Eisen"

Verbraucherzentrale fordert Verbot der Eisenanreicherung von Lebensmitteln

Wer dauerhaft zu viel Eisen aufnimmt, erhöht möglicherweise sein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Diabetes. Trotzdem werden schon seit einigen Jahren Lebensmittel mit Eisen angereichert. Ein Marktcheck der Verbraucherzentrale Hessen im September 2009 in Frankfurt kommt zu alarmierenden Ergebnissen: Eisenzusätze sind zwar nur in wenigen, dafür aber in bei Kindern beliebten Produktgruppen zu finden. Besonders häufig, hoch und für Verbraucher ungenügend gekennzeichnet sind die Eisenzusätze in Frühstückscerealien. "Gerade Kindern droht unbemerkt eine riskante Überdosis Eisen" warnt Andrea Schauff, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Hessen. Sie fordert ein generelles Verbot der Eisenanreicherung von Lebensmitteln.

Pressemitteilung 015/2010 (19 kb, pdf)

Untersuchungsbericht "Riskante Eisenanreicherung von Lebensmitteln" (2709kb, pdf)


Pressemitteilung
12. Januar 2010

Metabolic Balance® - kein Lichtblick am Diätenhimmel

Verbraucherzentrale Hessen hält Stoffwechseldiät für wissenschaftlich nicht nachvollziehbar

"Metabolic Balance®", so heißt das kostspielige Stoffwechselprogramm, das derzeit ganz im Diätentrend liegt. Der Stoffwechsel soll angeblich mit einem individuell abgestimmten Ernährungsplan ins Gleichgewicht gebracht werden. Die Anbieter des Diätprogramms versprechen nicht nur die dauerhafte Lösung von Gewichtsproblemen, sondern auch mehr Gesundheit, Vitalität und Leistungsfähigkeit für Jung und Alt. "Die Verbraucherzentrale Hessen beanstandet das höchst fragwürdige und alltagsuntaugliche Diätkonzept, dem die wissenschaftliche Basis fehlt", so Ernährungsexpertin Andrea Schauff. "Wir empfehlen eine schrittweise Ernährungsumstellung, die auf Dauer im Alltag durchzuhalten und abwechslungsreich ist.

Pressemitteilung 002/2010 (19 kb, pdf)

Verbraucherinfo metabolic balance® ( 23kb, pdf)


Pressemitteilung
15. November 2009

Surimi? Nein Danke!

Verbraucherzentrale Hessen empfiehlt nachhaltiges Seafood zum Sylvesterbuffet

Trendiges Seafood wie Krebsfleisch, Garnelen oder Sushi ist auf Sylvesterbuffets oft ein Muss. „Wer allerdings billigeres Surimi anstelle von echten Garnelen auftischt, ahnt häufig nicht, welchen Qualitätsverlust er in Kauf nimmt“, so Andrea Schauff, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Hessen. Bei Surimi handelt es sich um ein Lebensmittelimitat aus zerkleinertem Fischmuskeleiweiß. Die Masse lässt sich dann zum Beispiel zu Krebsfleisch- oder Garnelenimitaten formen. Geschmack, Farbe und Form erhalten die Kunstprodukte nur durch einen Mix aus Bindemitteln und Zusatzstoffen. Die Verbraucherzentrale Hessen rät zum Genuss von Meerestieren aus nachhaltiger Fischerei, erkennbar an dem blauen MSC-Siegel, oder aus Bio-Aquakultur.

Pressemitteilung 119/2009 (25 kb, pdf)


Pressemitteilung
08. Dezember 2009

Riskant gefärbten Süßkram für Kinder und Allergiker meiden!

Verbraucherzentrale Hessen fordert Verbot von Azofarbstoffen

Ob Geleefrüchte, Zuckerstreusel oder Limonaden: knallbunt gefärbt, sprechen sie besonders Kinder an. Die Süßwaren und -getränke enthalten aber häufig gesundheitlich riskante Azofarbstoffe wie Tartrazin oder den Farbstoff Chinolingelb. Die synthetischen Zusatzstoffe, die sich hinter E-Nummern verbergen, können nicht nur Allergie auslösend wirken. Sie stehen auch im Verdacht, die Aktivität und Aufmerksamkeit von Kindern zu beeinträchtigen. Anstatt Azofarbstoffe und Chinolingelb vorsorglich für Lebensmittel zu verbieten, schreibt die EU ab Juli 2010 für betroffene Produkte lediglich einen unscheinbaren Warnhinweis auf den Verpackungen vor. Verbraucher sollten beim vorweihnachtlichen Einkauf von Süßwaren und Backdekor die Zutatenlisten kritisch prüfen. Die Verbraucherzentrale Hessen empfiehlt unbedenkliche, mit Frucht- und Pflanzenkonzentraten gefärbte Alternativen oder Bioprodukte, die generell keine künstlichen Farbstoffe enthalten. Außerdem hilft der Ratgeber "Was bedeuten die E-Nummern" beim Aufspüren aller kritischen Zusatzstoffe in der Zutatenliste.

Pressemitteilung 116/2009 (19 kb, pdf)


Pressemitteilung
16. November 2009

"Joschi hat´s drauf. Nicht vergessen. Gutes Essen."

Verbraucherzentrale Hessen und Kindertagesstätte St. Sturmius setzen Aktionsprogramm für gesunde Kinderernährung fort

Durch finanzielle Förderung der Stadt Fulda kann das Projekt "Joschi hat´s drauf. Nicht vergessen. Gutes essen." in der Fuldaer Kindertagesstätte St. Sturmius bis Juni 2010 fortgesetzt werden. Seit Juni 2009 setzt die Kindertagesstätte das Aktionsprogramm der Verbraucherzentrale Hessen um. Es richtet sich speziell an Kindertagesstätten, in denen verschiedene Kulturen und Essgewohnheiten zusammen treffen. Denn aktuelle Studien belegen, dass gerade die Jüngsten aus Haushalten mit geringem Einkommen und Migrationshintergrund häufig von Übergewicht und Fehlernährung betroffen sind. Eine ausgewogene Ernährung ist jedoch Voraussetzung dafür, dass Kinder sich altersgemäß entwickeln und gesund bleiben. Abschluss der ersten Projektphase bildete heute ein Eltern-Kind-Nachmittag zum Thema Kinderlebensmittel in den Räumen der Kindertagesstätte.

Pressemitteilung 104/2009 (23 kb, pdf)


Pressemitteilung
09. November 2009

Irreführende Werbung für Nahrungsergänzungsmittel „Dr. Hittich Blasen-Kraft“ abgemahnt

Initiative der Verbraucherzentrale Hessen erfolgreich

„Eine Formel der Natur hilft. Dieses Wundermittel stärkt Ihre Blase völlig natürlich.“ So und ähnlich lauteten die irreführenden Werbeversprechen der Firma GreenPower für das Nahrungsergänzungsmittel „Dr. Hittich Blasen-Kraft“. Die großformatige Werbeanzeige in einer Zeitungsbeilage war der Verbraucherzentrale Hessen ein Dorn im Auge. Sie veranlasste den Verband Sozialer Wettbewerb e.V. zur Abmahnung des niederländischen Anbieters. Dieser muss die irreführenden Werbeaussagen für die Blasenkapseln auf dem deutschen Markt zukünftig unterlassen.
Eine Checkliste, wie Verbraucher irreführende Werbestrategien für Gesundheitspillen und dubiose Diäten erkennen können, sowie umfangreiche Informationen rund um das Thema hält die Verbraucherzentrale unter www.verbraucher.de in der Rubrik „Ernährung/ Nahrungsergänzungsmittel und Diäten“ kostenlos bereit.

Pressemitteilung 102/2009 (21 kb, pdf)


Pressemitteilung
06. November 2009

Essen mit allen Sinnen

Verbraucherzentrale Hessen und Hessisches Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit bieten neue Fortbildungstermine zur Kinderernährung für Tageseltern an

"Früh übt sich" gilt für das Essen und Trinken in der Familie und damit auch in der Kindertagespflege. Geschmacksvorlieben wie Süßes oder Salziges werden bereits im frühen Kindesalter festgelegt. Ernährungsgewohnheiten werden an die eigenen und die betreuten Kinder weiter gegeben. Mit ihren Fortbildungen "Essen mit allen Sinnen" unterstützt die Verbraucherzentrale Hessen daher Tagesmütter, -väter und interessierte Eltern praxisnah bei der gesunden, kindgerechten Verpflegung ihrer Schützlinge. Wegen der großen Nachfrage im vergangenen Jahr bietet die Verbraucherzentrale ab sofort weitere Fortbildungstermine in ganz Hessen an. Die Veranstaltungen werden durch das Hessische Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit (HMAFG) gefördert.

Pressemitteilung 101/2009 (23 kb, pdf)

Foto zum herunterladen: Geschmackstest - Station "Schmecken"
Foto zum herunterladen: Schütteltest - Station hören

Pressemitteilung
29. Oktober 2009

Verbraucherzentrale Hessen fordert staatliche Zulassung und Kennzeichnung von Nanoprodukten

Kurzratgeber informiert über Einsatz und Risiken

Anbieter von Nanoprodukten müssen dazu verpflichtet werden, die gesundheitliche Unbedenklichkeit ihrer Waren nachzuweisen, bevor diese auf den Markt kommen. Gleichzeitig muss der Gesetzgeber für strenge Zulassungsregeln, anschließende Registrierung und eine klare Kennzeichnung der Produkte sorgen, die Nanoteilchen enthalten. Anlässlich eines aktuellen Hintergrundpapiers des Umweltbundesamtes zur Nanotechnik, bekräftigt die Verbraucherzentrale Hessen erneut ihre Forderungen.

Pressemitteilung 97/2009 (22 kb, pdf)


Pressemitteilung
02. Oktober 2009

Tag der Regionen: Klimaschutz durch kurze Wege

Verbraucherzentrale Hessen unterstützt beim regionalen Lebensmitteleinkauf

"Klimaschutz durch kurze Wege – nah versorgen" ist das Motto des diesjährigen Tags der Regionen am 4.10.2009. Wer selbst das Klima schonen will, dem bieten sich beim Einkaufen und Essen viele Möglichkeiten. "Der saisongerechte Einkauf von regionalen Lebensmitteln verbessert die private Klimabilanz durch kurze Transportwege“, rät Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. Unterstützung beim klimagesunden Lebensmitteleinkauf bietet die Verbraucherzentrale mit elektronischen Einkaufsführern unter www.verbraucher.de sowie Informations- und Aktionsangeboten.

Pressemitteilung 91/2009 (27 kb, pdf)


Pressemitteilung
15. Sept. 2009

Hersteller decken Dickmacher

Verbraucherzentralen entlarven, wie Hersteller mit Nährwertangaben geizen

Viele Lebensmittelhersteller geizen mit Angaben zum Zucker- und Fettgehalt ihrer Produkte auf den Verpackungen. Das ergab eine bundesweite Untersuchung der Verbraucherzentralen zur freiwilligen Nährwertkennzeichnung bei über 3500 Lebensmitteln von mehr als 50 Herstellern. Gerade bei zucker- und fettreichen Lebensmitteln wie Milchprodukte, Wurstwaren und Süßigkeiten fehlen oft wichtige Nährwertangaben.

Pressemitteilung 85/2009 (20 kb, pdf)


Pressemitteilung
11. Sept. 2009

Faire Wochen 2009: Perspektiven schaffen - Fair Handeln

Verbraucherzentrale Hessen empfiehlt fair gehandelte Lebensmittel

"Perspektiven schaffen - Fair Handeln" ist das Motto der diesjährigen Fairen Wochen, die bundesweit vom 14. bis 27. September stattfinden.
Die Verbraucherzentrale Hessen lädt während der Aktionswochen mit Infoständen, Probieraktionen sowie Angeboten für Schulen in ihre Beratungsstellen ein, den Fairen Handel kennen zu lernen.

Pressemitteilung 83/2009 (19kb, pdf)



Pressemitteilung
08. Sept. 2009

Trügerische Sicherheit durch Vitaminpillen

Verbraucherzentrale Hessen rät zu Obst und Gemüse

Die Deutschen essen zu wenig Obst und Gemüse - zu diesem Ergebnis kommt die zweite Nationale Verzehrsstudie. Gleichzeitig nimmt rund ein Drittel (28 %) aller Befragten Nahrungsergänzungsmittel und mit Nährstoffen angereicherte Arzneien zu sich. Sie geben dafür 1,5 Milliarden Euro jährlich aus. Das steht für ein erfolgreiches Marketing der Vitaminlobby. "Isolierte Vitamine und Mineralstoffe können Obst und Gemüse jedoch nicht ersetzen", so Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. "Sie schaffen ein trügerisches Bild guter Versorgung".

Pressemitteilung 79/2009 (19kb, pdf)



Pressemitteilung
01. Sept. 2009

"Obst und Gemüse à la Saison"

Ratgeber-CD der Verbraucherzentrale gibt Infos und Rezepte zu heimischem Grünzeug

Ob Pfirsiche, Kirschen, Brokkoli oder Bohnen - manch ein Obst und Gemüse, das bei uns im Supermarktregal liegt, hat schon einen weiten Flug hinter sich oder kommt aus dem Gewächshaus. Weite Transportwege und der Anbau in künstlicher Wärme belasten das Klima unnötig. Weitaus umweltfreundlicher ist es dagegen, bei der üppigen Auswahl an Freiland-Obst und -Gemüse aus der Region zuzugreifen. Denn gerade der Spätsommer wartet mit über 50 verschiedenen heimischen Obst- und Gemüsearten auf. Wer wissen will, wann welches Obst oder Gemüse bei uns reift und wie es lecker zubereitet werden kann, dem hilft die Ratgeber-CD-ROM "Obst und Gemüse à la Saison" der Verbraucherzentrale Hessen.

Pressemitteilung 78/2009 (21 kb, pdf)



Pressemitteilung
27. Aug 2009

Bedrohte Fischbestände sichern

Verbraucherzentrale Hessen rät zu Fisch aus nachhaltigem Fang

Fisch ist für den Menschen gesund - umgekehrt gilt das leider nicht. Weltweit wurde über viele Jahre hinweg mehr Fisch gefangen als wieder nachwachsen konnte. "Verbraucher können dazu beitragen, dass sich die Bestände erholen, wenn sie Fisch aus nachhaltiger Fischerei kaufen", rät Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. Dazu zählen heimische Süßwasserfische, Zuchtfisch aus ökologischer Erzeugung und Seefisch mit dem blauen Siegel des Marine Stewardship Council (MSC).

Pressemitteilung 77/2009 (19 kb, pdf)



Pressemitteilung
06. Aug 2009

Was bedeuten die E-Nummern?

Ratgeber der Verbraucherzentrale Hessen informiert über Zusatzstoffe in Lebensmitteln

Welcher Lebensmittel-Farbstoff kann bei Kindern zu Verhaltensauffälligkeiten führen? Wo könnte die umstrittene Nanotechnologie schon Einzug gehalten haben? Welche E-Nummern werden mit Hilfe der Gentechnik hergestellt? Welche Aromen sind künstlich und welche sind wirklich aus Früchten? Antworten auf diese Fragen liefert die Verbraucherzentrale Hessen im aktualisierten und erweiterten Ratgeber "Was bedeuten die E-Nummern?". Neu ist eine praktische Kurzfassung der E-Nummern-Liste, die als hilfreiche Einkaufsbegleiterin in die Geldbörse passt.

Pressemitteilung 67/2009 (18 kb, pdf)



Pressemitteilung
17. Juli 2009

Weiter Verwirrung bei Frischmilch!

Marktcheck der Verbraucherzentralen: In Hessen nur knapp ein Fünftel korrekt gekennzeichnet

Die freiwillige Selbstverpflichtung zur Milchkennzeichnung von herkömmlicher Frischmilch ("traditionell hergestellt") und ESL-Milch ("länger haltbar") ist gescheitert. Nur ein Drittel der Milch ist entsprechend gekennzeichnet. Zu diesem Ergebnis kommt eine bundesweite Überprüfung der Verbraucherzentralen von über 650 Milchpackungen in 80 Lebensmittelgeschäften. In Hessen ist das Verhältnis noch schlechter. Weniger als ein Fünftel der begutachteten Packungen haben die richtige Kennzeichnung. Eine weitere Erkenntnis: Traditionelle Frischmilch wird in vielen Geschäften überhaupt nicht mehr angeboten.

Pressemitteilung 60/2009 (21 kb, pdf)


Zusammenfassung der Ergebnisse in Hessen" (4 kb, pdf)

Ergebnisse bundesweit und Beispielphotos


Pressemitteilung
14. Juli 2009

Wenn’s in der Küche fliegt und krabbelt

Tipps der Verbraucherzentrale Hessen zu Vorratsschädlingen

Ob Dörrobstmotten im Müsli, Kornkäfer im Mehl oder Essigfliegen am reifen Obst – nahezu jeder hat schon mal mit den lästigen Eindringlingen in Küche und Vorratslager gekämpft. Bei warmfeuchtem Klima während der Sommermonate vermehren sich Vorratsschädlinge schnell. „Rechtzeitig vorbeugen ist der beste Schutz“, so Hartmut König, Ernährungsexperte der Verbraucherzentrale Hessen. „Denn Gespinste, Kot oder Hautschuppen der Insekten können auch gesundheitsschädlich sein“. Die Verbraucherzentrale gibt Tipps zum Fernhalten und Vertreiben der Plagegeister ohne chemische Keule.

Pressemitteilung 57/2009 (24 kb, pdf)


Pressemitteilung
29. Juni 2009

Verbraucherzentrale Hessen und SG Bornheim G.W. präsentieren Projekt „Kicken und Kochen“

Multikulturelle Lieblingsrezepte und Ernährungstipps für junge Sportlerinnen und Sportler

Was Kicken mit Kochen zu tun hat? Ganz einfach! Ob junge Leute fit für das Fußball-Training oder -Turnier sind, hängt auch vom bedarfsgerechten Essen und Trinken ab. Eiweißpräparate und Isodrinks sind dagegen überflüssig. Gleichzeitig kann Fußball spielen und Kochen die unterschiedlichen Kulturen und Nationalitäten in Sportvereinen verbinden. Wie sich diese Botschaften attraktiv transportieren lassen, zeigt das neue Kochbuch „Kicken und Kochen“. Das gemeinsame Werk präsentierten die Verbraucherzentrale Hessen und die Sportgemeinschaft Bornheim Grün-Weiss am Wochenende. Schauplatz war das 19. Spiel- und Sommerfest des Frankfurter Vereins auf dem Sportgelände in der Berger Straße.

Pressemitteilung 49/2009 (65 kb, pdf)


Pressemitteilung
23. Juni 2009

Brutto für Netto: Pappe zum Pralinenpreis?

Verbraucherzentrale und Eichdirektion bemängeln in Hessen viele Verstöße durch Mitwiegen von Verpackungen

Wer im Feinkostladen belgische Pralinen zum Kilopreis von rund 38 Euro einzeln auswählt, gönnt sich ein teures Vergnügen. Doch ahnt der Feinschmecker wohl kaum, dass ihm beim Abwiegen der Leckereien die Verpackung zum Pralinenpreis mit rund 1,20 Euro mitberechnet wird. Dass dem so ist, belegt die drastische Beanstandungsquote in der gemeinsamen Schwerpunktaktion "Brutto für Netto" der Hessischen Eichdirektion und der Verbraucherzentrale Hessen. Über ein Drittel der im Mai 2009 überprüften Verkaufsstellen verstieß gegen die gesetzlichen Bestimmungen. Sie wiegen bei der Auspreisung loser Lebensmittel das Verpackungsmaterial einfach mit und lassen die Kunden dafür zahlen.

Pressemitteilung 47/2009 (59 kb, pdf)


Pressemitteilung
09. Juni 2009

Benzol hat im Erfrischungsgetränk nichts zu suchen!

Verbraucherzentrale Hessen fordert Benzol-Grenzwert

Bei sommerlichen Temperaturen haben Limonaden, Fruchtsaftgetränke, Eistee & Co. Hochkonjunktur. Doch viele dieser Erfrischungsgetränke sind mit Benzoesäuren konserviert und enthalten gleichzeitig Vitamin C. Beim Herstellungsprozess kann sich aus dieser Kombination das gesundheitsschädliche Benzol bilden. Die Verbraucherzentrale Hessen fordert den Gesetzgeber auf, einen Grenzwert für Benzol in Getränken und Lebensmitteln festzulegen. Verbraucher können anhand der Zutatenliste erkennen, ob Durstlöscher Benzoesäuren (E 210 – E 213) enthalten.

Pressemitteilung 39/2009 (24 kb, pdf)


Pressemitteilung
05. Juni 2009

Kennzeichnung "Ohne Gentechnik" Fehlanzeige

Verbraucherzentrale Hessen beklagt dürftiges Sortiment im Handel

Rund Dreiviertel der Bundesbürger würden laut aktuellen Meinungsumfragen bevorzugt tierische Lebensmittel kaufen, die das Label "Ohne Gentechnik" tragen. Da keine Kennzeichnungspflicht besteht und nur wenige Anbieter die Möglichkeit einer entsprechenden Kennzeichnung nutzen, suchen Verbraucher meist vergeblich nach Milch, Eiern, Fleisch und daraus hergestellten Produkten ohne Gentechnik. Die Verbraucherzentrale Hessen fordert deshalb eine Kennzeichnungspflicht für alle Produkte, die ohne gentechnisch veränderte Futtermittel erzeugt werden, und dass mehr Erzeuger auf ein Produktion ohne Gentechnik umstellen. Zur Orientierung gibt es unter www.verbraucher.de eine Liste von Anbietern, deren Produkte ohne Gentechnik hergestellt werden.

Pressemitteilung 37/2009 (24 kb, pdf)

Ergänzendes Material:

Liste bundesweit verfügbarer gentechnikfrei hergestellter Produkte (576 kb, pdf)
Gentechnikfrei hergestellte Produkte aus Hessen (124 kb, pdf)
Positionspapier des Verbraucherzentrale Bundesverbands zum Thema "Einsatz der Gentechnik bei der Produktion von Lebensmitteln" (45 kb, pdf)
Pressemitteilung
22. April 2009

Bärenstarke Kinderkost: einfach, schnell und lecker!

Ratgeber der Verbraucherzentrale Hessen liefert Tipps und Rezepte

Alltagshektik, ein unüberschaubares Lebensmittelangebot und die Fast-Food-Konkurrenz machen es Eltern schwer, Kinder gesund und abwechslungsreich zu ernähren. Zusätzlich gaukelt uns die Werbung der Nahrungsmittelhersteller vor, dass Kinder spezielle Lebensmittel bräuchten. Doch trotz aller Fallen kann es gelingen, dem eigenen Nachwuchs ausgewogenes Essen und Trinken schmackhaft zu machen. Wie das geht, zeigt der aktualisierte Ernährungsratgeber "Bärenstarke Kinderkost" der Verbraucherzentrale Hessen.

Pressemitteilung 29/2009 (18 kb, pdf)


Pressemitteilung
07. April 2009

Ab Ostern weniger Inhalt zum gleichen Preis?

Verbraucherzentrale Hessen warnt vor verdeckten Preiserhöhungen durch Wegfall verbindlicher Packungsgrößen

Wer beim Einkauf nach der Kilogramm-Packung Zucker greifen will, der könnte eine Osterüberraschung erleben: Ab dem 11.4.2009 darf die optisch gleich erscheinende Zucker-Packung zum Beispiel nur noch 900 Gramm enthalten. Schuld daran ist die Änderung der nationalen Fertigpackungsverordnung. Danach entfallen die meisten verbindlichen Vorgaben für die Füllmengen von Lebensmittel-Fertigpackungen. Hersteller haben so die Möglichkeit, den Inhalt bei gleich bleibendem Preis geringfügig zu verringern. "Damit wird versteckten Preiserhöhungen weiter Vorschub geleistet", kritisiert Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. "Um nicht weniger Inhalt zum gleichen Preis zu erhalten, sollten Verbraucher beim Einkauf unbedingt die vorgeschriebenen Grundpreisangaben am Verkaufsregal vergleichen."

Pressemitteilung 27/2009 (23 kb, pdf)


Pressemitteilung
02. April 2009

Aktion "Rettet die Frischmilch"

Verbraucherzentrale Hessen fordert Angebotserhalt der echten Frischmilch

Immer mehr Supermärkte und Discounter ersetzen im Kühlregal herkömmlich pasteurisierte Frischmilch durch länger haltbar gemachte ESL-Milch. Für alle, die gerne weiterhin Frischmilch kaufen wollen, startet die Verbraucherzentrale Hessen heute die Aktion "Rettet die Frischmilch". Sie hält in allen Beratungsstellen gelbe Klebezettel mit der Aufschrift "Wo ist die Frischmilch?" bereit. Damit können Frischmilchfans an Kühlregalen oder Pinnwänden ihres Discounters oder Supermarktes deutlich machen, dass ihnen dieses Lebensmittel fehlt. Gleichzeitig zeigen Verbraucher, dass sie sich gegen die Angebotspolitik des Handels wehren. "Es muss sicher gestellt werden, dass echte Frischmilch flächendeckend im Handel erhältlich bleibt", fordert Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. "Außerdem muss für die stärker verarbeitete ESL-Milch eine eindeutige Kennzeichnung vorgeschrieben werden."

Pressemitteilung 26/2009 (23 kb, pdf)

Aufsteller zur Aktion (225 kb, pdf)


Pressemitteilung
24. März 2009

"Mahlzeit Kinder!

Verbraucherzentrale Hessen informiert Eltern zu Kinderlebensmitteln und gesunder Ernährung

Wenn Kinder aus dem Kindergarten oder der Schule heim kommen, lautet häufig die erste Frage "Was gibt's zu essen?" Sie haben Hunger und möchten mit Leckerem verwöhnt werden. Eltern wollen zudem gesunde Mahlzeiten anbieten, die das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit der Kinder fördern. In der Veranstaltung "Mahlzeit Kinder!" zeigt die Verbraucherzentrale Hessen auf, wie gesundes, leckeres Essen und Trinken für Kinder aussieht und fix zubereitet ist. Zusätzlich werden "Kinderlebensmittel" und die Werbestrategien der Hersteller kritisch hinterfragt

Pressemitteilung 22/2009 (22 kb, pdf)


Pressemitteilung
20. März 2009

"Im Reich des Winzigen - Nanotechnologien"

Kurzratgeber der Verbraucherzentralen informiert über Einsatz und Risiken

"Anbieter von Nano-Produkten müssen dazu verpflichtet werden, die gesundheitliche Unbedenklichkeit ihrer Waren nachzuweisen, bevor diese auf den Markt kommen. Gleichzeitig muss der Gesetzgeber strenge Zulassungsregeln und eine klare Kennzeichnung für Produkte schaffen, die die superkleinen Nanoteilchen enthalten." Zu diesem Schluss kommt der aktuelle Kurzratgeber der Verbraucherzentralen "Im Reich des Winzigen".

Pressemitteilung 21/2009 (28 kb, pdf)

Kurzratgeber „Im Reich des Winzigen – Nanotechnologien“ (412 kb, pdf)

Positionspapier der Verbraucherzentralen:
"Nanotechnologien – neue Herausforderungen für den Verbraucherschutz" (51 kb, pdf)

Studie im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbandes e.V.:
Nanotechnologien: Was Verbraucher wissen wollen (363 kb, pdf)

Themenmodule zur Verbraucherbildung:
Nanotechnologien – Konzepte, Perspektiven, Risiken (352 kb, pdf)


Pressemitteilung
13. März 2009

Hersteller ködern Kids mit Zucker- und Fettfallen

Verbraucherzentrale Hessen fordert Werbeverbot für ungeeignete "Kinderlebensmittel"

Ob Sammelkarten in Kellogg's Frosties, magische Magneten in Nestlé Smarties oder Comic-Bildergeschichten auf Danone Kinderjoghurt: Mit bunten Verpackungen, Spielbeigaben und Wettbewerben ködern die Nahrungsmittelhersteller die kleinen Kunden. Anlässlich des Weltverbrauchertages am 15. März, der unter dem Motto "Kinder und Werbung" steht, hat die Verbraucherzentrale Hessen "Kinderlebensmittel" unter die Lupe genommen. Das Augenmerk lag auf Produkten, die sich in ihrer Aufmachung speziell an unter 12-Jährige richten. Denn diese Altersgruppe kann Werbung noch nicht kritisch einschätzen. Miserables Ergebnis: 21 von 25 begutachteten Produkten sind mit einer gesunden Kinderernährung nicht vereinbar.

Pressemitteilung 20/2009 (28 kb, pdf)

Marktcheck Kinder und Werbung - Ergebnisse (767 kb, pdf)

Dickmachern auf der Spur: Der Ampelcheck im Internet hilft bei der Bewertung des Nährstoffgehalts vieler gängiger Lebensmittel:
www.ampelcheck.de
Pressemitteilung
11. März 2009

Verbraucherärgernis: Röstkaffee mit Zuckerzusatz



Verbraucherzentrale Hessen fordert Richtung weisendes Urteil im Fall Tchibo Röstkaffee "Melange"

Wer im Kaffeeregal nach dem vertrauten Päckchen Filterkaffee greift, kommt wohl kaum auf die Idee, auf der Verpackung nach einer Zutatenliste zu suchen. Doch dies ist bei einigen Röstkaffeeangeboten der Marken Tchibo und Eduscho erforderlich. Sie können mit Zuckerzusätzen aromatisiert sein. Das verrät dann nur ein kleiner Hinweis in der Zutatenliste. Die Wettbewerbszentrale Hamburg hat gegen diese irreführende Kennzeichnung der hanseatischen Kaffeeröstereikette geklagt. Das Urteil in der Berufungsinstanz steht noch aus. "Wir hoffen auf einen verbraucherfreundlichen Richterspruch des Hanseatischen Oberlandesgerichts Hamburg", so Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. "Denn auch bei uns melden sich verärgerte Verbraucher, die sich durch diese Art der Kennzeichnung zu Recht getäuscht fühlen."

Pressemitteilung 19/2009 (23 kb, pdf)

Produktfoto Café Rondo Melange
Produktfoto Tchibo Herzhaft
Produktfoto Tchibo Gran Café
Produktfoto Eduscho Gala

Pressemitteilung
05. März 2009

Vorsicht bei Kartoffeln mit grünen Stellen

Verbraucherzentrale Hessen warnt vor Solanin

Am Ende des Winters weisen Kartoffeln häufig vermehrt grüne Verfärbungen und Keime auf. Diese entstehen durch längere, zu helle und zu warme Lagerung im Handel oder zu Hause. Die grünen Stellen und Keime enthalten das für den Menschen gesundheitsschädliche Naturgift Solanin. Werden sie großzügig weggeschnitten, lässt sich damit die Konzentration des Pflanzengifts stark reduzieren. Kartoffeln mit großflächigen Grünfärbungen sollten nicht mehr verwendet werden. Wer im Handel grüne Kartoffeln entdeckt oder diese versehentlich eingekauft hat, kann die Ware reklamieren.

Pressemitteilung 16/2009 (23 kb, pdf)


Pressemitteilung
12. Februar 2009

Einkaufsführer für Muslime

Ratgeber der Verbraucherzentrale Hessen erleichtert den Lebensmitteleinkauf

Die Zutatenliste auf Lebensmittelverpackungen gibt nicht immer Auskunft darüber, ob eine der Zutaten von einem Schlachttier stammt. Doch dies ist für viele Muslime wichtig: Nach islamischen Speiseregeln sind beispielsweise nicht vorschriftsmäßig geschlachtete Tiere, alles vom Schwein und Alkohol tabu. Der aktualisierte, erweiterte "Einkaufsführer für Muslime" mit Produktlisten von Babynahrung bis Tiefkühlkost bietet insbesondere im Supermarkt eine gute Orientierungshilfe.

Pressemitteilung 14/2009 (22 kb, pdf)


Pressemitteilung
10. Februar 2009

Etikettenschwindel bei ESL-Milch geht weiter

Verbraucherzentrale Hessen fordert klare Kennzeichnungsvorschriften

ESL-Milch darf weiter als Frischmilch gekennzeichnet werden. So lautet das enttäuschende Verhandlungsergebnis zwischen Bundesverbraucherministerium, Milchwirtschaft und Handel der vergangenen Woche. Diese Vereinbarung wird von der Verbraucherzentrale als "Kuhhandel" zum Schaden der Verbraucher bezeichnet. "Wenn Milch bis zu 24 Tage haltbar gemacht und zu diesem Zwecke entsprechend behandelt wird, dann darf sie nicht mehr als Frischmilch bezeichnet werden", beanstandet Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. Doch dem entgegen wurde auf der Basis einer Selbstverpflichtung eine freiwillige Kennzeichnung der ESL-Milch mit dem Hinweis "länger haltbar" und der pasteurisierten Frischmilch mit dem Zusatz "traditionell hergestellt" vereinbart.

Pressemitteilung 13/2009 (20 kb, pdf)

Pressemitteilungen der Vergangenheit zum Thema:
Pressemitteilung 103/2008 (23 kb, pdf)


Pressemitteilung
28. Januar 2009

Wie Ihr Kind abnehmen kann

Ratgeber der Verbraucherzentrale Hessen unterstützt Eltern und Kinder beim Purzeln der Pfunde

Rund 18 Prozent der deutschen Kinder sind zu dick - vier bis acht Prozent sogar fettsüchtig. Ein höheres Krankheitsrisiko und soziale Ausgrenzung sind häufig die Folgen, an denen übergewichtige Kinder oftmals schwer zu tragen haben. Unregelmäßige Mahlzeiten, zu viel Fast Food, zu wenig Bewegung sind nur einige Gründe für die vielen Kilos auf der Waage. Betroffene Kinder benötigen eine liebevolle und sachkundige Unterstützung, um überflüssiges Gewicht wieder los zu werden. Mit dem Ratgeber "Wie Ihr Kind abnehmen kann" unterstützt die Verbraucherzentrale Hessen Eltern und Kinder dabei, das Problem umfassend anzugehen.

Pressemitteilung 7/2009 (23 kb, pdf)



Pressemitteilung
14. Januar 2009

Verbraucherinformationsgesetz versagt im Alltag

Verbraucherzentrale Hessen vergibt im bundesweiten Behördentest auch für hessische Auskünfte schlechte Noten

Das Verbraucherinformationsgesetz (VIG) hält nicht, was der Name verspricht. Statt mehr Aufklärung über Qualität oder Bedenklichkeit von Lebensmitteln, Spielzeugen oder Kosmetika bringt es Verbrauchern im Alltag eher Frust. Dies ist das ernüchternde Fazit eines bundesweiten Behördentests der Verbraucherzentralen und des Verbraucherzentrale Bundesverbandes. „Den Anspruch auf mehr Bürgerfreundlichkeit und Transparenz erfüllt das Gesetz auch bei den Auskünften der hessischen Lebensmittelüberwachung nicht“, resümiert Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen.

Pressemitteilung 4/2009 (22 kb, pdf)